Deutschland

Berlin: 400 Menschen gehen weiterhin für die Freiheit Palästinas auf die Straße

Einen Tag vor Heiligabend gibt es keine stille Nacht: Am Alexanderplatz versammelten sich mehrere Hundert Menschen aus Solidarität mit dem palästinensischen Volk und zogen vor das Brandenburger Tor — jenem Ort, wo die US-Botschaft beheimatet ist.

Berlin: 400 Menschen gehen weiterhin für die Freiheit Palästinas auf die Straße

In Palästi­na wird Wei­h­nacht­en wie jedes Jahr zwis­chen Maschi­nengewehren und Trä­nen­gas ver­bracht, denn die Unter­drück­ung ken­nt keine Pausen. Die anhal­tende Besatzung find­et auch keine Zeit für ein Ver­söh­nungs­fest, bei dem in den (christlich geprägten) impe­ri­al­is­tis­chen Län­dern kitschige Songs gespielt und ein Kon­sum­fest gefeiert wird. Auch weil die Unter­drück­ung nach wie vor anhält und US-Präsi­dent Don­ald Trump bis heute seine Entschei­dung, Jerusalem als Haupt­stadt Israels anzuerken­nen, nicht zurückgenom­men hat, gin­gen in Berlin rund 400 Men­schen auf die Straßen.

Damit waren es weniger als bei den let­zten Demon­stra­tio­nen, nichts­destotrotz war der Kampfgeist erkennbar inmit­ten ein­er wilden antipalästi­nen­sis­chen Het­ze weit­er­hin zu Aktio­nen zu mobil­isieren. Beson­ders der Front­block der Frauen war enorm kämpferisch und zielte mit Parolen auch auf die inter­na­tionale Sol­i­dar­ität. Es ist genau dieser Kampfgeist, den wir brauchen, der sich sowohl gegen die zion­is­tis­che Besatzung als auch die impe­ri­al­is­tis­che Unter­stützung richt­en muss. Von daher ist es zu kri­tisieren, dass vor der Demo einige Deutsch­land-Fah­nen (wohl auch als Ver­söh­nungs­geste gegenüber dem deutschen Staat) verteilt wur­den, die ein impe­ri­al­is­tis­ches Sym­bol der Nieder­w­er­fung und des Krieges sind. Kein Wun­der, dass kaum ein­er der Jugendlichen diese Fah­nen in die Hand nehmen wollte, unter­drückt sie doch dieser Staat mit sein­er ganzen Staats­maschiner­ie und ins­beson­dere mit der ras­sis­tis­chen Polizei. 

Diese Berlin­er Polizei war es auch wieder, die vorher Men­schen mit migrantis­ch­er Herkun­ft anhielt, mit fast einem hal­ben Dutzend Bullen umstellte und durch­suchte. Auch wir mussten unsere Schilder kon­trol­lieren lassen und ihnen die Bedeu­tung dieser erk­lären. Natür­lich wurde dabei nichts gefun­den, aber diese repres­sive Schikane zielt ein­mal mehr darauf ab, Men­schen vor weit­eren Mobil­isierun­gen einzuschüchtern. Auch Polizist*innen in Zivilk­lei­dung waren deut­lich erkennbar, obwohl sie rein gar nichts auf unseren Demos zu suchen haben.

Der Kampf für Palästi­na wird weit­erge­hen. Wir brauchen auch im neuen Jahr weit­ere Mobil­isierun­gen, die das deutsche Regime unmissver­ständlich unter Druck set­zen. 

One thought on “Berlin: 400 Menschen gehen weiterhin für die Freiheit Palästinas auf die Straße

  1. Lubomir Bukovic sagt:

    Diese Scheiße von Marx und sein Werk führt Leute in die Hölle wo alle gle­ich haben und zwar Nichts! Nur aus­geko­rene Genosen die haben den Magen Konkur­renz zu schlacht­en hat­ten alles! Wir haben es erlebt sozial­is­mus= nazis­mus sog­ar schlechter!

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