Jugend

Wohnung in Berlin? Vergiss es.

Es wird immer schwieriger für Studierende und andere Menschen, Wohnungen in Berlin zu finden. Aus dem neuen Flugblatt von "Waffen der Kritik" an der Freien Universität Berlin.

Wohnung in Berlin? Vergiss es.

Ausziehen, herziehen, umziehen. Ger­ade zu Semes­ter­be­ginn gibt es viele junge Men­schen in Berlin, die auf Woh­nungssuche sind: Möglichst zen­tral und wg-geeignet wün­schen sich beina­he alle. Bei der Suche auf Immo-Scout und wg-gesucht kommt dann schnell der Real­itätss­chock.

Das Berlin der 80er mit beset­zen Häusern und freien Woh­nun­gen ist ver­schwun­den und wurde erset­zt durch WG-Cast­ings und Woh­nungs­besich­ti­gun­gen, bei denen man bis auf die Straße anste­hen muss. Auch die Studieren­den­heime haben Wartelis­ten mit tausenden Suchen­den. Die Sit­u­a­tion ist nicht neu, doch sie ver­schärft sich immer weit­er.

Bezahlbar­er Wohn­raum ist eine Forderung im Wahlkampf, aber außer­halb der Plakate und Slo­gans wird weit­er pri­vatisiert. In der Innen­stadt entste­hen immer mehr Eigen­tumswoh­nun­gen oder über­teuerte „Stu­den­te­na­part­ments“, die wir uns mit BAföG und Neben­job defin­i­tiv nicht leis­ten kön­nen.

Nicht nur prekäre Studierende sind von der Woh­nungsnot betrof­fen: Fam­i­lien, Azu­bis, die meis­ten Berliner*innen kön­nen sich die Mieten in der Innen­stadt nur schw­er leis­ten — falls sie über­haupt eine Woh­nung find­en. So schre­it­et die Ver­drän­gung voran und die Berlin­er Innen­stadt wird immer mehr zum Bonzen­vier­tel.

Für Wohn­geld, bezahlbaren Wohn­raum und sozialen Woh­nungs­bau!

Offenes Tre­f­fen: Waf­fen der Kri­tik

Mittwoch, 25. Okto­ber, 17–19 Uhr
Rost- und Sil­ber­laube vor Men­sa II

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