Deutschland

[Fotos] LLL-Demo 2020: Nein zum imperialistischen Krieg! Solidarität mit den Massenaufständen!

Starker internationalistischer Block von RIO - Revolutionäre Internationalistische Organisation -, Brot und Rosen, Organize:strike, verd.di aktiv sowie akut München und Marxistische Jugend München, gemeinsam mit linken Aktivist*innen aus dem Iran, gegen den imperialistischen Krieg und in Solidarität mit den Massenaufständen weltweit bei der diesjährigen LLL-Demonstration. Mit Bildern.

[Fotos] LLL-Demo 2020: Nein zum imperialistischen Krieg! Solidarität mit den Massenaufständen!

Am Son­ntag gin­gen tausende Men­schen im Gedenken an Rosa Lux­em­burg und Karl Liebknecht auf die Straße. Vor über 100 Jahren kämpften die bei­den Revolutionär*innen gegen den deutschen Impe­ri­al­is­mus und für eine Welt ohne Aus­beu­tung und Unter­drück­ung.

Auch wir haben uns an der Demon­stra­tion mit einem inter­na­tion­al­is­tis­chen Block beteiligt, der sich mit den weltweit­en Masse­nauf­stän­den wie in Chile, Frankre­ich, Irak und Iran sol­i­darisiert und sich gegen die erneuten Aggres­sio­nen des US- und deutschen Impe­ri­al­is­mus in Wes­t­asien gestellt hat.

Die impe­ri­al­is­tis­che Poli­tik Deutsch­lands, Frankre­ichs und der USA stürzt die Region wieder ein­mal an den Rand des Abgrunds. Nur die Aktion der inter­na­tionalen Arbeiter*innenklasse kann den Zyklen der Aggres­sion und Kriege, die die Region zer­stören, ein Ende set­zen.

Für den sofor­ti­gen Stopp aller Waf­fen­ex­porte und Stre­ichung aller Schulden!
Für den Rück­zug aller deutschen Trup­pen aus anderen Län­dern!
Ver­bot der Ver­wen­dung der Luft­waf­fen­basen der USA in Deutsch­land!
Für inter­na­tionale Mobil­isierun­gen der Gew­erkschaften und Massen gegen den Krieg!

Starke Beteiligung von Brot und Rosen

Auch die sozial­is­tisch-fem­i­nis­tis­che Grup­pierung Brot und Rosen war zahlre­ich in dem Block vertreten. Sie knüpften an das inter­na­tion­al­is­tis­che Erbe von Rosa Lux­em­burg an, indem sie sich gegen den impe­ri­al­is­tis­chen Krieg aussprachen. Konkret forderten sie das Ende der Ein­mis­chung des US-Impe­ri­al­is­mus — eben­so wie des deutschen Impe­ri­al­is­mus — in Wes­t­asien. Als rev­o­lu­tionäre Fem­i­nistin­nen ste­hen sie in der inter­na­tion­al­is­tis­chen Tra­di­tion von Rev­o­lu­tionärin­nen wie Rosa Lux­em­burg. Kurz vor ihrer Ermor­dung schrieb sie: “Eure „Ord­nung” ist auf Sand gebaut. Die Rev­o­lu­tion wird sich mor­gen schon „ras­sel­nd wieder in die Höh’ richt­en” und zu eurem Schreck­en mit Posaunen­klang verkün­den: ich war, ich bin, ich werde sein!” Dazu will Brot und Rosen einen Teil beitra­gen.

Antikapitalistische Hochschulgruppe organize:strike

Die antikap­tal­is­tis­che Hochschul­gruppe organize:strike, die bei den Wahlen zum Studieren­den­par­la­ment der Freien Uni­ver­sität kan­di­diert, brachte die Per­spek­tive ein­er antikap­i­tal­is­tis­chen und anti­mil­i­taris­tis­chen Kli­ma- und Studieren­den­be­we­gung auf die Demon­stra­tion.

Während der Kap­i­tal­is­mus unseren Plan­eten zer­stört, bere­it­et sich Deutsch­land auf neue impe­ri­al­is­tis­che Kriege vor, indem die Bun­deswehr und die Rüs­tungsin­dus­trie aus­ge­baut, über eine Dien­stpflicht disku­tiert, neue Aus­land­sein­sätze deutsch­er Sol­dat­en beschlossen wird. Alles um mehr Prof­it für die Reichen und Kapitalst*innen zu schaf­fen.

Es sind die sel­ben Fir­men, die sowohl von der Zer­störung der Umwelt als auch vom Krieg prof­i­tieren, deren Inter­essen die Regierung ver­tritt. Es ist notwendig, die impe­ri­al­is­tis­che und kli­maschädliche Poli­tik von Deutsch­land und deutsch­er Fir­men durch eine große Mobil­isierung der Klimabe­we­gung und Gew­erkschaften ent­ge­gen­zutreten.

Für eine solche Per­spek­tive organ­isieren wir uns — um eine klassenkämpferische Studieren­den­be­we­gung aufzubauen.

Fotos von Sime­on und Anai Paz

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