Frauen und LGBTI*

[Video] “Während die bürgerliche Gesellschaft heute Blumen verschenkt, werden wir auch außerhalb vom 8. März für unsere Rechte kämpfen!”

Tabea Winter betont auf der Demonstration zum Internationalen Frauenkampftag in Berlin die Tradition von streikenden Frauen, die heute wie vor hundert Jahren auf die Straße gehen, um gegen Sexismus, Rassismus, Prekarisierung und Unterdrückung zu kämpfen.

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Unter dem Mot­to “Inter­na­tion­al Women’s Strike” demon­stri­eren am 8. März Frauen auf der ganzen Welt für ihre Rechte. In Tra­di­tion der Tex­ti­lar­bei­t­erin­nen von New York und Pet­ro­grad, die vor über 100 Jahren für bessere Löhne und Frieden gestreikt haben, sind in Berlin stu­den­tis­che Beschäftigte auf der Demo am 8. März – sie befind­en sich im Arbeit­skampf für einen höheren Lohn und bessere Arbeits­be­din­gun­gen. “Prekarisierug ist weib­lich*”, ste­ht auf ihrem Tran­spi — arbei­t­ende Frauen ver­di­enen immer noch weniger Lohn als ihre männlichen Kol­le­gen und in den Niedriglohnsek­toren, sowie in Leih- und Teilzeitar­beit arbeit­en mehrheitlich Frauen. Deshalb beteili­gen wir uns heute am Care-Block, der auf die beson­ders prekäre Sit­u­a­tion der mehrheitlich weib­lichen Pflegekräfte aufmerk­sam macht.

In Lateinameri­ka ist der Frauenkampf­tag in diesem Jahr geprägt von Ni Una Menos!, die fem­i­nis­tis­che Bewe­gung, die gegen Frauen­morde und Gewalt gegen Frauen mobil­isiert. Außer­dem wird über­all auf den Protesten die Forderung nach dem Recht auf Selb­st­bes­tim­mung, in Form vom Recht auf Abtrei­bung laut.

Während die bürg­er­liche Gesellschaft heute Blu­men ver­schenkt, wer­den wir auch außer­halb vom 8. März für unsere Rechte, gegen Sex­is­mus, Ras­sis­mus, Prekarisierung und Unter­drück­ung kämpfen. Wir bit­ten nicht, wir fordern: Brot und Rosen, genug zum Über­leben, aber auch genug zum schö­nen Leben!

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