Unsere Klasse

Für einen heißen Herbst – Komm mit uns zur Gewerkschaftskonferenz in Frankfurt!

Am 8. und 9. Oktober findet in Frankfurt am Main die Konferenz “Gewerkschaftliche Strategien gegen Lohnverzicht, Sozialkahlschlag und Aufrüstung” der Vernetzung für kämpferische Gewerkschaften (VKG) statt. Wir werden uns an dieser Konferenz beteiligen und rufen dazu auf, mit uns dort hinzufahren.

Für einen heißen Herbst – Komm mit uns zur Gewerkschaftskonferenz in Frankfurt!
Foto: klassegegenklasse.org

Die aktuelle Krise macht eine klassenkämpferische Gewerkschaftspolitik notwendiger denn je, die die Interessen der Arbeiter:innen und die von der Inflation betroffenen Massen vertritt, damit die Krise nicht auf unseren Kosten bewältigt wird. Die Ampel-Koalition kurbelt mit ihrer Politik die steigenden Energiepreise immer weiter an, was für viele Haushalte im Winter zu immensen finanziellen Problemen führen wird. Gleichzeitig schnüren Scholz, Habeck und Co. ein 100 Milliarden-Euro-Paket für Aufrüstung, statt die drängendsten sozialen Probleme zu lösen. Doch unsere Gewerkschaftsführungen verhandeln lieber mit den Bossen und der Regierung, anstatt einen konsequenten Kampf gegen die Inflation, die Krise und die Aufrüstung zu führen. In Frankfurt am Main werden am Wochenende vom 8. und 9. Oktober deshalb kämpferische Kolleg:innen, Linke und Gewerkschafter:innen zusammenkommen, um über Strategien zu diskutieren, wie wir eine klassenkämpferische Alternative in den Gewerkschaften aufbauen können. Mit dabei sind unter anderem Jana Kamischke, Vertrauensfrau vom Hamburger Hafen, wo es im Sommer zu einem 48-stündigen Warnstreik kam, Anne Pötzsch, ehemalige Teamdelegierte von Vivantes bei der Berliner Krankenhausbewegung sowie weitere Kolleg:innen bundesweit aus den Kliniken, dem Sozial- und Erziehungsdienst und dem Metallsektor.

Besonders der Hafenstreik hat wichtige fortschrittliche Elemente gezeigt, die uns helfen können, eine antibürokratische Strömung in den Gewerkschaften aufzubauen. Trotz der vom Hamburger Senat und den Bossen auferlegten Friedenspflicht haben Kolleg:innen immer wieder deutlich gemacht, dass sie nicht von ihren Forderungen nach einem vollen Inflationsausgleich abrücken wollen. Auch die Krankenhausbewegungen in Berlin und Nordrhein-Westfalen haben mit ihrem ausdauernden Kampf bewiesen, dass sich der Kampf für Entlastung in den Krankenhäusern lohnt. Das Team-Delegierten-System ist dabei eine wichtige demokratische Errungenschaft, die für kommende Kämpfe ausgebaut werden muss, um weitere Kolleg:innen in die Kämpfe hineinzuziehen und den Druck auf unsere Gewerkschaftsführungen zu erhöhen. Außerdem spielt die ökologische Umbau der Wirtschaft weiterhin eine zentrale Rolle. In Zeiten von Klimakatastrophe, Krieg und Energiekrise stellt sich mehr denn je die Frage, wie eine umweltfreundliche Wirtschaft ohne Profite gestaltet werden kann. Am 23. September sind bundesweit hunderttausende Menschen beim Klimastreik auf den Straßen gewesen. Wir wollen die bisher zurückhaltende Gewerkschaftsführungen herausfordern, konkrete Verbindung zur Klimabewegung herzustellen.

Schließlich wollen wir bei der Konferenz auch über den Krieg sprechen: Wie können Gewerkschaften internationale Solidarität organisieren, statt sich den Kriegsparteien anzupassen?

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