Solidarität mit Venezuela: Lateinamerikas Arbeiter:innen und Jugend müssen sich wehren!
Am Sonntag fanden bundesweit Demonstrationen in Solidarität mit Venezuela statt. In München fordert Gabi von Brot und Rosen und der Revolutionären Internationalistischen Organisation (RIO) ein Ende der imperialistischen Arroganz der USA.
Wir nehmen heute hier als Revolutionäre Internationalistische Organisation, Brot und Rosen und als Teil unserer internationalen Strömung Permanente Revolution teil, um die brutale imperialistische Aggression der USA gegen das venezolanische Volk und die Entführung Maduros anzuprangern.
Unter dem heuchlerischen Vorwand der „Sicherheit“ und des „Kampfes gegen den Drogenhandel“ versucht Donald Trump, den halbkolonialen Status Venezuelas zu vertiefen. Dafür soll das politisches Regime, die Wirtschaft und strategische Ressourcen Venezuelas den Diktaten des Weißen Hauses unterworfen werden, während Trump gleichzeitig mit seiner militärischen Aggression versucht, die Völker Lateinamerikas einzuschüchtern und zu disziplinieren.
Als Teil der neuen imperialistischen „Sicherheitsstrategie“ drohte Trump bereits, er könnte auch andere Regierungen stürzen. Sein Ziel ist es, den privilegierten und uneingeschränkten Zugang der Vereinigten Staaten und ihrer Konzerne zu strategischen Energie- und Bodenschätzen, insbesondere zu Erdöl, zu gewährleisten und seine politische und militärische Vorherrschaft über den Kontinent gegenüber jeglicher Form von Widerstand zu stärken.
Als sozialistische, antikapitalistische und internationalistische Strömung, die in Venezuela durch die Liga de Trabajadores Socialistas jahrelang gegen den Autoritarismus und die Angriffe auf die Arbeiter:innenbewegung von Maduros Regime kämpfte, rufen wir dazu auf, diese neue militärische Eskalation, ihre imperiale Arroganz und ihren offen kolonialistischen Charakter entschieden zu widersetzen.
Ohne dem autoritären Regime von Maduro auch nur die geringste politische Unterstützung zu gewähren, rufen wir die Arbeiter:innen, die Jugend und die sozialen Bewegungen in ganz Lateinamerika, den Vereinigten Staaten, Europa und der ganzen Welt dazu auf, sich zu organisieren, zu mobilisieren und zu koordinieren, um die militaristische Offensive von Trump zu besiegen!
Wir prangern auch die Verantwortung der Bundesregierung an: Die Merz-Regierung nennt den Angriff auf Venezuela „völkerrechtlich komplex“ und fordert einen „demokratischen Übergang“. Es handelt sich aber um einen klaren Angriffskrieg der USA. Der deutsche Imperialismus macht sich zum Mittäter, während er selbst massiv aufrüstet.
Wir fordern:
– Die Streichung aller Schulden Venezuelas beim IWF
– Die Schließung der US-Militärbasen in Deutschland
– Den Stopp von Rüstungskooperationen mit den US
– Stopp der Aufrüstung und der Wehrpflicht
Die Kämpfe der Jugend gegen den Militärdienst, wie die Schulstreiks gegen die Wehrpflicht, die Demonstrationen gegen den Völkermord in Palästina, die Kämpfe gegen Sozialkürzungen und für bessere Arbeitsbedingungen, wie die TV-L-Streiks, und die Demonstrationen gegen den Vormarsch der Rechten müssen sich vereinen und diese antiimperialistische Perspektive haben.
Für eine Zukunft, in der wir Arbeiter:innen und Jugendlichen über unser Leben entscheiden, ohne Kriege, Völkermord, ohne Armut und Unterdrückung.