Deutschland

Dietmar Bartsch fordert Bundesregierung zur Verhinderung des Bahnstreiks auf

Dietmar Bartsch ruft die Bundesregierung dazu auf, die angekündigten Streiks der GDL bei der Bahn zu verhindern. Damit stellt er sich gegen die Beschäftigten und ihren Streik für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen, während er die Hetze dagegen fortführt.

Dietmar Bartsch fordert Bundesregierung zur Verhinderung des Bahnstreiks auf
Foto: photocosmos1/shutterstock.com

Heute Morgen erklärte der Co-Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Dietmar Bartsch, der Deutschen Presse-Agentur: „Ein dritter Streik wäre komplett unzumutbar. Der Ball liegt jetzt bei der Bundesregierung. Die Bundeskanzlerin muss den Streik verhindern und den Bahnkonzern anweisen, die Forderungen zu erfüllen.“ Um sein Anti-Streik-Statement zu verschönern, forderte er die gleiche Regierung dazu auf die Forderungen der Beschäftigten zu erfüllen.

Klar ist jedoch, dass Bartsch den legitimen Streik der Bahn-Beschäftigten, die von kommendem Donnerstag bis nächsten Dienstag den Personenverkehr lahmlegen wollen, damit diskreditiert. Während er zum Einen die Erfüllung der Forderungen propagiert, um sich als Interessensvertreter zu präsentieren, kommt seine Ablehnung des Streiks, welchen er als „Theater” bezeichnet, einer Diffamierung der selbständigen Aktion der Beschäftigten gleich.

Dieses skandalöse Verhalten sollte jedoch niemanden überraschen, da er sich gleichermaßen gegen den Streiks im Öffentlichen Dienst im September letzten Jahres stellte. Diese repräsentative Logik, bei der Politiker:innen Lösungsfinder:innen und Arbeiter:innen nur Arbeitskräfte sind, die möglichst bald wieder schuften sollen, zeigte wiederum im gesamten Verlauf der Pandemie, dass diese Oppositionspartei lediglich zum Dämpfen eigenständiger Aktionen da ist. Die Führung der Linkspartei stellt sich immer wieder gegen die streikenden Arbeiter:innen. Sie sehen in diesen keine arbeitenden Menschen, sondern nur Appelle an die reformistische Politik. Die Linkspartei kann dementsprechend keine Alternative für die Zukunft im Interesse der Arbeiter:innenklasse sein.

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