Frauen und LGBTI*

Rassistische und sexistische Spaltung überwinden! Für einen Feminismus der Arbeiter*innen!

Flyer der sozialistisch-feministischen Gruppierung Brot und Rosen zur Frauen*kampftagsdemonstration am 8. März in Berlin als Teil eines Blocks gegen Outsourcing und Befristung.

Rassistische und sexistische Spaltung überwinden! Für einen Feminismus der Arbeiter*innen!

Jedes Jahr ster­ben auf der Welt 50.000 Frauen und Mäd­chen durch die Hand eines Part­ners oder Fam­i­lien­mit­glieds. Zwölf Mil­liar­den Stun­den unbezahlte Arbeit leis­ten Frauen und Mäd­chen jeden Tag. Pfle­gen, putzen, kochen, Kinder ver­sor­gen – unent­lohnte Repro­duk­tions- und Sorgear­beit lastet meis­tens immer noch auf den Schul­tern von Frauen. Frauen und Queers arbeit­en gle­ichzeit­ig beson­ders oft unter prekären Bedin­gun­gen, in Teilzeit, mit befris­teten Verträ­gen und zu niedri­gen Löh­nen. Gemein­sam führt dies zu Alter­sar­mut, finanzieller Abhängigkeit vom Part­ner und zu gesund­heitlichen Prob­le­men durch Über­las­tung. Stu­di­en zeigen, dass 70% aller Frauen und Mäd­chen min­destens ein Mal in ihrem Leben sex­u­al­isierte Gewalt und Miss­brauch erfahren. Von Okto­ber 2018 bis Sep­tem­ber 2019 wur­den weltweit 331 Morde an trans und geschlechter-diversen Per­so­n­en erfasst. Die durch­schnit­tliche Lebenser­wartung von trans Men­schen liegt bei 35 Jahren. Bei der Job­suche wer­den sie extrem diskri­m­iniert. Selb­stor­gan­isierte queere Pro­jek­te wie die Liebig34 wer­den ange­grif­f­en. Diese Zahlen und Fak­ten sind abso­lut schock­ierend und machen uns wütend!

Warum braucht der Kapitalismus patriarchale Strukturen?

Wir sehen an diesen Beispie­len bere­its, wie eng ver­woben heute die Unter­drück­ung von Frauen und Queers damit ist, welche Arbeit sie in der Gesellschaft leis­ten. Men­schen wer­den in dieser Gesellschaft in zwei Geschlechter getren­nt, Frauen wer­den dabei Män­nern unter­ge­ord­net. Dies wird genutzt, um eine geschlechtliche Arbeit­steilung zu legit­imieren, in der Frauen für die Repro­duk­tion­sar­beit zuständig gemacht wer­den. Dies macht sich der Kap­i­tal­is­mus zunutze. Im Kap­i­tal­is­mus besitzt die herrschende Klasse Pro­duk­tion­s­mit­tel, um Prof­it zu gener­ieren. Die Men­schen, die keine Pro­duk­tion­s­mit­tel besitzen, sind gezwun­gen, ihre Arbeit­skraft zu verkaufen. Sie bilden die Arbeiter*innenklasse. Die unbezahlte (oder schlecht bezahlte) Repro­duk­tion­sar­beit von Frauen ist die Basis, auf der dies stat­tfind­et. Denn ihre Arbeit macht es erst möglich, dass die Arbeiter*innenklasse jeden Tag aufs Neue Gewinne für einige wenige Kapitalist*innen schafft. Der Kap­i­tal­is­mus macht sich die patrichalen Struk­turen also zunutze, umgekehrt wer­den diese durch den Kap­i­tal­is­mus materiell abgesichert durch die fort­ge­set­zte Unterord­nung von Frauen und Queers in eben jen­er Arbeit­steilung. Erst wenn der Kap­i­tal­is­mus gestürzt ist, kann der Kampf gegen patri­ar­chale Struk­turen siegre­ich sein. Deshalb ist unser Fem­i­nis­mus antikap­i­tal­is­tisch. Bis dahin kämpfen wir aber auch für jede kleine Verbesserung in diesem Sys­tem.

Was hat Imperialismus mit Kapitalismus zu tun?

Der Kap­i­tal­is­mus ist ein inter­na­tionales Sys­tem: Die großen Unternehmen und Banken aus Län­dern wie Deutsch­land, Frankre­ich oder den USA – die wir als impe­ri­al­is­tis­che Mächte beze­ich­nen – machen ihre Gewinne nicht nur auf den Schul­tern der Arbeiter*innen in ihren Län­dern, son­dern sie beuten Men­schen auf der ganzen Welt aus und eignen sich dort Rohstoffe und Absatzmärk­te an. Außer­halb der impe­ri­al­is­tis­chen Län­der sind dabei die Arbeits­be­din­gun­gen noch mis­er­abler. Unter­stützt wer­den diese Konz­erne von den impe­ri­al­is­tis­chen Staat­en und ihren Armeen, die die Welt unter sich aufteilen. Dabei ver­bre­it­en sie Krieg, Elend und Umweltzer­störung auf dem gesamten Plan­eten. Diejeni­gen, die unter diesen Bedin­gun­gen am meis­ten lei­den, sind Frauen, Queers oder Men­schen, die auf­grund ihrer nationalen Iden­tität unter­drückt wer­den, wie Kurd*innen oder Palästinenser*innen.

Um diese Poli­tik zu recht­fer­ti­gen, schüren die Regierun­gen und die bürg­er­lichen Parteien ras­sis­tis­ches Gedankengut. Wir sehen das in Deutsch­land, wenn der antimus­lim­is­che Ras­sis­mus, betrieben von Politiker*innen aller Parteien und soge­nan­nten “Fem­i­nistin­nen” wie Alice Schwarz­er, auch dazu dient, mil­itärische Inter­ven­tio­nen in Wes­t­asien zu legit­imieren. Dabei wird auch bil­li­gend in Kauf genom­men, den Ras­sis­mus so weit zu schüren, dass er sich in bru­tal­en Ter­ro­ran­schlä­gen wie in Hanau entlädt. Der deutsche impe­ri­al­is­tis­che Staat ist mitver­ant­wortlich für den Recht­ster­ror­is­mus.

Auch der bürg­er­liche Fem­i­nis­mus leis­tet (antimus­lim­is­chem) Ras­sis­mus Vorschub, indem er Sex­is­mus und sex­u­al­isierte Gewalt als ein Prob­lem “der anderen”, der Migrant*innen, darstellt. Damit legit­imiert er die fort­ge­set­zte Unter­drück­ung von Frauen und Queers nach Innen und Außen.

Unser Fem­i­nis­mus ist inter­na­tion­al­is­tisch, anti­ras­sis­tisch und anti­im­pe­ri­al­is­tisch. Wir sind deshalb sol­i­darisch mit den Kämpfen gegen nationale Unter­drück­ung und impe­ri­al­is­tis­che Ein­mis­chung wie in Kur­dis­tan und Palästi­na. Wir sehen unsere Auf­gabe darin, den deutschen Impe­ri­al­is­mus vor Ort her­auszu­fordern, indem wir uns gegen die deutschen Konz­erne und den Staat organ­isieren. Wir kämpfen dafür, dass wir Arbeiter*innen in Deutsch­land die deutschen Konz­erne zu Fall brin­gen und damit konkrete Sol­i­dar­ität mit den Arbeiter*innen in Län­dern leis­ten, die vom Impe­ri­al­is­mus aus­ge­plün­dert wer­den.

Gle­ichzeit­ig führt der Impe­ri­al­is­mus dazu, dass Men­schen aus ihren Län­dern vor Elend, Krieg und Ver­fol­gung in die impe­ri­al­is­tis­chen Län­der flücht­en müssen. Hierzu­lande wer­den sie dann entrechtet, in Lager gesteckt und ras­sis­tis­chen Angrif­f­en aus­ge­set­zt. Der deutsche Kap­i­tal­is­mus prof­i­tiert davon, indem er geflüchtete Men­schen in die prekärsten Jobs drängt, um sie dort beson­ders gün­stig auszubeuten. Auch Migrant*innen z.B. aus Ost- und Südeu­ropa kom­men durch die impe­ri­al­is­tis­che Poli­tik nach Deutsch­land und arbeit­en hier unter prekären Bedin­gun­gen. Beson­ders Frauen übernehmen dabei für wenig Geld Auf­gaben in der Pflege, in der Reini­gung und im Gesund­heitssys­tem, die drin­gend notwendig für das kap­i­tal­is­tis­che Sys­tem sind.

Sexistische und rassistische Spaltungen durch Outsourcing

Ein konkretes Beispiel für diesen Mech­a­nis­mus sehen wir im Out­sourc­ing. Bes­timmte Bere­iche wer­den hier aus Betrieben aus­ge­lagert, indem Tochter­fir­men gegrün­det wer­den oder Aufträge an Fremd­fir­men vergeben wer­den. Dies trifft beson­ders oft Bere­iche wie die Reini­gung (wie beispiel­sweise an den Uni­ver­sitäten oder im Kranken­haus), die Küche, die Tech­nik oder die Sicher­heit. Das Ziel ist es zu sparen, denn die Aus­ge­lagerten ver­di­enen in der Regel sehr viel weniger als diejeni­gen, die direkt angestellt sind. Damit wird wiederum auch Druck auf die Löhne der­jeni­gen gemacht, die noch nicht aus­ge­lagert sind. Das Ziel ist es damit auch, Men­schen, die eigentlich Kolleg*innen sind, voneinan­der zu tren­nen. Zum Beispiel haben im Kranken­haus die Pfleger*innen und die Men­schen, die im Cater­ing arbeit­en, durch das Out­sourc­ing andere Chefs, andere Per­son­alvertre­tun­gen, andere Verträge usw. und müssen diese Tren­nung erst über­winden, um gemein­sam miteinan­der kämpfen zu kön­nen. Belegschaften wer­den so bewusst ges­pal­ten und Organ­isierung ver­hin­dert.

Dabei sehen wir: Es ist kein Zufall, wer hier arbeit­et. Wir sehen das beispiel­sweise in der aus­ge­lagerten Kranken­haus-Fir­ma Char­ité Facil­i­ty Man­age­ment (CFM). Dort arbeit­en 2.500 Men­schen in Bere­ichen wie dem Cater­ing, der Tech­nik, dem Kranken­trans­port, der Reini­gung oder der Ster­il­i­sa­tion. Sie ver­di­enen bis zu 1.000 Euro weniger als die weni­gen, die noch direkt an der Char­ité angestellt sind. Die Beschäftigten kom­men aus 69 Län­dern, ger­ade in den schlecht bezahltesten Bere­ichen wie der Reini­gung arbeit­en vor allem migrantis­che Frauen aus der Türkei und Osteu­ropa. Dies kommt durch ras­sis­tis­che Struk­turen auf dem Arbeits­markt zus­tande, die auch Ergeb­nis des Impe­ri­al­is­mus sind. Dazu kom­men natür­lich auch die patri­ar­chalen Struk­turen, die beson­ders Auf­gaben wie die Reini­gung oder das Kochen Frauen zuweisen und sie gle­ichzeit­ig abw­erten. Denn im patri­ar­chalen Sys­tem wer­den diese Arbeit­en ständig in pri­vate Haushalte “aus­ge­lagert”.

Warum ist Streik wichtig?

Dage­gen gibt es derzeit in Berlin Wider­stand. Beispiel­sweise haben sich an der Alice Salomon Hochschule, die ein beson­ders pro­gres­sives und fem­i­nis­tis­ches Image pflegt, Reinigerin­nen öffentlich über ihre schlecht­en Arbeits­be­din­gun­gen geäußert. Die Studieren­den grün­de­ten ein Sol­i­dar­ität­skomi­tee und began­nen, mit ihnen gemein­sam gegen das Out­sourc­ing zu kämpfen. Die Verträge der Reinigerin­nen wur­den nicht ver­längert bzw. gekündigt, die Studieren­den prangern diese Ver­hält­nisse weit­er­hin gemein­sam mit ihnen an. Bei der CFM streiken die Kolleg*innen für gle­ich­es Geld für gle­iche Arbeit – und damit gegen das Out­sourc­ing und für eine zen­trale fem­i­nis­tis­che Forderung.

Wir denken, dass diese und weit­ere Kämpfe gegen Out­sourc­ing, die heute in Berlin, aber auch inter­na­tion­al stat­tfind­en, einen fem­i­nis­tis­chen und anti­ras­sis­tis­chen Inhalt haben. Denn sie wehren sich gegen die Spal­tung und die Prekarisierung, die in Deutsch­land vor allem Frauen und Migrant*innen trifft. Sie sind auch deshalb fem­i­nis­tisch, weil sie sich gegen die Abw­er­tung von Tätigkeit­en stellen, die durch patri­ar­chale Struk­turen Frauen zugewiesen wer­den. Wir glauben, dass all diese Kämpfe gegen Out­sourc­ing, Befris­tung und Spal­tung heute zusam­menge­führt wer­den und sich auch gegen die poli­tisch Ver­ant­wortlichen wen­den müssen. In Berlin ist das der Sen­at aus Grü­nen, der SPD und der Linkspartei. Er macht den 8. März zum Feiertag und gibt damit sym­bol­isch vor, im Inter­esse von Frauen zu han­deln. Gle­ichzeit­ig hat er kein Prob­lem damit, Frauen im öffentlichen Dienst – in den Schulen, Hochschulen und Kranken­häusern — weit­er­hin unter prekären Bedin­gun­gen schuften zu lassen.

Für uns sind diese Kämpfe auch ein wichtiger Schritt in Rich­tung eines tat­säch­lichen fem­i­nis­tis­chen Streiks und in Rich­tung eines Streiks gegen Ras­sis­mus, der nach dem ras­sis­tis­chen Ter­ro­ran­schlag in Hanau nun disku­tiert wird. Bish­er haben sich die Führun­gen der Gew­erkschaften immer geweigert, zu solchen Streiks aufzu­rufen. In Deutsch­land sind sie es, die entschei­den, ob gestreikt wird oder nicht. Sie sagen, poli­tis­che Streiks seien ver­boten. Wir sind der Mei­n­ung, dass dies keine rechtliche Frage ist, son­dern eine Frage des Kräftev­er­hält­niss­es. Das Recht auf poli­tis­chen Streik erkämpfen wir uns, indem wir ihn organ­isieren und indem er von genug Arbeiter*innen getra­gen wird. Dafür müssen wir es schaf­fen, dass die Arbeiter*innen an konkreten Orten tat­säch­lich alles lahm­le­gen. Um die Block­ade der Gew­erkschafts­führun­gen zu über­winden, brauchen wir eine reale Ver­ankerung an der Basis, die den nöti­gen Druck auf­baut und die dafür kämpft, dass alle Entschei­dun­gen über die Kämpfe in bre­it­en Ver­samm­lun­gen in den Betrieben basis­demokratisch getrof­fen wer­den. Kämpfe der Arbeiter*innen, die heute schon einen anfänglichen fem­i­nis­tis­chen und anti­ras­sis­tis­chen Gehalt haben, bere­it­en genau das vor.

Als sozial­is­tis­che Feminist*innen set­zen wir uns in ihnen dafür ein, dass die Stim­men der Arbeiter*innen Gehör find­en und dass die Streiks denen gehören, die sie tat­säch­lich führen. Damit kämpfen wir gegen die Gew­erkschafts­bürokratie – als die Führun­gen der Gew­erkschaften und diejeni­gen, die bezahlte Posten in ihr haben. Sie sind es, die heute noch die Kämpfe voneinan­der tren­nen, sie gegen den Willen der Basis abbrechen und ver­hin­dern, dass wir als Arbeiter*innen unsere tat­säch­liche Kraft entwick­eln.

Wir glauben, dass dieses Sys­tem nur durch uns Arbeiter*innen am Laufen gehal­ten wird. Wenn wir unsere Arbeit nieder­legen, kön­nen wir es in die Knie zwin­gen. Wir kön­nen dabei nicht nur für bessere Löhne, mehr Urlaub oder weniger Arbeitsstun­den kämpfen, auch wenn das sehr wichtige Fra­gen sind. Wir müssen auch für poli­tis­che Forderun­gen wie ein Ver­bot des Out­sourc­ing, die voll­ständi­ge Legal­isierung der Abtrei­bung oder die Anerken­nung aller Asy­lanträge kämpfen.

Let­ztlich denken wir, dass wir uns mit den Meth­o­d­en des Klassenkampfes gegen den patri­ar­chalen und ras­sis­tis­chen Kap­i­tal­is­mus stellen und ihn in ein­er sozial­is­tis­chen Rev­o­lu­tion über­winden müssen, um Aus­beu­tung und Unter­drück­ung zu been­den.

Was ist Brot und Rosen?

Brot und Rosen ist eine inter­na­tionale sozial­is­tisch-fem­i­nis­tis­che Grup­pierung. In Argen­tinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Cos­ta Rica, Deutsch­land, Frankre­ich, Ital­ien, Mexiko, Peru, dem Spanis­chen Staat, Uruguay, den USA und Venezuela machen in Brot und Rosen Mit­glieder der Trotzk­istis­chen Frak­tion — Vierte Inter­na­tionale, deren deutsche Sek­tion die Rev­o­lu­tionäre Inter­na­tion­al­is­tis­che Organ­i­sa­tion (RIO) ist, gemein­sam mit weit­eren FLINT (Frauen, Les­ben, inter, non­bi­na­ry und trans Per­so­n­en) klassenkämpferische Poli­tik. Wir treten für die Über­win­dung der Tren­nung zwis­chen Arbeiter*innenbewegung und fem­i­nis­tis­ch­er Bewe­gung ein. Mit der Per­spek­tive eines klassenkämpferischen, inter­na­tion­al­is­tis­chen und anti­ras­sis­tis­chen Fem­i­nis­mus organ­isieren wir uns unab­hängig von bürg­er­lichen Parteien oder staatlichen Insti­tu­tio­nen. Wir denken, dass nur eine inter­na­tionale sozial­is­tis­che Rev­o­lu­tion, ange­führt von der Arbeiter*innenklasse, die heute so weib­lich ist wie nie zuvor, die Grund­lage für die Emanzi­pa­tion aller Aus­ge­beuteten und Unter­drück­ten leg­en kann. Wir verbinden dies damit, uns auch heute schon gegen alle For­men von Unter­drück­ung und Aus­beu­tung zu stellen.

Kämpfe in Berlin als Teil einer internationalen Bewegung

Als Brot und Rosen kämpfen wir nicht nur in Deutsch­land für diese Per­spek­tive, son­dern inter­na­tion­al. In Deutsch­land ist die fem­i­nis­tis­che Bewe­gung noch in ihren Anfän­gen, während in Län­dern wie Argen­tinien oder dem Spanis­chen Staat am 8. März Mil­lio­nen auf die Straße gehen. Dazu gab es im let­zten Jahr Massen­be­we­gun­gen in Län­dern wie Chile, Iran, Irak oder Frankre­ich, in der Frauen und Queers auch eine wichtige Rolle spiel­ten. Wir ziehen aus diesen Bewe­gun­gen Inspi­ra­tion, aber auch Lehren für unsere Kämpfe hier in Berlin und Deutsch­land. Denn weltweit ste­ht die fem­i­nis­tis­che Bewe­gung vor der Frage, ob sie sich mit den fortschrit­tlich­sten Teilen der Arbeiter*innenbewegung in ein­er Per­spek­tive gegen Kap­i­tal und Staat ver­bün­det – oder ob sie ihre Hoff­nun­gen in allmäh­liche Refor­men und den Marsch durch die Insti­tu­tio­nen set­zt. Für uns ist klar: Wir ste­hen an der Seite der kämpfend­en Arbeiter*innen, die ihre Unterord­nung abschüt­teln wollen. Die Kämpfe, die derzeit in Berlin stat­tfind­en – wie bei der CFM –, sind für uns ein Anfang dafür, dass diese Per­spek­tive auch in Deutsch­land real wer­den kann. Wir rufen alle linken und fem­i­nis­tis­chen Organ­i­sa­tio­nen auf, uns dabei zu begleit­en.

Block “Gegen Out­sourc­ing und Befris­tung” am 8. März

Wann? Son­ntag, 8. März, 14 bis 18 Uhr
Wo? Leopold­platz, Berlin-Wed­ding
Mehr Infos hier und auf Face­book

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.