Deutschland

Berlin: 150 Menschen gegen die Repression in Katalonien

Heute Abend versammelten sich mehr als 150 Menschen vor der Vertretung der Katalanischen Regierung in Berlin, um die brutale Polizeigewalt zu verurteilen und Solidarität mit der katalanischen Bevölkerung zu zeigen. Die spanische Polizei versuchte das Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien mit Repression zu verhindern – doch Millionen Katalan*innen gingen wählen und verteidigten ihr Recht auf Selbstbestimmung.

Berlin: 150 Menschen gegen die Repression in Katalonien

Die Bilder aus Kat­alonien gin­gen um die Welt: Auf der einen Seite Polizist*innen, die mit Gum­migeschossen und Schlagstöck­en auf Alte und Junge ein­schlu­gen, um Wahlur­nen und ‑zettel zu beschlagnah­men. Auf der anderen Seite Massen von Arbeiter*innen, Jugendlichen und Nachbar*innen, die sich vor den Wahllokalen ver­sam­melten und sich gegen die Polizeige­walt wehrten.

Auch in Berlin trafen die harten Maß­nah­men, mit denen die Regierung von Mar­i­ano Rajoy das Ref­er­en­dum ver­hin­dern wollte, auf Ablehnung und Empörung. Ab 19:30 Uhr kamen mehr als 150 Men­schen aus Kat­alonien, Spanien, Deutsch­land und anderen Län­dern zusam­men, um die Repres­sion zu verurteilen und der kata­lanis­chen Bevölkerung beizuste­hen.

Die Vertreterin der kata­lanis­chen Regierung in Berlin griff vor den Demonstrant*innen die spanis­che Regierung für das Auftreten der Sicher­heit­skräfte an und bedank­te sich bei den Teilnehmer*innen. Unter den Rufen „No Pasarán“, „Unab­hängigkeit“ und „Frei­heit“ zogen sie über Unter den Lin­den zur Vertre­tung der Europäis­chen Kom­mis­sion. Dort forderten sie eine Stel­lung­nahme zu den fast 500 Ver­let­zten während des heuti­gen Wahlt­ags.

Die Bun­desregierung hat­te sich hin­ter Rajoy gestellt und damit poli­tis­che Unter­stützung für jeglich­es Vorge­hen gegen das Ref­er­en­dum gegeben. Die Merkel-Regierumg ist die beste Ver­bün­dete Rajoys im Kampf gegen das Recht auf Selb­st­bes­tim­mung de Natio­nen.

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