Jugend

Gemeinsam kämpfen gegen die Kriege der NATO und für ein Bleiberecht aller Geflüchteten!

Gemeinsamer Aufruf von Refugee Struggle for Freedom (RSFF), Waffen der Kritik, Alternative Liste an der HfP und dielinke.SDS München zur Demonstration gegen die NATO-Sicherheitskonferenz. Wir laufen unter dem Banner „Kriegsforschung stoppen“ als Teil des „Antikapitalistischen Blocks“. Demobeginn: Samstag, 18. Februar, um 13 Uhr am Stachus in München. Am Vorabend gibt es außerdem eine gemeinsame Veranstaltung.

Gemeinsam kämpfen gegen die Kriege der NATO und für ein Bleiberecht aller Geflüchteten!

RSFF: Auf der Demo Kämpfe vereinen!

Wir sind Refugee Strug­gle for Free­dom, eine poli­tisch selb­stor­gan­isierte Gruppe von Geflüchteten (Non-Cit­i­zens). Wir wer­den auch am Sam­stag im antikap­i­tal­is­tis­chen Block gegen die soge­nan­nte NATO-Sicher­heit­skon­ferenz protestieren, weil wir die Kon­se­quen­zen ihrer ver­brecherischen Kriegspoli­tik sind. Sie sind ver­ant­wortlich für alle Fluchtur­sachen und prof­i­tieren davon. Wir sind der Überzeu­gung , dass wir diese men­sche­nun­würdi­gen Umstände, die uns zur Flucht zwin­gen, uns im Mit­telmeer ertrinken lassen, uns in Lagern einsper­ren, uns in ihren heuch­lerischen Medi­en als Krim­inelle darstellen, uns als bil­lige Arbeit­skräfte aus­beuten, uns abschieben und uns zum Opfer des recht­en Ter­rors machen, nicht mehr hin­nehmen dür­fen.

Wir wis­sen aber, dass ein solch­er Kampf sich nicht auf einen einzi­gen Moment beschränken darf. Diese Demon­stra­tion sollte uns die Möglichkeit eröff­nen, den Protest gegen die Angriffe auf die demokratis­chen Rechte, die Abschiebun­gen, den Krieg, den Ras­sis­mus, die Aus­beu­tung und Unter­drück­ung zu vere­inen. Denn genau­so wis­sen wir, dass der Kampf eine vere­inte Form von Gew­erkschaften, Jugendlichen, Frauen, linken Organ­i­sa­tio­nen und Geflüchteten braucht.

Initiative “Kriegsforschung stoppen”: Gegen Militarismus. Geflüchtete an die Uni!

Wir als Studierende von den Münch­n­er Uni­ver­sitäten von der Ini­tia­tive „Kriegs­forschung stop­pen“ (WdK, ALi, SDS München) wollen zusam­men mit den Geflüchteten von RSFF gegen die NATO-Sicher­heit­skon­ferenz demon­stri­eren. Denn es sind die Kriege der NATO-Staat­en, die Krisen verur­sachen, die Men­schen dazu zwin­gen, zu fliehen. Diese Kriege begin­nen schon an unseren Uni­ver­sitäten. Denn dort wird Kriegs­forschung betrieben, wie zum Beispiel an der LMU in der „ökol­o­gis­chen“ Form der „grü­nen Bombe“. Diese Forschung muss sofort gestoppt wer­den!

Wir sehen unseren Kampf der Studieren­den als gemein­samen Kampf mit den Geflüchteten, die unmit­tel­bar von den Auswirkun­gen der Kriegs­forschung betrof­fen sind. Der deutsche Staat ist ein­er­seits für die Kriege ver­ant­wortlich, die zur Flucht ver­an­lassen. Ander­er­seits spricht der­selbe Staat diesen Men­schen kein Bleiberecht zu und schiebt sie ab. Wir fordern daher neben dem Stopp der Kriegs­forschung auch den Zugang der Geflüchteten zu unseren Uni­ver­sitäten und Bleiberecht für alle Geflüchtete!

Veranstaltung zu studentischem Protest

Studibewe­gung neu starten – Kri­tis­che Lehre statt Mil­i­taris­mus!

Fr, 17. Feb­ru­ar, 19 Uhr Kul­turladen­Wes­t­end (Ligsalzstr. 44)

Diskus­sion über neue Protest­per­spek­tiv­en mit Bericht von der Beset­zung an der HU in Berlin von Ste­fan Schnei­der (Lehrbeauf­tragter) und außer­dem mit Osman von RSFF. Zusät­zlich gibt es Infos zur Kam­pagne „Kriegs­forschung stop­pen“ an der Münch­n­er Unis.

Demo gegen die NATO-Sicher­heit­skon­ferenz

Sa, 18. Feb­ru­ar., 13 Uhr am Karlsplatz/Stachus (München)

Wir sehen uns im „Antikap­i­tal­is­tis­chen Block“ bei dem Tran­spi von „Kriegs­forschung stop­pen“.

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