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[VIDEOS] Bürgerliche Medien schweigen – Wir berichten: Klassenkampf in Frankreich

In den deutschen Medien wird immer noch wenig über die harten Klassenauseinandersetzungen in unserem Nachbarland berichtet. Und auch die französische Presse berichtet nur einseitig über die Proteste. Dort haben sich Medien mit einer unabhängigen Stimme der Arbeiter*innen und der Jugend gebildet, wie Révolution Permanente. In Kooperation mit Labournet.tv zeigen wir Videos von Schlaglichtern des französischen Klassenkampfes.

[VIDEOS] Bürgerliche Medien schweigen - Wir berichten: Klassenkampf in Frankreich

Das erste Video in unserer Sammlung ist eine Reportage von Révolution Permanente, die die Genoss*innen von Labournet.tv auf deutsch untertitelt haben. Das Video ist vom 22. Mai, nachdem die Arbeiter*innenklasse mit Streiks und Blockaden die Führung der Bewegung gegen das Arbeitsgesetz übernommen hat. Diese in der Reportage gezeigte Situation, die sich vor zwei Wochen eröffnet hat, besteht weiterhin.

(Quelle: Labournet.tv)

Repression und Solidarität

Die Regierung reagiert auf die Stärke der Bewegung immer wieder mit Repression. Beispielsweise werden immer wieder Aktivist*innen bei Demonstrationen verhaftet: Wie Antoine, Aktivist des Gewerkschaftsverbandes CGT aus Lille, der seit 17. Mai in Haft sitzt, bis zu seinem Prozess am 9. Juni. Im folgenden Video zeigen Arbeiter*innen der CGT, dass Solidarität unsere Waffe ist.

Bei Demonstrationen übt die Polizei auch Zensur aus: Demonstrant*innen und Journalist*innen werden im folgenden Video gezwungen, ihre Fotos zu löschen, damit die Bilder der Repression nicht verbreitet werden.

Die Arbeiter*innenklasse mobilisiert sich

Der Kampfeswillen der mobilisierten Arbeiter*innen ist ungebrochen. Am Mittwoch demonstrierten die Eisenbahner*innen des Pariser Nordbahnhofs nach einer Vollversammlung von 110 Streikenden durch den Bahnhof – gemeinsam mit Studierenden und NuitDebout-Aktivist*innen.

In der vergangenen Woche marschierten Arbeiter*innen des Peugeot-Werks in Mulhouse durch die Fabrik und sangen „Die Chefs sollen an die Arbeit gehen!“

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