Venezuela: Linke protestieren gegen imperialistische Aggression und die Kollaboration der Regierung
Am Mittwoch veranstalteten verschiedene linke und antiimperialistische Organisationen Venezuelas eine Kundgebung gegen die imperialistische Offensive der USA. Gleichzeitig lehnten sie die neokoloniale Zusammenarbeit der nationalen Regierung mit der Regierung Trump ab und forderten demokratische Freiheiten, um und für alle Rechte der arbeitenden Bevölkerung zu kämpfen.
Am Mittwoch, dem 28. Januar, veranstalteten eine Reihe von antiimperialistischen Organisationen und sozialen und gewerkschaftlichen Aktivist:innen eine Kundgebung auf der Plaza Morelos und vor der Ombudsstelle in Caracas gegen den militärischen Angriff und die imperialistische Aggression gegen Venezuela durch die Regierung von Donald Trump.
Im Mittelpunkt der gemeinsamen Protestaktion standen die Forderungen „Weg mit der militärischen Aggression und der imperialistischen Offensive!“, „Nein zur neokolonialen Zusammenarbeit der nationalen Regierung mit Trump!“ und „Demokratische Freiheiten, um den neokolonialen Bestrebungen entgegenzutreten und für die Rechte der arbeitenden Bevölkerung zu kämpfen!“.
Die Aktion wurde von Organisationen organisiert, die sich links von der Regierung positionieren, darunter PPT-APR, Kommunistische Partei Venezuelas (PCV-Dignidad), die Liga der Arbeiter:innen für den Sozialismus (LTS), Marea Socialista, die Partei Sozialismus und Freiheit (PSL), die Alternative Volksbewegung (MPA), die Kommunistische Revolution, die Historische Volksblockade (BHP) und die Sozialistische Einheit der Arbeiter:innen (UST), von denen mehrere Teil der Initiative „Zur Verteidigung der Rechte der arbeitenden Bevölkerung“ sind.
Zuvor hatten die Organisationen eine gemeinsame Erklärung mit denselben Kernpunkten verfasst. Darin rufen sie „die arbeitende Bevölkerung Venezuelas, die Völker Lateinamerikas und die demokratischen Kräfte der Welt dazu auf, gegen diese militärische Aggression zu protestieren“. Sie warnen: „Ganz Lateinamerika ist bedroht, und unsere Völker müssen sich zusammenschließen, um dem US-amerikanischen Aggressor, seinen neuen Formen der Kolonialisierung und der Ausweitung seiner imperialistischen Interessen auf die lateinamerikanischen Nationen entgegenzutreten und sie zu stoppen“.
Auf der Kundgebung ergriff Ángel Arias, Mitglied der Liga der Arbeiter:innen für den Sozialismus (LTS) das Wort. Er hob der die zentralen Punkte des Aufrufs hervor und legte dar, wie der antiimperialistische Kampf geführt werden sollte, wobei er gleichzeitig die Zusammenarbeit mit Trump in Frage stellte und demokratische Freiheiten forderte, um dem Neokolonialismus entgegenzutreten.
Suhey Ochoa, Mitglied von Brot und Rosen Venezuela der LTS betonte die Notwendigkeit, den Kampf gegen die neokoloniale Offensive in Venezuela mit dem Kampf innerhalb der USA gegen Trump zu verbinden, insbesondere mit dem Kampf, der derzeit mit großen Mobilisierungen gegen ICE in Minneapolis geführt wird.
Die Organisationen riefen auch zu einer großen internationalen Mobilisierung auf, um die imperialistische Aggression zu stoppen, sowie zur Einheit der Arbeiter:innen des Kontinents und vor allem mit der Jugend und der Arbeiter:innenklasse der USA.
Am Ende der Veranstaltung wurde ein Brief an den Ombudsmann Alfredo Ruíz übergeben, der die Standpunkte und Forderungen der unterzeichnenden Organisationen zur aktuellen Lage in Venezuela nach der von der Regierung Donald Trumps angeordneten US-Militärintervention sowie einige der ihrer Meinung nach derzeit wichtigsten und dringlichsten demokratischen und sozialen Forderungen enthält.