Deutschland

„Die Polizei ließ wegen ein paar Halstüchern die Demonstration eskalieren“ [Videobericht]

20.000 Menschen demonstrierten in Hamburg gegen den #G20-Gipfel: die Polizei ließ wegen ein paar Halstüchern die Demonstration unter dem Motto "Welcome to Hell" eskalieren.

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2 thoughts on “„Die Polizei ließ wegen ein paar Halstüchern die Demonstration eskalieren“ [Videobericht]

  1. Amanda sagt:

    Also „ein paar Halstücher“ waren das nicht.

    Ich denke, dass wir als Kommunist*innen eine scharfe Kritik an autonomer ‚Politik‘ formulieren müssen und unserer Klasse erklären, warum diese paar Mittelstandskids NICHT in UNSEREM Namen sprechen.

    Als Hamburgerin die auf St. Pauli groß geworden ist, kann ich nur zu gut verstehen, dass die Bevölkerung geradezu in Angst und Schrecken verfällt und dann bürgerlichen Medien und den bürgerlichen Politiker*innen glaubt. „Die sind alle nur angereist um Randale zu machen“. Ja eben nicht!

    Und da sollte KgK an vorderster Front KRITISCH berichten; vor allem die Politik des sich Vermummens in einem Land wo Vermummungsverbot herrscht auch scharf angreifen (den das Gesetz können wir kritisieren aber müssen – ob es uns gefällt oder nicht – erstmal das als Grundlage nehmen udn die Konsequenzen politisch abwägen; ergo: lohnt es sich?). Und sich aktiv distanzieren; unserer Klasse sichtbar machen – „Das sind wir nicht!“ und erklären was unsere Methoden sind…

  2. Hovhannes Gevorkian sagt:

    An dieser Stelle ist die Kritik sektiererisch und falsch. Zum einen war der erste Block zum Zeitpunkt des Polizeiangriffs gar nicht vermummt, zum anderen wäre selbst das keine rechtliche Grundlage für eine Sprengung der Demo. Außerdem ist das Vermummungsverbot anzugreifen, da es die Menschen in ihren Persönlichkeitsrechten beschneidet und eine billige Grundlage für Angriffe wie diese liefert.

    Wir waren an vorderster Front dabei und haben die taktische Lage kritisiert, in dem die Demo stattfand, wo es keine Rückzugsmöglichkeiten gab. Wir werden uns aber niemals davon distanzieren, dass Leute dafür angegriffen werden, bloß weil dem Staat die Kleidung nicht passt.

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