Offensive auf Rafah: Für Vollversammlungen an den Unis

06.05.2024, Lesezeit 2 Min.
1
Bild: KGK

Wir brauchen eine Massenbewegung in Solidarität mit Gaza, lasst uns diese an den Universitäten aufbauen.

Israel startet aktuell eine Großoffensive auf Rafah, einen der letzten Zufluchtsorte in Gaza. Hunderttausende sind von Vertreibung und Tod bedroht, die Zerstörung des Gazastreifens, die von der UN als schlimmste einer Region seit 1945 definiert wurde schreitet weiter voran. Wir brauchen eine Massenbewegung um den Genozid zu stoppen, dafür müssen wir Vollversammlungen an den Universitäten organisieren.

In den vergangenen Wochen erlebten wir weltweit riesige Mobilisierungen von Studierenden in Solidarität mit Palästina, allen voran in den USA und Frankreich. In Deutschland gab es seit dem Semesterstart nur kleinere Aktionen, vor allem mit dem Ziel Aufmerksamkeit zu generieren, an denen sich aufgrund ihrer Spontaneität nur wenige Studierende beteiligten.

Mit Vollversammlungen können wir viel mehr Menschen erreichen, da diese weniger spontan sind und weniger risikoreich sind. Vollversammlungen sind ein bewährtes Mittel der Studierendenbewegung, auf deren mobilisierende und politisierende Wirkung wir nicht verzichten sollten. Dort können wir darüber diskutieren für welche Forderungen und mit welchen Mitteln wir kämpfen und wie wir eine große Bewegung mit genügend Schlagkraft für die Durchsetzung dieser Forderungen aufbauen. Eine Vollversammlung kann auch Ausgangspunkt einer Besetzung sein, hunderte Studierende können direkt den Hörsaal besetzen in dem sie sich eingangs versammelten.

Vollversammlungen können durch die AStEN einberufen werden, aber auch wenn Studierende dafür Unterschriften sammeln, kann die Universität dazu gezwungen werden Räume bereit zu stellen. Lasst uns in den kommenden Tagen dort wo wir sind, für diese Perspektive kämpfen. Für eine kämpferische und demokratische Studierendenbewegung, gegen Genozid, Repressionen und Militarisierung!

Mehr zum Thema