Antirassismus

München: Geflüchtete am Sendlinger Tor antworten auf Herrmann (CSU)

Nach den rassistischen Ausschreitungen in Bautzen haben Non-Citizens am Sendlinger Tor betroffene Geflüchtete aus Bautzen zu einem Austausch eingeladen. Der innenpolitische Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Dr. Florian Herrmann, nutzte das für einen rassistischen Einschüchterungsversuch der Aktivist*innen. Wir dokumentieren hier ihre Antwort auf diese Provokation.

München: Geflüchtete am Sendlinger Tor antworten auf Herrmann (CSU)

Hallo Leute,

ich möchte heute eine Antwort auf die Angriffe von Florian Herrmann (CSU) geben. Er wirft uns vor, dass wir mit der Einladung der Refugees aus Bautzen eine Eskalation wollen und fügt hinzu: „Wenn euch der Staat nicht gefällt, könnt ihr das Land verlassen.“ Zuerst sagen wir: Wir bleiben Alle!

Trotz Kriminalisierungsversuchen der CSU und der Polizei werden wir uns nicht einschüchtern lassen und unsere demokratischen Forderungen nicht aufgeben. Wir sind keine „Krawallmacher“. Mit unserem Protest versuchen wir, die rassistischen Zustände zu verändern und grundlegende Menschenrechte zu erkämpfen.

Wenn uns vom bayrischen Innenministerium vorgeworfen wird, dass wir Eskalation wollen, dann fragen wir, ob der deutsche Staat nicht bereits mit Waffenexporten, Militäreinsätzen und Abschiebungen für die Eskalation verantwortlich ist?

Wir sind weiterhin offen für einen Dialog. Das bedeutet aber nicht, dass wir als Refugees uns von den Politiker*innen in „Kriminelle“ und „Moderate“ spalten lassen. Wir senden erneut die Einladung an alle Geflüchteten, sich an unserem Kampf zu beteiligen. Gemeinsam sind wir stark.

Dieser Kampf ist der Kampf der Stimmlosen und Ausgeschlossenen.

Kein Mensch ist illegal – Bleiberecht überall!

One thought on “München: Geflüchtete am Sendlinger Tor antworten auf Herrmann (CSU)

  1. Ridarov sagt:

    Die Geschehnisse in Bautzen und überall in Deutschland vor Flüchtlinge und Ausländer angegriffen werden werden immer versucht entweder kleinzureden oder die Schuld sowie in Bautzen auf die Opfer zulasst zu legen In Bautzen hat die Polizei gezeigt, dass die auf den rechten Auge blind ist das ist Fakt. In den Ehemaligen DDR gibt’s ein rechtsradikales Problem den die Politiker klein reden und vertuschen. Seit der Flüchtlings Kriese werden tausende von übergreife auf Flüchtlings Unterkünfte ausgeübt bis jetzt ist fast keiner zu Rechenschaft gezogen statt dessen wird den rechtnationaistischen und sogenannten besorgten Bürgern entgegen gekommen mit Verschärfung von Asyl Gesetzen mit dem Konstrukt der sicherenherkufts Ländern werden abgelehnte und nach Meinung der Regierung unberechtigten asylantragstehlern Menschen abgeschoben die kein faires asylverfaren in Anspruch nehmen vor allem für Roma vom west Balkan wird eine unmenschliche Abschottung Politik durgesezt für die diskriminierende und verfolgte Minderheit Europas das zeigt die heuchlerische Menschenrechts Politik der Deutsche Regierung.

Schreibe einen Kommentar zu Ridarov Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.