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Die Polizei lügt – Wir klären auf

Während der G20-Proteste haben viele Medien die Behauptungen der Polizei einfach übernommen. Wir von Klasse Gegen Klasse haben direkt von der Frontlinie berichtet. Dadurch konnten wir zahlreiche neue Leser*innen erreichen. Diese Erfahrungen wollen wir nutzen, um diese revolutionäre Onlinezeitung weiter auszubauen. Aber dafür brauchen wir deine Hilfe!

Die Polizei lügt – Wir klären auf

Während der Gipfel­woche (3.–9. Juli) veröf­fentlichen wir 33 Artikel auf Klasse Gegen Klasse. 11.000 Men­schen haben die Seite besucht. In der Woche danach waren es sog­ar 24.000. In der gle­ichen Zeit haben unsere Beiträge auf Face­book 330.000 Men­schen erre­icht.

Aber wir arbeit­en nicht nur mit Text, son­dern bauen gle­ichzeit­ig unser Video-Team auf. Wir hat­ten Live-Berichte von der Straße, Kom­mentare zur Gewalt­frage und auch Reporta­gen von den Block­aden und vom Schul­streik.

Seit fast zwei Jahren betreiben wir eine täglich aktu­al­isierte Web­site der rev­o­lu­tionären Linken. In Ham­burg haben wir zum ersten Mal unsere Redak­tion­sar­beit in Schicht­en organ­isiert. Möglich war das wegen des Alter­na­tiv­en Medien­zen­trums im Millern­tor-Sta­di­um des FC St. Pauli. Ein riesiger Dank an die Genoss*innen, die das ermöglicht­en!

Lügen entlarven

Die Lügen der Polizei über 476 ange­blich ver­let­zte Cops kon­nten wir bere­its am Mon­tag nach den Protesten ent­lar­ven. Dieser Beitrag hat sich beson­ders gut ver­bre­it­et. Inzwis­chen kri­tisieren auch große bürg­er­liche Medi­en, dass diese Zahl frei erfun­den ist.

Klasse Gegen Klasse ist Teil eines inter­na­tionalen Net­zw­erkes rev­o­lu­tionär­er Online-Zeitun­gen. Unsere Reporter*innen berichteten gle­ichzeit­ig für Left Voice in den USA, für La Izquier­da Diario in Argen­tinien und anderen spanis­chsprachi­gen Län­dern sowie für Esquer­da Diário in Brasilien. Das haben wir auch mit Videos in den entsprechen­den Sprachen ergänzt. Und auch Genossin­nen aus dem Spanis­chen Staat nah­men an den Protesten Teil und schrieben ihre Erfahrun­gen auf.

Men­schen mit geringer jour­nal­is­tis­ch­er Erfahrung kon­nten bei Klasse Gegen Klasse ihre Erleb­nisse mit der Polizeire­pres­sion und dem Wider­stand auf­bere­it­en. Wir sind alle erschöpft – und zugle­ich glück­lich, dass wir mit ein­er trotzk­istis­chen Pub­lika­tion viele neue Inter­essierte erre­ichen kon­nten.

Denn bürg­er­liche Medi­en geben an, „objek­tiv“ zu bericht­en. Das war in Ham­burg offen­sichtlich nicht der Fall. Kap­i­tal­is­tis­che Medi­enkonz­erne spiegeln die Inter­essen ihrer Besitzer*innen wider. Deswe­gen hal­ten wir „Objek­tiv­ität“ für ein bürg­er­lich­es Märchen. Wir bericht­en stolz partei­isch aus der Sicht der Arbei­t­en­den und Unter­drück­ten.

Deine Hilfe

Unsere Erfahrun­gen der Gipfel­proteste wollen wir nutzen, um diese rev­o­lu­tionäre Onlinezeitung weit­er auszubauen. Seit über einem Jahr berichtet Klasse Gegen Klasse jeden Tag über die Kämpfe der Arbeiter*innen, der Jugend, der Frauen und LGBTI* – in Deutsch­land und inter­na­tion­al.

Für diese Arbeit bekom­men wir kein Geld. Wir sind alle selb­st Arbeiter*innen, Studierende und Schüler*innen und unsere jour­nal­is­tis­che Arbeit machen wir neben unser­er Lohnar­beit.

Das funk­tion­iert alles nur, weil unsere Leser*innen uns unter­stützen: Teile Artikel auf sozialen Medi­en! Schick uns Artikel und Leser*innenbriefe! Ger­ade jet­zt ist es wichtig, die Polizeire­pres­sion zu doku­men­tieren und zu skan­dal­isieren. Und bitte schick uns auch eine Spende per Pay­Pal.

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One thought on “Die Polizei lügt – Wir klären auf

  1. Typ sagt:

    Hey ihr!
    Ihr soll­tet in Erwä­gung ziehen auch alter­na­tive Spenden­möglichkeit­en im Erwä­gung zu ziehen. Flat­tr, Bit­coin und Ethereum, etc.

    Je mehr Möglichkeit­en ihr bietet, desto eher gibt es vlt. die Möglichkeit, dass jemand euch Geld zukom­men lässt. Ich habe bspw. keinen Pay­pal Account.

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