Hintergründe

Fünf Gründe, warum Karl Marx die Streiks bei VSG und TVStud unterstützt hätte

Zu seinem 200. Geburtstag wird Karl Marx vor allem als Theoretiker diskutiert. Doch er war auch ein praktischer Revolutionär und Klassenkämpfer. Lilly Freytag stellt fünf Gründe vor, warum Karl Marx heute an der Seite der Streikenden der Vivantes Service Gesellschaft und bei TVStud stehen würde.

Fünf Gründe, warum Karl Marx die Streiks bei VSG und TVStud unterstützt hätte

Zu seinem 200. Geburt­stag ist Karl Marx in aller Munde. Bei Anne Will wird über ihn disku­tiert, jede größere und kleinere Zeitung wid­met ihm ein Titel­blatt. Intellek­tuelle und Politiker*innen aller Couleur fühlen sich bemüßigt, ihn auf die eine oder andere Art zu würdi­gen. Der Preis dafür ist meist, dass Marx’ Ideen – mit Absicht oder aus Unver­ständ­nis – dabei falsch wiedergegeben wer­den. Im besten Fall wird er auf einen Denker und Philosophen reduziert wird, der “ein paar inter­es­sante Gedanken” hat­te. Unter den Tisch fällt, dass Marx nicht nur ein The­o­retik­er war, son­dern dass er auch immer für seine poli­tis­chen Vorstel­lun­gen gekämpft hat: Er beteiligte sich beispiel­sweise aktiv am Auf­bau und den Debat­ten der Inter­na­tionalen Arbeit­eras­sozi­a­tion (IAA).

Karl Marx wäre, wenn er heute leben würde, also wahrschein­lich nicht all­seit­ig beliebt – denn er stünde auch heute auf der Seite der­jeni­gen, die gegen die Zumu­tun­gen des kap­i­tal­is­tis­chen Sys­tems und gegen Unter­drück­ung kämpfen. Und so würde er auch die Streik­enden bei der Vivantes Ser­vice Gesellschaft und TVS­tud unter­stützen – unter anderem aus fol­gen­den fünf Grün­den:

1. Weil sie den Lohnkampf gegen das Elend des Kapitalismus führen.

In ein­er Rede aus dem Jahr 1865 – die später als „Lohn, Preis und Prof­it“ veröf­fentlicht wurde – erk­lärt Marx, dass der Wider­stand der Arbeiter*innen gegen Lohnsenkun­gen dem Lohn­sys­tem inhärent ist. Lohnsenkun­gen, wie sie zum Beispiel durch Out­sourc­ing in der VSG oder Real­lohn­ver­fall bei TVS­tud stat­tfan­den und gegen die die Belegschaften dort kämpfen. Sie sind ein Resul­tat der Tat­sache, dass im kap­i­tal­is­tis­chen Pro­duk­tion­ssys­tem die Arbeit­skraft zur Ware gewor­den ist. Dass das so ist, bedeutet allerd­ings nicht, dass die Arbeiter*innen nicht für höhere Löhne kämpfen soll­ten. So etwas behaupten heute Men­schen, die denken, damit eine beson­ders radikale Kap­i­tal­is­muskri­tik auszu­drück­en – denn die Lohnar­beit muss ja über­wun­den wer­den, warum sollte man deshalb für “bessere” Lohnar­beit kämpfen? Auch einige von Marx’ Zeitgenoss*innen, vor allem unter den “utopis­chen Sozial­is­ten”, ver­trat­en solche Posi­tio­nen. Marx argu­men­tiert gegen diese unpoli­tis­che Vorstel­lung. Er schreibt:

Da nun die Ten­denz der Dinge in diesem Sys­tem solch­er Natur ist, besagt das etwa, daß die Arbeit­erk­lasse auf ihren Wider­stand gegen die Gewalt­tat­en des Kap­i­tals verzicht­en und ihre Ver­suche aufgeben soll, die gele­gentlichen Chan­cen zur vorüberge­hen­den Besserung ihrer Lage auf die best­mögliche Weise auszunutzen? Täte sie das, sie würde degradiert wer­den zu ein­er unter­schied­slosen Masse ruiniert­er armer Teufel, denen keine Erlö­sung mehr hil­ft.

Diese Auseinan­der­set­zung nicht zu führen, hieße also, sich kampf­los den Zumu­tun­gen zu beu­gen, die der Kap­i­tal­is­mus uns allen immer wieder aufer­legen will.

2. Weil sie den Kampf um das „historisch-moralische“ Element führen.

Marx führt im ersten Band des “Kap­i­tals” aus: Der Wert jed­er Ware ist durch die Menge an gesellschaftlich notwendi­ger Arbeit­szeit bes­timmt, die für ihre Her­stel­lung benötigt wird. Für die Ware Arbeit­skraft bedeutet dies, dass ihr Wert sich aus dem Wert der Waren ergibt, die dafür notwendig sind, um die Arbeit­skraft weit­er­hin anbi­eten zu kön­nen. Der Lohn muss also hoch genug sein, damit die Arbeiter*innen genug zu essen, zu trinken, einen Ort zum Schlafen, aber auch Entspan­nung zum Beispiel in Form von Kinotick­ets finanzieren kön­nen – und vieles mehr. Eben­so dazu gehört die „Her­stel­lung“ kom­mender Gen­er­a­tio­nen von Arbeiter*innen – Kinder­be­treu­ung, Bil­dung und so weit­er.

Dieser Wert bein­hal­tet immer auch ein „his­torisch-moralis­ches“ Ele­ment: Das heißt, er hängt davon ab, was als angemessen und notwendig in ein­er Gesellschaft ver­standen wird – also zum Beispiel die Frage, welche Nahrungsmit­tel wir uns leis­ten kön­nen soll­ten, wie viel Wohn­raum leben­snotwendig ist, ob zur Entspan­nung auch ein Urlaub gehört, ein The­aterbe­such oder vielle­icht auch nicht. Der Wert der Ware Arbeit­skraft kann also über ein absolutes physis­ches Min­i­mum, welch­es sichert, dass die Arbeiter*innen nicht ver­hungern oder ver­dursten, hin­aus­ge­hen – und ein wesentlich­er Bes­tim­mungs­fak­tor hier­für ist das Kräftev­er­hält­nis zwis­chen den Klassen. In „Lohn, Preis und Prof­it“ ist das so for­muliert:

Die Fix­ierung ihres fak­tis­chen Grads [des Ver­hält­niss­es zwis­chen Lohn und Prof­it] erfol­gt nur durch das unaufhör­liche Rin­gen zwis­chen Kap­i­tal und Arbeit, indem der Kap­i­tal­ist ständig danach strebt, den Arbeit­slohn auf sein physis­ches Min­i­mum zu reduzieren und den Arbeit­stag bis zu seinem physis­chen Max­i­mum auszudehnen, während der Arbeit­er ständig in der ent­ge­genge­set­zten Rich­tung drückt.
Die Frage löst sich auf in die Frage nach dem Kräftev­er­hält­nis der Kämpfend­en.

Jed­er isolierte Lohnkampf schlägt sich in diesem Kräftev­er­hält­nis nieder und definiert somit einen Teil dessen, was gesamt­ge­sellschaftlich als angemessen­er Lohn – als Wert der Ware Arbeit­skraft – gilt. Ein höher­er Lohn bei VSG und TVS­tud ist so ein kleines Puz­zlestück dabei, die Lebensver­hält­nisse der gesamten Klasse zu verbessern.

3. Im Kampf beginnen wir, uns zu verbünden.

Im Kampf um mehr Lohn bere­it­en die Kämpfend­en etwas vor: Sie etablieren eine Ein­heit. Im Kap­i­tal­is­mus erscheinen die einzel­nen Arbeiter*innen vere­inzelt, jede*r muss für sich sel­ber schauen, wie er*sie über die Run­den kommt. Sie wer­den von den Kapitalist*innen bewusst in Konkur­renz zueinan­der geset­zt, ihnen wird damit gedro­ht, in jedem Moment erset­zbar zu sein. Indi­vid­u­al­isiert ist jede*r einzelne angesichts der Macht des Kap­i­tals macht­los. Erst die Vere­ini­gung über­windet diese Konkur­renz und gibt den Arbeiter*innen die Stärke, ihren jew­eili­gen Ausbeuter*innen Zugeständ­nisse abzurin­gen. Denn die Kapitalist*innen sind darauf angewiesen, dass sie täglich die Arbeit­skraft ander­er aus­beuten kön­nen, um Mehrw­ert zu erzeu­gen.

Wenn Men­schen sich organ­isieren und kämpfen, dann machen sie die Erfahrung, dass sie gemein­sam stärk­er sind und dass sie etwas erre­ichen kön­nen. Auch wenn es auf den ersten Blick “nur” darum geht, einen höheren Lohn zu errin­gen, wird dadurch eine Ein­heit unter den Kämpfend­en erzeugt, die darüber hin­aus gehen kann. Marx schreibt:

Han­delte es sich in den Assozi­a­tio­nen wirk­lich nur um das, worum es sich zu han­deln scheint, näm­lich um die Bes­tim­mung des Arbeit­slohns, wäre das Ver­hält­nis von Arbeit und Kap­i­tal ein ewiges, so wür­den diese Koali­tio­nen an der Notwendigkeit der Dinge erfol­g­los scheit­ern. Aber sie sind das Mit­tel der Vere­ini­gung der Arbeit­erk­lasse, der Vor­bere­itung zum Sturz der ganzen alten Gesellschaft mit ihren Klas­sen­ge­gen­sätzen.

Und die Kämpfend­en bei VSG und TVS­tud vere­ini­gen sich nicht nur als Belegschaft, als Kolleg*innen untere­inan­der – sie suchen auch aktiv die Ein­heit mit jew­eils anderen Arbeiter*innen. Ein­drucksvoll haben sie das let­zten Fre­itag bei einem Aktion­stag gegen prekäre Beschäf­ti­gung in Berlin gezeigt.

Die Vere­ini­gung der Arbeiter*innen fällt aber nicht von Him­mel. Sie muss müh­sam erkämpft wer­den – und das erin­nert uns wieder daran, wie wichtig es ist, auch noch so kleine Kämpfe zu führen:

Wür­den sie in ihren tagtäglichen Zusam­men­stößen mit dem Kap­i­tal feige nachgeben, sie wür­den sich selb­st unweiger­lich der Fähigkeit berauben, irgen­deine umfassendere Bewe­gung ins Werk zu set­zen.

Oder, wie Marx es schon im Kom­mu­nis­tis­chen Man­i­fest schreibt:

Von Zeit zu Zeit siegen die Arbeit­er, aber nur vorüberge­hend. Das eigentliche Resul­tat ihrer Kämpfe ist nicht der unmit­tel­bare Erfolg, son­dern die immer weit­er um sich greifende Vere­ini­gung der Arbeit­er.

4. Gewerkschaftliche Kämpfe sind mehr als nur Lohnkampf.

Die im Kampf gebildete Ein­heit eröffnet vol­lkom­men neue Hor­i­zonte. Der gew­erkschaftliche Kampf war für Marx selb­stver­ständlich mehr als der Kampf um mehr Lohn oder weniger Arbeit­szeit. Er stritt in der Arbeiter*innenbewegung sein­er Zeit nicht nur mit den Strö­mungen, die die alltäglichen ökonomis­chen Kämpfe ablehn­ten, weil sie die Gesellschaft umwälzen woll­ten, ohne die dafür notwendi­ge Vor­bere­itungsar­beit zu leis­ten. Er bekämpfte auch diejeni­gen, die auss­chließlich diese ökonomis­chen Kämpfe führen woll­ten. Für ihn waren Gew­erkschaften weit mehr als ein Zusam­men­schluss der Arbeiter*innen, um sich gegen die Willkür und gröb­sten Ungerechtigkeit­en des Kap­i­tal­is­mus zu wehren. Sie waren auch Instru­mente zur rev­o­lu­tionären Über­win­dung des Kap­i­tal­is­mus – und dafür müssen sie auch den Kampf gegen das Sys­tem als solch­es aufnehmen. Er schreibt:

Gew­erkschaften tun gute Dien­ste als Sam­melpunk­te des Wider­stands gegen die Gewalt­tat­en des Kap­i­tals. Sie ver­fehlen ihren Zweck zum Teil, sobald sie von ihrer Macht einen unsachgemäßen Gebrauch machen. Sie ver­fehlen ihren Zweck gän­zlich, sobald sie sich darauf beschränken, einen Kleinkrieg gegen die Wirkun­gen des beste­hen­den Sys­tems zu führen, statt gle­ichzeit­ig zu ver­suchen, es zu ändern, statt ihre organ­isierten Kräfte zu gebrauchen als einen Hebel zur schließlichen Befreiung der Arbeit­erk­lasse, d.h. zur endgülti­gen Abschaf­fung des Lohn­sys­tems.

Ein erster Schritt in diese Rich­tung kann die Poli­tisierung der Kämpfe sein. Die Streik­enden an der Basis von TVS­tud beispiel­sweise tun das heute, indem sie ihre Kam­pagne als Teil eines größeren Kampfs gegen Prekarisierung ver­ste­hen – denn Prekarisierung geht nicht nur von einzel­nen Unternehmer*innen aus, son­dern ist Resul­tat eines poli­tis­chen Pro­jek­ts, wie sich unter anderem in der Agen­da 2010 zeigte.

Seit Marx’ Zeit­en hat sich jedoch in den Gew­erkschaften ein Phänomen her­aus­ge­bildet, welch­es alles daran set­zt, die Kraft der gew­erkschaftlichen Organ­isierung auf eben jenen „Kleinkrieg“ zu beschränken: die Gew­erkschafts­bürokratie. Sie bildete sich beson­ders mit dem begin­nen­den Impe­ri­al­is­mus, beispiel­sweise in der SPD vor dem Ersten Weltkrieg. Dort war sie ein maßge­blich­er materieller Fak­tor für den Bruch mit inter­na­tion­al­is­tis­chen Prinzip­i­en, der schließlich in der Zus­tim­mung der SPD-Führung zu den Kriegskred­iten mün­dete. Gewerkschaftsbürokrat*innen erhal­ten Priv­i­legien dafür, dass sie im Namen der­jeni­gen, die sie vertreten sollen, mit dem Kap­i­tal ver­han­deln. Das heißt, ihre Exis­tenz ist an die Exis­tenz des Kap­i­tals geknüpft. Damit sind ihre materiellen Inter­essen nicht mehr die gle­ichen, wie die der kämpfend­en Kolleg*innen. Da sie diese Priv­i­legien vertei­di­gen wollen, haben sie kein Inter­esse daran, gegen das Kap­i­tal als solch­es zu kämpfen, und damit die Grund­lage ihrer Priv­i­legien zu ver­lieren. Um die bloße Konzen­tra­tion auf den Kampf gegen die „Wirkun­gen des beste­hen­den Sys­tems“ durchzuset­zen, müssen sie auch immer wieder die Selb­stor­gan­i­sa­tion der Beschäftigten an der Basis erschw­eren, damit ihre Posten von der Basis nicht in Frage gestellt wer­den. Damit Gew­erkschaften ein echter „Hebel“ zur Befreiung der Arbeiter*innenklasse und aller Unter­drück­ter wer­den, müssen sich die Kolleg*innen also an der Basis organ­isieren und let­ztlich ihre Organ­i­sa­tio­nen aus den Hän­den der Bürokratie zurücker­obern.

5. Die Arbeiter*innen brauchen ihre eigene Partei.

Aber wer kann eine solche Rücker­oberung der Gew­erkschaften vorantreiben? Dazu braucht es in ihrem Inneren rev­o­lu­tionäre Frak­tio­nen, die den Kampf gegen die Bürokratie organ­isieren und dabei immer mehr Kolleg*innen auf ihre Seite ziehen. Die poli­tis­che Grund­lage dafür hielt Marx schon im Kom­mu­nis­tis­chen Man­i­fest fest, näm­lich die Notwendigkeit der poli­tis­chen Unab­hängigkeit der Arbeiter*innenklasse von der Bour­geoisie. Denn anders als die Gew­erkschafts­bürokratie in ihrer Ver­mit­tlung zwis­chen Arbeit und Kap­i­tal behauptet, beste­ht zwis­chen den bei­den ein let­ztlich unver­söhn­lich­er Inter­es­sen­ge­gen­satz. Diesen kön­nen die Arbeiter*innen nur mit dem Sieg über die Kapitalist*innen als Klasse und der Eroberung der poli­tis­chen Macht lösen.

Der näch­ste Zweck der Kom­mu­nis­ten ist der­selbe wie der aller übri­gen pro­le­tarischen Parteien: Bil­dung des Pro­le­tari­ats zur Klasse, Sturz der Bour­geoish­errschaft, Eroberung der poli­tis­chen Macht durch das Pro­le­tari­at.

Diejenige Kraft, die diese Frak­tio­nen vorantreiben kann, ist die rev­o­lu­tionäre Partei der Arbeiter*innen. Auch Marx war sich bewusst, dass es eine Partei braucht, die die Arbeiter*innen für den Sturz des Kap­i­tal­is­mus vere­int – gegen diejeni­gen Kräfte, die eine Ver­söh­nung mit der Bour­geoisie anstrebten. Ger­ade deshalb hat er kurz vor der 1848er Rev­o­lu­tion gemein­sam mit Friedrich Engels das Kom­mu­nis­tis­che Man­i­fest geschrieben, als poli­tis­ches Pro­gramm ein­er solchen Partei.

Marx set­zte sich dabei immer für eine Per­spek­tive ein, die zwar sah, dass der jew­eilige Kampf gegen die Bour­geoisie im nationalen Rah­men stat­tfind­en muss – weil die Bour­geoisie in Nation­al­staat­en organ­isiert ist –, dass der Sieg let­ztlich aber nur inter­na­tion­al stat­tfind­en kann, da auch der Kap­i­tal­is­mus einen inter­na­tionalen Charak­ter hat. Deshalb müssen sich auch die Arbeiter*innen inter­na­tion­al organ­isieren. Aus diesem Grund war er seit ihrer Grün­dung ein führen­des Mit­glied der IAA – dem ersten inter­na­tionalen Zusam­men­schluss von Arbeiter*innenorganisationen, die sich die “voll­ständi­ge Emanzi­pa­tion der Arbeit­erk­lasse” zum Ziel geset­zt hat­ten. Und Marx schreibt im Kom­mu­nis­tis­chen Man­i­fest:

Die Kom­mu­nis­ten unter­schei­den sich von den übri­gen pro­le­tarischen Parteien nur dadurch, daß sie ein­er­seits in den ver­schiede­nen nationalen Kämpfen der Pro­le­tari­er die gemein­samen, von der Nation­al­ität unab­hängi­gen Inter­essen des gesamten Pro­le­tari­ats her­vorheben und zur Gel­tung brin­gen, […].

Was hat das nun mit TVS­tud und VSG zu tun? Eine solche rev­o­lu­tionäre Partei der Arbeiter*innen fällt nicht vom Him­mel. Sie kann sich nur im Klassenkampf selb­st auf­bauen, nicht indem sie am Rand ste­ht und beobachtet. Sie muss die besten Kämpfer*innen der Arbeiter*innenklasse für sich gewin­nen, um eine wirk­liche Partei der Arbeiter*innen zu sein. In allen vorheri­gen Kämpfen for­men sich die zukün­fti­gen Revolutionär*innen, die den Kap­i­tal­is­mus zum Sturz brin­gen und mit Marx gemein­sam rufen:

Proletarier*innen aller Län­der, vere­inigt euch!

*Marx hätte sich­er auch gegen­dert.

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