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MONITOR-Bericht: Wie Gorillas Millionenprofite auf Kosten der Arbeiter:innen macht

Am Donnerstag abend beleuchtete der WDR im MONITOR-Magazin die arbeiter:innenfeindlichen Praktiken von Liefer-Startups wie Gorillas und Co.. Die Beschäftigten wehren sich gegen das Management vor Gericht – und organisieren ein großes Treffen mit Unterstützer:innen am 31. Oktober.

MONITOR-Bericht: Wie Gorillas Millionenprofite auf Kosten der Arbeiter:innen macht
Quelle: Screenshöt der Sendung MONITOR am 28.10.2021

2,2 Mio. Menschen schalteten gestern abend ein, als das WDR-Magazin MONITOR die antisozialen, arbeiter:innen- und gewerkschaftsfeindlichen Praktiken des milliardenschweren Liefer-Startups Gorillas thematisierte. Der Beitrag begleitet drei Gorillas-Arbeiter:innen, die nicht nur von den unsicheren Arbeitsbedingungen und den schlechten Löhnen berichteten, sondern auch von ihrer Organisierung.

Hier kann man sich den gesamten Beitrag ansehen: ARD Mediathek

MONITOR enthüllte zudem, dass Gorillas mit einer einstweiligen Verfügung gegen die Gründung eines Betriebsrats vorgeht, nachdem es den Betrieb in zwei Teile aufgespalten hat, um die Betriebsratsgründung zu verhindern. Das Unternehmen möchte vor Gericht ein Verbot der Wahlen erwirken.

Die Arbeiter:innen haben bekannt gemacht, dass der Gerichtstermin zur Verhandlung über die einstweilige Verfügung am 17. November stattfinden wird. Außerdem gibt es weitere Gerichtstermine, wo entlassene Gorillas-Rider gegen ihre Kündigung klagen. Wir rufen dazu auf, die Termine solidarisch zu begleiten. Alle Infos gibt es in diesem Beitrag.

Die Beschäftigten wissen, dass sie sich kollektiv organisieren müssen, um die Angriffe von Gorillas zurückzuschlagen. Dazu rufen sie zu einem großen Treffen von Arbeiter:innen und solidarischen Unterstützer:innen auf:

Ort: Waldemarstr. 110, 10997 Berlin

Zeit und Datum: 14.00, 31. Oktober, diesen Sonntag

Hier geht es zu weiteren Infos in der Einladung der Arbeiter:innen zu dem Treffen.

Lasst uns ausgehend von dieser Initiative gemeinsam eine große Versammlung von Beschäftigten, Entlassenen und Unterstützer:innen organisieren, um einen Kampfplan gegen die Entlassungen zu diskutieren. Zugleich muss die Boykott-Kampagne verstärkt werden, um den Druck auf das Unternehmen weiter zu erhöhen.

Spendet an die Streikkasse!

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oder per Paypal: Wir stellen den Paypal-Account von Klasse Gegen Klasse zur Verfügung, um Spenden für Gorillas-Arbeiter:innen zu sammeln. Jeder Cent, der per Paypal gesendet wird, wird direkt an die Streikkasse weitergegeben.

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