Geschichte und Kultur

Bert Brecht zu Minneapolis: „Wenn in einer Stadt ein Unrecht geschieht, muss ein Aufruhr sein“

Nach dem rassistischen Polizeimord an George Floyd erlebt Minneapolis eine zweite Nacht des Zorns. Bertold Brecht schreibt in "Der Gute Mensch von Sezuan" über die Notwendigkeit des Aufruhrs.

Bert Brecht zu Minneapolis:

Oh, ihr Unglücklichen!

Eurem Bruder wird Gewalt angetan, und ihr kneift die Augen zu!

Der Getroffene schreit laut auf, und ihr schweigt?

Der Gewalttätige geht herum und wählt sein Opfer

Und ihr sagt: uns verschont er, denn wir zeigen kein Missfallen.

Was ist das für eine Stadt, was seid ihr für Menschen!

Wenn in einer Stadt ein Unrecht geschieht, muss ein Aufruhr sein

Und wo kein Aufruhr ist, da ist es besser, dass die Stadt untergeht

Durch ein Feuer, bevor es Nacht wird!

 

Aus: Bertolt Brecht, Der gute Mensch von Sezuan.

One thought on “Bert Brecht zu Minneapolis: „Wenn in einer Stadt ein Unrecht geschieht, muss ein Aufruhr sein“

  1. Thomas Billing sagt:

    TEIL 1 DIE EMANZIPIERTE BEFREITE WELTGESELLSCHAFT , was ist das ?
    Wie sieht sie aus ?
    In einer FREIEN EMANZIPIERTEN WELTGESELLSCHAFT wird jeder Mensch sich selbstbestimmend in die gleichwertigen Gemeinschaften und in die Gemeinschaft mit jedem einzelnen Menschen integrieren.
    Die Regeln dieser Gesellschaft richten sich nach dem Grundsatz der Gleichwertigkeit des Lebens, der Symbiose von Mensch, Pflanze und Tier.
    Das Verhältnis jedes einzelnen Menschens zu jedem Menschen ist auf gegenseitiger Hilfe, Förderung, Erziehung, Tolleranz, Achtung und Schutz vor Gewalt durch andere begründet.
    DIE EMANZIPIERTE FREIE WELTGESELLSCHAFT steht für die multidimensionale Emanzipation, das heist sie ist sozial, antipatriarchal, antisexistisch, antirassistisch, antifaschistisch, das heist sie ist antikapitalistisch. Einer für alle, alle für einen, alle für alle, einer für einen, ich für mich selber.
    Eine befreite Gesellschaft bedarf keiner Religion, da sie von der Herrschenden Klasse erfunden wurde zum Zwecke der Klassenerhaltung, zur Legitimation von Unterdrückung, Ausbeutung und Kapitalanhäufung.
    Für eine EMANZIPIERTE FREIE WELTGESELLSCHAFT sind die Abschaffung des Privatbesitzes nicht nur an grösseren Produktionsmitteln, sondern auch am Privatbesitz, sowie die Abschaffung des Geldes und des privaten Kapitals unabdingbar, da beides Unterschiede wie z.B. „Arm und Reich“ verursachen.
    Mit der FREIEN WELTGESELLSCHAFT werden alle Formen von Staatenstrukturen wie Parteien, Hirarchien und Territorialgrenzen, das Kastenwesen und alle sonstigen zentralistischen gelenkten Gesellschaften, hinfällig und lösen sich auf.
    Die Legitimation, die Notwendigkeit, die Welt-Revolution zur Befreiung der unfreien Gesellschaft, und der Sinn sowie die Bedeutung für die Menschheit in der hier skizzierten befreiten Gesellschaft könnte im Einzelnen und an ein paar wenigen Beispielen wie folgt begründet werden:
    Der Grund für Kriege, für Gewalt.-und Straftaten fällt weg, da es keine Religionen, keinen Privatbesitz und demnach auch kein Kapital mehr gibt.
    Es besteht kein Grund für Privatbesitz, z.B. wenn Du eine neue Unterhose brauchst, wird Dir jeder dabei helfen eine zu finden.Es versteht sich von selber, dass kein Mensch Dir Deine Unterhose wegnehmen wird. Die notwendige Unterhose betrachte ich hier nicht als einen Privatbesitz, da sie zum Leben notwendig ist.
    Die notwendige durchschnittliche Arbeitszeit zur Erhaltung aller Lebenserhaltenden Prozesse beträgt weniger als ein Drittel der heutigen.
    Es wird kein Raubbau mehr an den natürlichen Ressourcen der Erde geben.
    Das Artensterben der Tier und Pflanzenwelt wird gestoppt.
    Ein ökologisches Gleichgewicht wird geschafft, wie z.B. das Anpassen der Welt-Bevölkerungszahl an die vorhandenen Ressourcen von Lebensraum, Umwelt und Ernährung.
    Die körperlichen wie seelischen Krankheiten werden auf ein Minimum gesenkt.
    Die Selbstmordrate wird fast verschwinden, wie z.B. bei Alkoholismus, Drogenkonsum und psychischen Krankheiten wie die Depression.
    Alle Waffen und Kampfstoffe, die Armee, Exekutive, Legislative und
    Judikative werden abgeschafft.Kriege, Kriminalität und Terrorismus und
    derren Opfer wird es nicht mehr geben. Denn Macht.-und Konkurenzstrukturen existieren nicht mehr.
    Es gibt kein Arbeitszwang mehr, nur Gemeinnützige freiwillige Arbeit im Sinne der Gleichwertigkeit und der Prinzipien der gegenseitigen Hilfe und Förderung eines jeden Lebewesens.
    Das „Sein“ und das „Haben“ wird als paradiesischer Zustand empfunden, da Jedem Menschen alles Wissen zugänglich ist,Jeder teilhaben wird an allen gestaltenden Gesellschaftlichen Prozessen und allen alles gemeinsam gehört.
    Die Regeln des Zusammenlebens und der Arbeit in der bG könnten wie folgt beschrieben werden:
    Jeder Einzelne wird von der Gemeinschaft von jedem Einzelnen gestützt, gestärkt, getragen und gefördert. Wie z.B.:
    Der Körperlich Kräftige helfe dem körperlich Schwachen.
    Der geistig Starke helfe dem geistig Schwachen.
    Der Erfahrene helfe dem Unerfahrenen.
    Der Gelehrte helfe dem Ungelehrten.
    Der Weise helfe dem Unverständigen, Törichten.
    Der Erwachsene helfe dem Kinde und Greise.
    Der Lehrmeister helfe dem Gesellen.
    Der Wissende helfe dem Unwissenden.
    Da in einer EMANZIPIERTEN FREIEN WELTGESELLSCHAFT niemand mehr einem Existenzkampf ausgesetzt sein wird wie heute, da alle gesellschaftlichen Prozesse keinem Konkurenzkampf unterliegen, führen alle energetischen positiven Synergien der sich selbst bewussten EMANZIPIERTEN FREIEN WELTGESELLSCHAFT im Vergleich zu heute zu paradiesischen Fortschritten und Verhältnissen.
    Es ist eine Illusion anzunehmen, dass das gegenwärtig bestehende System der Natur der Menschheit entspräche.
    Die EMANZIPIERTE FREIE WELTGESELLSCHAFT stellt kein Märchen, keine Utopie dar, sondern gewährt der Menschheit eine sichere, gewaltfreie Zukunft.

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