Jugend

[Video] “Die mächtigen Waffen der Wissenschaft wollen wir in den Dienst der Arbeitenden und Unterdrückten stellen”

Grußwort der Revolutionär-Kommunistischen Jugend zur Veranstaltung mit fast 100 Menschen in Berlin über die selbstverwaltete Fabrik Zanon.

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Liebe Freund*innen, Kolleg*innen, Genoss*innen, liebe Paula,

Mein Name ist Sören und ich spreche für die Rev­o­lu­tionär-kom­mu­nis­tis­che Jugend, RKJ, und als Stu­dent an der Freien Uni­ver­sität Berlin. Das Licht des Kampfes der Kolleg*innen vn Zanon strahlte nicht nur weit über Neuquén nach Argen­ti­nen, son­dern weit in die Welt hin­aus. Ich erin­nere mich genau, dass für mich Zanon ein wichtiges Beispiel war, anhand dessen mir die gelebten Prinzip­i­en der kom­mu­nis­tis­chen Bewe­gung klar wur­den, als ich mich vor ein paar Jahren dem Marx­imus annäherte. Wie Genosse Wladek vor kurzem schrieb: “Ein kleines Beispiel dafür, dass der Sozial­is­mus möglich ist”.

Ger­ade hier im “Herzen der Bestie” brauchen wir solche Inspi­ra­tio­nen; hier wo die bürg­er­liche Ide­olo­gie über­mächtig zu sein scheint. Eine Arbeiter*innenklasse existiere gar nicht und eine andere Zukun­ft als eine kap­i­tal­is­tis­che könne es gar nicht geben, soll uns weis gemacht wer­den. Diese Lügen zu ent­lar­ven, ler­nen wir anhand viel­er Beispiele, wie der his­torischen Kämpfe der Ein­heit von Studieren­den und Arbei­t­en­den in Frankre­ich 68′ oder anhand aktueller gemein­samer Kämpfe in Chile oder Südafri­ka. Zulet­zt hat uns erneut das Beispiel der Massen­be­we­gung in Frankre­ich die Kraft der kämpfend­en Jugend und Arbeiter*innen gelehrt. Aber am besten ent­lar­ven wir die Lügen der Herrschen­den, indem wir selb­st in Aktion treten und diese Ein­heit aktiv her­stellen. Genau sie ist es, die wir in all unser­er poli­tis­chen Arbeit an der Uni suchen und wir sind sehr froh, dass wir viele Kolleg*innen Seite an Seite in ihren Kämpfen unter­stützen kon­nten – zulet­zt ganz beson­ders beim Kampf am Botanis­chen Garten.

Die Erfahrung von Aus­beu­tung ist dabei gar nicht so abstrakt – auch wenn sie sich nicht als Teil ein­er Klasse ver­ste­hen, arbeit­en viele Stud­is neben­bei um über die Run­den zu kom­men oder ihre Eltern, Fre­unde und Geschwis­ter schuften in miesen Jobs.

Dabei greifen wir die Unis nicht nur als Orte der Aus­beu­tung, son­dern auch als Orte der Ide­olo­giepro­duk­tion an. Auch wir träu­men von Unis, die unter unser­er eige­nen Kon­trolle ste­hen: Die mächti­gen Waf­fen der Wis­senschaft wollen wir so bald und so entschlossen wie möglich in den Dienst der Arbei­t­en­den und Unter­drück­ten stellen – in den Dienst ein­er weltweit­en Bewe­gung gegen das Elend dieses Sys­tems.

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