Deutschland

Jens Spahn: verdient 15.311 Euro, findet 416 ausreichend

Ein Pharmalobbyist wird Gesundheitsminister und hetzt gegen Arme und Ausländer. Der CDU-Mann Jens Spahn ist Ausdruck der Rechtsverschiebung in der neuen Regierung. Er wird neue Angriffe anführen – und wir müssen uns gemeinsam verteidigen.

Jens Spahn: verdient 15.311 Euro, findet 416 ausreichend

Anmerkung der Redak­tion: Dieser Artikel erschien ursprünglich am 14. März 2018 auf dieser Seite. Aus aktuellem Anlass reposten wir den Artikel.

Das neue Kabi­nett hat seine Arbeit noch nicht aufgenom­men, da prescht bere­its ein­er der neuen Min­is­ter vor. „Hartz IV bedeutet nicht Armut“, sagte Jens Spahn der Funke-Medi­en­gruppe. Tage­lang pro­duzierte der schei­dende Staatssekretär im Finanzmin­is­teri­um auf diese Weise Schlagzeilen – mit der Ver­harm­lo­sung von Armut, dem Lob für Hartz IV und der Het­ze gegen „die jun­gen, aus­ländis­chen Män­ner“, dem lieb­sten Schreck­ge­spenst aller Recht­en.

Der 37-Jährige weiß, wie er Emo­tio­nen weckt und die Aufmerk­samkeit auf sich zieht. Hartz IV bedeute keine Armut, sagt sich leicht mit einem Einkom­men von 15.311 Euro pro Monat. Zwar wird er als Gesund­heitsmin­is­ter offiziell mit Hartz IV nichts zu tun haben. Die Debat­te um die ras­sis­tis­che Prax­is der Essen­er Tafel, kein Essen an weit­ere Men­schen ohne deutschen Pass auszugeben, hat er jedoch geschickt genutzt, um sich als recht­skon­ser­v­a­tiv­en Pol inner­halb der neuen Regierung zu posi­tion­ieren.

Spahn verkün­det damit ein neues Selb­st­be­wusst­sein der Recht­en in der Regierung. Während Debat­ten über Hartz IV bish­er nach Möglichkeit ver­mieden wur­den, geht er in die Offen­sive und ver­höh­nt die Vie­len, die in Deutsch­land in Armut leben müssen. Spahn ern­tete zwar vor allem von Sozialdemokrat*innen Kri­tik, die es gar nicht gebrauchen kön­nen, wenn ihr größter Angriff auf die Armen in Deutsch­land öffentlich disku­tiert wird. Zur Seite sprang ihm aber wenig über­raschend Alexan­der Dobrindt von der CSU.

Leere Versprechen für die Gesundheit

Auch auf dem Feld der Gesund­heit­spoli­tik erwartet uns nichts Gutes von Spahn. Der inzwis­chen unterze­ich­nete Koali­tionsver­trag sieht 8000 neue Stellen für Pflegekräfte vor – kaum mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Dass die Pflege ein bren­nen­des The­ma ist, hat Spahn zwar erkan­nt. Ver­sprochen hat er eine Erhöhung der Aus­bil­dungska­paz­itäten sowie eine Verbesserung der Löhne und der Tar­if­bindung. Die Umset­zung dieser schö­nen Ver­sprechun­gen wird es ohne mas­siv­en Druck der Beschäftigten aber kaum geben.

Eine Aufhe­bung der Kluft zwis­chen pri­vat und geset­zlich Kranken­ver­sicherten wird es mit Spahn eben­falls nicht geben. Die Wahlkampf­forderung der SPD nach ein­er Bürg­erver­sicherung war zwar kaum mit Inhalt gefüllt und wurde in den Koali­tionsver­hand­lun­gen ohne­hin fal­l­en­ge­lassen. Doch das Bedürf­nis nach einem gerecht­en und funk­tion­ieren­den Gesund­heitssys­tem für alle Ver­sicherten ist real. Spahn ver­spricht zwar, dass kün­ftig geset­zlich Ver­sicherte nicht mehr ewig auf Ter­mine warten sollen. Statt aber an der grund­sät­zlichen Ungerechtigkeit etwas zu ändern, soll es mehr Ter­min­ser­vices­tellen geben.

Spahn gilt über Partei­gren­zen hin­weg als Poli­tik­er mit außeror­dentlich­er fach­poli­tis­ch­er Exper­tise. Er stünde im Stoff, einen besseren hätte es in der Union nicht gegeben, wie es der Nürn­berg­er Linken-Poli­tik­er Har­ald Wein­berg for­mulierte. Seine Exper­tise stellte Spahn aber nicht nur sechs Jahre lang als gesund­heit­spoli­tis­ch­er Sprech­er der Unions­frak­tion unter Beweis, son­dern vor allem als jahre­langer Gesellschafter eines Unternehmens, zu dem auch die Phar­malob­bya­gen­tur „Poli­tas“ gehörte. Dort fan­den Kun­den aus der Medi­zin- und Pharmabranche Rat. Den offenkundi­gen Inter­essen­skon­flikt leugnete Spahn zwar, verkaufte seine Anteile an dem Unternehmen schließlich aber doch.

Die neue Große Koali­tion ist keine ein­fache Fort­set­zung der alten. Ihr fehlt die Zwei­drit­tel-Mehrheit im Bun­destag, inner­parteiliche Quere­len set­zen allen Koali­tion­sparteien zu, die Umfragew­erte sind niedrig. Dass Jens Spahn nun Min­is­ter wird, ist auch Aus­druck davon. Natür­lich gab es auch in den ver­gan­genen Leg­is­laturpe­ri­o­den zahlre­iche Angriffe auf die Arbeiter*innen, Migrant*innen und Arme. Angela Merkel präsen­tierte sich dabei jedoch wenig­stens rhetorisch aus­gle­ichend, gerierte sich außen­poli­tisch als ratio­nale Gegen­spielerin von Don­ald Trump und wurde für Lib­erale inter­na­tion­al zur „Anführerin der freien Welt“.

Nun hat sie mit Spahn einen Wort­führer der recht­en Union­sop­po­si­tion gegen sich im Kabi­nett. Die Ära Merkel geht zu Ende, auch wenn sie noch Bun­deskan­z­lerin ist. Mit Spahn und Horst See­hofer als Heimat- und Innen­min­is­ter sitzen nun zwei rechte Hard­lin­er in der Regierung, die sich sicher­lich nicht still hin­ter Merkel einord­nen wer­den.

Gemeinsam gegen den Pflegenotstand!

Um die drama­tis­che Sit­u­a­tion in der Pflege wirk­lich zu verbessern, kön­nen wir uns nicht auf einen recht­en Lob­by­is­ten ver­lassen. Die große Mehrheit hat kein Inter­esse an Prof­iten für Kranken­hauskonz­erne und ein­er Zwei-Klassen-Medi­zin, wed­er die Beschäftigten noch die Patient*innen. Um den Pflegenot­stand zu been­den, brauchen wir eine gemein­same Anstren­gung.

Mit ein­er starken Kam­pagne der Gew­erkschaften, der Partei Die Linke und der­jeni­gen Teile der SPD, die gegen die Fort­set­zung der Großen Koali­tion ges­timmt haben, kön­nen wir das schaf­fen.

Schreibt uns und erzählt uns eure Geschichte!

Obwohl dieser Artikel schon im März 2018 erschienen ist, ist er in der ver­gan­genen Woche über 30.000 Mal abgerufen und 60.000 Mal auf Face­book geliket wor­den. Das zeigt: Der Kampf gegen Hartz IV, gegen Armut­slöhne, gegen Pflegenot­stand und das Zwei-Klassen-Gesund­heitssys­tem ist für viele eine bren­nende Frage. Wollt ihr über eure eige­nen Erfahrun­gen in diesem Kampf bericht­en? Dann schickt uns euren Gast­beitrag unter info@klassegegenklasse.org. Wir freuen uns über Zusendun­gen!

46 thoughts on “Jens Spahn: verdient 15.311 Euro, findet 416 ausreichend

  1. Strohkönig sagt:

    Das mit See­hofer stimmt doch so nicht! Der will doch ins Heimatmuseum…und der Min­is­ter Spahn will sich wohl ein­rei­hen bei den arro­gant wirk­enden CSU Leuten wie Dobrinth und Co.Da wird die Bun­deskan­z­lerin drin­gend ” gebraucht”.Sonst geht mehr den Bach runter als die boomende Wirtschaft auf­fan­gen kann! AH!

  2. alfred Steglich sagt:

    Sehr geehrter Herr Spahn,
    sie wollen, daß Fam­i­lien, ohne Kinder, mehr zahlen sollen.
    Warum wer­den Poli­tik­er und Beamte nicht zur Kasse gebeten?? Beson­ders das Einkom­men der Poli­tik­er ist ‑unge­sund!!!
    Mit fre­undlichen Grüßen,
    Alfred Steglich
    Hubertusstr.4
    42553 Vel­bert

    1. Elke Schwartner sagt:

      Tre­f­fend for­muliert !!!!!

    2. Sab Hart sagt:

      Bess­er kann man es nicht for­mulieren

  3. Irena sagt:

    Wie kann jemand Gesund­heitsmin­is­ter sein? Wenn er keine Aus­bil­dung in der Medi­zin hat?
    Er soll sofort abtreten!

    Ire­na Kra­j­cov­i­co­va
    Diplo­mat­en Tochter

    1. Elke Schwartner sagt:

      Da sitzen NOCH VIEL MEHR Per­so­n­en, die OHNE Apassende Aus­bil­dung “etwas zu Lamellen” haben.….…..

  4. Andreas Hame sagt:

    Es ist all­ge­mein bekan­nt daß sich unsere Poli­tik­er für etwas besseres hal­ten
    Aber vielle­icht ein­fach­mal den Ball flach hal­ten und sich nicht mit solchen Dum­men Sprüchen sel­ber ins aus schiessen
    Darf ich daran erin­nern 1989 DDR
    Der Krug geht so lange zum Brun­nen.…
    Den Rest ken­nt ihr ja wohl sel­ber…
    Aber wenn ihr eine Laviene lostreten wollt nur zu aber dann gibt es kein Zurück

  5. Theodor Huber sagt:

    Herr Spahn zur Ken­nt­nis­nahme: Mein Arsch gehört mir, wie alles andere auch

  6. heiko sagt:

    Heiko Kegel der dreck­sack geht mit 15,311euro nach­hause und die bevölkerung muss jeden cend umdrehen Herr span sie sind nicht kanns Richtig im kopf kom­men sie mahl mit 4,16euro aus unglaublich sowas

    1. Klaus-Dieter Schmid sagt:

      Die Per­ma­nente Arro­ganz die hier viele Poli­tik­er an den Tag leg­en, ist so erstaunlich nicht.Da wer­den Leute in Ämter verei­digt wo sie eigentlich von Rechts wegen gar nicht hin gehören.Kramp kar­ren­bauer ist eines von viele Beispie­len. Diese Frau ist doch völ­lig ungeeignet

      1. G.Scholz sagt:

        Es soll­ten Herr Spahn und sämtliche Regierungsmit­glieder auf HARTZ IV NIVEAU leben müssen..Die Poli­tik welche sie prak­tizieren kommt nur den Reichen Poli­tik­ern zu gute. Es gehören junge Unterneh-mer an die richti­gen Stellen die eine men­schen­würdi­ge Poli­tik für alle Gen­er­a­tio­nen machen.

    2. Uschi sagt:

      Das sag ich doch schon die ganze Zeit, der Spahn muß mal auf seinen Gesund­heit­szu­s­tand unter­sucht wer­den! Wäre ja nicht das erste mal, daß ein­er ein ganzes Land aus­löscht, bevor was passiert!!!!!!

  7. heiko sagt:

    Heiko Kegel was sind 416euro nichts ist das der hat woll eine an der klatsche was

    1. Bärbel Hofmann sagt:

      Das ist alles völ­lig ungerecht verteilt! Die Reichen wer­den immer reich­er, die Armen immer ärmer!Und Geld wird immer an vol­lkom­men falschen Stellen ver­schwen­det! Wenn das so weit­erge­ht, geht Deutsch­land bald den Bach runter! Und der Segen, der bish­er noch drauf ist, geht auch bald Flöten! Weil Gott immer mehr außen vor gelassen wird! Und das ist echt beden­klich!

  8. heiko sagt:

    Heiko Kegel das ist doch eine Frecheit son­ders Gle­ichen das ist schon ungerecht

  9. heiko sagt:

    ire­na der kann scheis­shaus Min­is­ter wer­den aber kein gesund­heits Min­is­ter ohne Aus­bil­dung der Medi­zin

  10. Rüdiger Malczewska sagt:

    Wir Wäh­ler haben die Macht und müssen die auch nutzen,z.B bei der Wahl!!!
    Solche Poli­tik­er sind Eintagsfliegen,die irgend­wann in der Versenkung ver­schwinden.
    Es hat noch nie etwas funk­tion­iert was ein Poli­tik­er ver­sprochen hat.
    Soll er mal einen Monat mit dem Hartz 4 zurecht kom­men.

  11. Erdogan Mugan sagt:

    Ich gehe Arbeit­en und ver­di­ene 1180 Euro und das reicht nicht mal 2 Wochen nach­dem ich alle Kosten bezahlt habe, wie soll man mit H4 leben das ist lächer­lich!

    1. Stefan sagt:

      Finde den Fehler, 416€ ist nach Abzug von Mietkosten !! Und meis­tens wer­den Nebenkosten kom­plett über­nom­men
      Ihr verblödet alle ein Arbeit­er hat das nicht zur Ver­fü­gung,
      Von angenom­men 1200€ bezahlst du 800€ Miete + 100 € Nebenkosten
      Bleiben 300€
      Wer ist jet­zt bess­er gestellt erst mal über­legen dann dumm kom­men­tieren.

      1. Dirk sagt:

        Jens Spahn sie ver­di­enen 15.311 Euro in Monat, davon kann ich über einen Jahr von Leben was sie nicht können,sie wür­den nicht mal mit 416€ am Tag aus Kom­men oder in schweige in einem Monat.

      2. Mr. T sagt:

        416€ zur freien ver­fü­gung im Monat… hätte ich auch gern. Da ist ja Miete und Nebenkosten schon weg !
        Und auch son­stige dinge wie Waschmas­chine usw. ist da schon bezahlt … also wieso disku­tieren ?

      3. Ilona sagt:

        Stimmt, manch ein Arbeit­nehmer hat weniger als 416,00 Euro zur monatlichen Ver­fü­gung.
        Die Poli­tik­er alle­samt sind so weit weg vom eigentlichen Leben, da sie immer aus dem Vollen schöpfen kön­nen.
        Nicht ein­mal 10% der Poli­tik­er wer­den sagen kön­nen, was 1 Pfd. Kartof­feln oder 1 Pfd. But­ter oder 1Pfd. Kaf­fee oder 1Pfd. Brot (aus der Bäck­erei) oder 1 gutes Früh­stück­sei oder 1 ltr. Milch oder 4‑lagiges WC Papi­er im einzel­nen kosten. Hier sollte man ein­mal eine Umfrage starten.

      4. Frank sagt:

        such dir eine woh­nung für 500 euro ;-)

  12. Ernie sagt:

    Dies Ver­brech­er welche uns bevor­munden gehören alle­samt ins Zuchthaus! Man gewin­nt mehr und mehr den Ein­druck, dass es völ­lig aus­re­ichend ist, große Töne zu Spuck­en und damit lediglich das Volk zu belü­gen, um in solch ver­ant­wor­tungsvolle Posi­tio­nen zu gelan­gen. Fach­liche Kom­pe­tenz ist ja bei keinem unser­er Min­is­ter son­der­lich durch Bil­dung bzw. Studi­um hin­ter­legt. Dafür gibt es ja externe Berater, welche dem Steuerzahler jährlich Mil­lio­nen kosten. Und daran sehr wahrschein­lich die ohne­hin über­bezahlten Blut­sauger auch noch par­tizip­ieren. Gewis­sen- und skru­pel­los­es Pack ohne Moral und Empatie.

  13. Sylvia sagt:

    Absolute Frech­heit, was Herr Spahn da von sich gibt. Er ist völ­lig welt­fremd — aber bei seinem Einkom­men wohl kein Wun­der. Er muss sich keine Gedanken machen, wie er es schaf­fen, am Monat­sende noch etwas Vernün­ftiges für seine Kinder auf den Tisch zu brin­gen. Er sollte mal 3 Monate mit Hartz IV leben… Aber lieber erhöhen sie alle Nase lang ihre Diäten, während Otto Nor­malver­brauch­er sich abrack­ern muss und teil­weise einen Zweitjob braucht, um über die Run­den zu kom­men — pfui Herr Spahn!!!

  14. Angelika Bartz sagt:

    Ich finde,dass es eine Unver­schämtheit vom Her­rn Spahn ist so eine Äußerung zu machen. Er sollte mal in eine Woh­nung ziehen, in der er dann leben darf wie ein Hartz IVler.Von 416,- Euro, von dem er erst­mal 100,- Euro Strom bezahlen kann, und dann noch die anderen laufend­en Kosten, wie Telefon,Kontoführungsgebühren von 15,- Euro, Haus­rat und Haftpflichtver­sicherung für seine Woh­nung. Wenn er dann auch noch Uni­ty­media hat, dann darf er dafür auch erst­mal bezahlen, damit er über­haupt Fernseh guck­en kann. Dann, wenn er nicht chro­nisch krank ist, seine Medika­mente auch bezahlen.Wenn er dann noch Zahlungsverpflich­tun­gen hat, die muss er auch noch bezahlen. Erst dann kann er von seinem Geld was er hat, die Lebensmittel,Bekleidung, Waschmit­tel, Schuhe usw bezahlen. Mal guck­en wie viel ihm überbleiben. Das soll er wenig­stens ein halbes Jahr machen, dann kann er evtl. mitre­den. Ich finde es eine Anmaßung von den Poli­tik­er im All­ge­meinen so eine Äußerung zu machen. Denn nicht nur die Men­schen die Hartz IV erhal­ten müssen davon leben, son­dern auch die Rent­ner, die viel zu wenig Rente bekom­men. Sie bekom­men Grundsicherung,die in der gle­ichen monatlichen Höhe ist wie Hartz IV. Wenn ich mir vorstelle, dass es eine Grun­drente von evtl 1200,- Euro geben soll, und bis die Poli­tik soweit ist, dass der Betrag über deren Tisch gegan­gen ist, dann ist das genau­so wenig wie vorher, weil sich in der Zeit die Preise der Lebens­mit­tel usw der­maßen erhöht haben, dass diese Summe dann auch wieder nicht mehr reicht. Man kann sich von Hartz IV und der Grund­sicherung noch nicht mal Kino leisten,oder wenn eine Waschmas­chine, Herd oder son­stiges kaputt geht, dann kann man sich auch keine neue kaufen, selb­st keine gebrauchte. Aber das sollte jed­er Poli­tik­er machen, bevor er ein Amt übern­immt, er soll erst­mal ein halbes Jahr von Hartz IV leben. Nicht in seinem Haus, oder Woh­nung, son­dern in ein­er ganz nor­malen Woh­nung. Dann erst kön­nen sie evtl mitre­den.

  15. Karsten Lemke sagt:

    wert­er herr spahn

    wenn dummheit weh tun würde dann wür­den sie den ganzen tag schreien. aber vielle­icht verzicht­en sie ja mal auf ihr gehalt für 1 jahr und leben von hartz 4. das soll­ten alle poli­tik­er mal tun um zu merken was sie dem volk antun. viele die arbeit­en müssen noch auf­s­tock­ung vom amt bekom­men um zu über­leben. das kann ja wohl nicht richtig sein. die armut in deutsch­land bet­rifft auch solche men­schen.

    mein tip sie treten zurück und leben 1 jahr von hartz 4 mal schauen ob sie dann immer­noch so einen mist von sich geben

  16. Thommy sagt:

    Solche Großschnau­ze soll­ten erst­mal mit dem leben um urteilen zu kön­nen, klar mit dem seseinem Gehalt kann ich auch leben und große Töne spuck­en. Armes Deutsch­land wo gehst du hin

  17. Simone Schmidt sagt:

    Wenn Herr Spahn meint, dass 416 € aus­re­ichen, dann sollte er mal ein paar Monate davon leben. Zudem kommt noch die Mieter­höhung. Das Amt zahlt nur bis zu ein­er gewis­sen Gren­ze die Kosten der Unterkun­ft. Dann muss man von seinem Regel­satz noch Mietkosten zahlen. Preiswerte Woh­nun­gen gibt es nicht. Ich muss über 60 € von meinem Regel­satz für die Miete dazuzahlen. Am Ende, wenn alle Fixkosten abge­zo­gen sind, bleiben mir noch 150 € zum Leben übrig. Der Typ hat keine Ahnung vom nor­malen Leben.

  18. Maria Theresia Rings sagt:

    Von den vie­len Kom­mentaren über­drüs­sig möchte ich dazu Ste­fan recht geben. Die Per­so­n­en, welche Hartz IV beziehen, ver­schweigen wider besseres Wis­sen, dass sie eine indi­vidu­elle Grund­sicherung erhal­ten, die ihnen ein vernün­ftiges Leben möglich macht. Wie kann jemand sich anmassen, den Anspruch auf ein Min­is­terge­halt stellen zu wollen, wenn er noch nicht ein­mal bere­it ist, z.B. ehre­namtlich tätig zu sein, um dem Staat etwas zurück­zugeben? Wenn er gesund ist, kann er(sie) auch ein­mal den Park sauber machen, statt z.B. in der gelang­weil­ten “Freizeit” nichts zu tun? Wir haben in unser­er sozialen Gesellschaft auch Pflicht­en. Aber die ganzen “Meck­er­er” reden darüber über­haupt nicht. Haupt­sache, man kann sich sol­i­darisch “auskotzen”. Dies ist eine sehr ego­is­tis­che Gesellschaft gewor­den. Nach den Glücks­ge­fühlen nach der Wende kommt jet­zt Jam­mern auf hohem Niveau.

  19. Lothar Perl sagt:

    Warum geht kein­er auf die Strasse? Wäre ich Jünger und hätte keinen Behin­derte­nausweis würde ich es machen.Die Deutschen lassen sich alles gefall­en. Da sind die Fran­zosen ganz anders. Für die Umwelt gehen die auf die strasse obwohl es bekan­nt ist,laut Mete­o­rolo­gen, Das wir Men­schen gar keinen Ein­fluss auf die Erde hat. 96% wird von der Natur an CO2 aus­gestoßen 4% von den Men­schen. Kli­mawech­sel hat es immer gegeben, die Men­schen müssen sich darauf einstellen.Die Merkel müsste es wis­sen aber der Staat braucht

  20. Manuela sagt:

    Ich bekomme sage und schreibe ca. 50 Euro im Monat vom Job­cen­ter. Gut Miete und Nebenkosten zahlt das Amt , mein Sohn mach eine Lehre die wird angerech­net , meine Tochter ist 12 ich bekomme Kindergeld für die bei­den , habe laufende kosten zu zahlen ich wun­dere mich jeden Monat wie wir über­lebt haben . jedem der arbeit­et wird sein Kindergeld nicht als einkom­men angerech­net mir schon UVG auch also was will der mit das 416 zuviel sind lol ich habe 416 aber muss davon Essen laufende Kosten und Schuhe und Klei­dung usw. davon bestre­it­en

  21. Buswolf sagt:

    Schade, dass sowenige der Schreiber auf die Idee kom­men, dass wir im hochin dutrieal­isierten Kap­i­tal­is­mus leben. Es geht nicht um Spahns Gehalt, auch nicht darum, ob der eine soviel hat und der andere soviel. Es geht für alle darum, dass dafür gekämpft wer­den muss, um ein men­schen­wertes Leben führen zu kön­nen. Ob Rent­ner, Arbeit­er, Azu­bi oder Schüler. Wir alle wer­den ohne Kampf für den Sozialismus(hoffentlich weiß jed­er was das sein kann)von jedem Poli­tik­er aus­ge­beutet.

  22. claudia hofrichter sagt:

    jens spahn ist ein schaumschläger.er ver­spricht alles wenn die kam­era auf ihn gerichtet ist und hin­ter­her weiss er nicht mehr was er sagte.widerlich wie sich manche men­schen unser­er regierung aufführen.schlimmer wie im kindergarten.widerlich das ganze..

  23. henry szymanski sagt:

    allen unfähi­gen politiker…ich wäh­le afd..mir bleibt nicht anders übrig

    1. Benjamin Ruß sagt:

      Die Politiker*innen sind nicht unfähig. Sie vertreten halt nicht die Inter­essen der aus­ge­beuteten und unter­drück­ten Massen. Son­dern sie vertreten die Inter­essen der Besitzen­den und der Mächti­gen. Die AfD ist dabei nicht anders: sie will die Renten weit­er pri­vatisieren und die Arbeit­szeit­en erhöhen. Was bei so ein­er Partei wie der AfD rauskommt, sieht man bei der FPÖ in Öster­re­ich. Die wirk­liche Alter­na­tive ist: eine rev­o­lu­tionäre Partei aufzubauen.

  24. Frauke Bakker sagt:

    Nun
    Wenn Hr.Spahn meint man kommt damit aus
    ist das doch super.
    Dann kann er ja als engagiert­er Poli­tik­er
    Seines Volkes als Vor­bild für alle ab
    sofort von Hartz IV Leben und den Rest für
    die Armenküchen ( die Tafel ), die Klei­der-
    Kam­mern und die Obdachlosen-Unterkün­fte ab
    geben !!!!!
    Großen Worten MÜSSEN große Tat­en voll­gen
    Hr Spahn

  25. Glindmeyer sagt:

    Solche Poli­tik­er gehören in die Knast da tre­f­fen sie die richti­gen

  26. Jürgen Bock sagt:

    Dieser Span ver­di­ent seine Gage nicht, son­dern er nimmt sich die ein­fach vom Steuerzahler.
    Ich kann mich nicht daran erin­nern, das ich mein Gehalt bei meinem Arbeit­ge­ber selb­st bes­tim­men kon­nte, und schon gar­nicht, wenn ich schlechte Arbeit­sleis­tun­gen abgeliefert hätte.

  27. H. Isfort sagt:

    Herr Spahn, bitte Sie mal zu prüfen wie weit es in Deutsch­land mit der Gesund­heit­spoli­tik ste­ht? Hat­te einen Hin­ter­wand-Herz­in­fakt breuchte drin­gend eine beantragte Reha.Doch diese ist von der Krankenkasse abgelehnt!!! Ja wahrschein­lich da ich 73 Jahre bin, also Renter, Pflege bis jet­zt meinen Mann. Wie soll es bloß weit­erge­hen.???

  28. Sven sagt:

    Na klar,
    Der Rest is Ursache…
    Ihr seid so erbärm­lich!!
    Alles,was ich euch wünsche,is hartz IV und unsere neuen EU Regeln! Wie gierig muss man gegen das eigene Volk vorge­hen, um so habgierig zu werden??UNGLAUBLICH

  29. Chris sagt:

    Herr Spahn.
    bevor Sie solche Sprüche raushauen,sollten Sie mal 1 Jahr lang mit 416 Euro leben. Sie wür­den es nicht mal 1 Monat lang aushal­ten. Sie kön­nen sowas nicht beurteilen da Sie davon nicht betrof­fen sind…Also zügeln Sie sich mit solchen Aus­sagen…

  30. Corinna sagt:

    Ich bin exam­inierte Gesund­heits- und Krankenpflegerin und Pflege­di­en­stleitung.
    Ich gehe mit­tler­weile meinen EIGENEN Weg. Ich bin pri­vat selb­st­ständig und bin Herr über mein­er Dinge. Ich biete Pflege und Betreu­ung an so wie ich in der Woche kann. Ich habe 3 Kinder und ich bereue es keinen Tag.

    Das was da draußen läuft kann ich nicht mir mir vere­in­baren. Ich biete meinen Klien­ten die Zeit die sie benöti­gen und ich baue ein Ver­trauensver­hält­nis auf.

    HERR SPAHN hat keine Ahnung von dem was er Spricht. Er sollte mal bevor er so hohe Töne anstöst erst mal in der Pflege arbeit­en und sich als Patient mal ins Kranken­haus leg­en dann merkt er schon nach kurz­er Zeit das er bis dato nur heiße Luft gehaucht hat und nichts weit­er.

  31. Markus Meynen sagt:

    @ Jens Spahn,
    Er ist der Inbe­griff eines “Sozial-Schmarotzers”.
    Seine Aus­sagen und Ein­schätzun­gen zum CV …in den let­zten Wochen … waren an Dummheit kaum zu über­bi­eten.
    Die Poli­tik wird zu einem rechts- und sin­n­freien Raum, wenn Per­so­n­en Funk­tio­nen und Auf­gaben übernehmen, zu denen sie nicht im Ansatz qual­i­fiziert sind.
    … Sein Amt bietet evtl. dem­nächst einen Abend­kurs an: Wie werde ich in 5 Tagen vom Instal­la­teur für GWS zum Che­farzt der Prok­tolo­gie. …
    MfG
    M. MEYNEN
    Dipl.-Kfm.

  32. Mautsch sagt:

    Es war zwar schön anzuse­hen als er ein­mal bei ein­er Pati­entin mit geholfen hat, und große Sprüche von Verbesserun­gen in der Pflege gesprochen hat aber geän­dert hat sich noch nichts. Wir warten immer noch auf Pflegekräfte und mehr Lohn es fragt sich nur wann?

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