Unsere Klasse

Internationale Solidarität aus Deutschland für die Arbeiter*innen von GM&S!

Während die von Fabrikschließung bedrohten Beschäftigten von GM&S wie die Löw*innen um ihre Jobs kämpfen, zeigen Arbeiter*innen und Studierende verschiedener Sektoren ihre Solidarität und Unterstützung. Sie wissen: Der internationale Kampf der Arbeiter*innen ist ein gemeinsamer, den es vereint auszutragen gilt.

Internationale Solidarität aus Deutschland für die Arbeiter*innen von GM&S!

Kurz zu den Fakten rund um GM&S: GM&S ist ein französischer Zulieferbetrieb für die großen Autokonzerne wie Peugeot oder Renault, der akut von der Fabrikschließung betroffen ist. Rund 300 Arbeiter*innen des Werkes in La Souterraine kämpfen seit Monaten um ihre Arbeitsplätze. In die Schlagzeilen der Medien kam der Kampf vor rund einem Monat, als die Arbeiter*innen in einem Akt der Selbstverteidigung damit drohten, jeden Tage eine Maschine – und wenn nötig, die ganze Fabrik – zu zerlegen. Und siehe da: Die französische Politik begann sich für sie zu interessieren. Erst am 9. Juni besuchte der neue Staatspräsident Emmanuel Macron die Firmenzentrale in Limoges und wurde lautstark von den Arbeiter*innen empfangen.

Ende Mai gab es gar eine landesweite Demonstration, zu der in die kleine Stadt nordöstlich von Bordeaux über 3000 Demonstrierende aus dem ganzen Land kamen. Auch der Ford-Arbeiter und ehemalige Präsidentschaftskandidat der NPA, Philippe Poutou, war dabei und drückte seine Unterstützung aus. Der französische Staat steht dabei in einer besonderen Pflicht, da er Anteile an der PSA (dem Mutterkonzern von Peugeot und Citroen) und Renault hält, die wiederum Hauptabnehmer der Produkte von GM&S sind.

Mit diesem außerordentlich heroischen Widerstand solidarisierten sich am vergangenen Donnerstag in Berlin Arbeiter*innen verschiedener Bereiche, darunter vor allem die streikenden Kolleg*innen der CFM. Ebenfalls in den Solifotos sind Studierende der TV-Stud-Kampagne zu finden. Diese Art von Solidarität ist sehr wichtig, um den jeweiligen Bossen zu zeigen, dass wir niemals alleine kämpfen und dass unsere Klasse international ist.

Wir bedanken uns herzlich bei allen, die bereitwillig ein Foto mit den Schildern machten. Schreiten wir nun gemeinsam voran! Hoch lebe die internationale Solidarität!

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