Deutschland

300 Menschen zeigen in Berlin ihre Solidarität mit Palästina

Einen Tag vor Silvester zogen rund 300 Menschen aus Solidarität zu den anhaltenden Protesten in Palästina durch Neukölln.

300 Menschen zeigen in Berlin ihre Solidarität mit Palästina

Es war die vierte Demo bin­nen drei Wochen: Mehrere hun­dert Men­schen zogen vom Rathaus Neukölln zum Her­man­nplatz, wo die Abschlusskundge­bung stat­tfand. Trotz kurzfristiger Ankündi­gung und strö­men­dem Regen waren im Laufe der Demo immer mehr Men­schen dazugekom­men, um an der kämpferischen Demo teilzunehmen. Kein Wun­der, dass die Demo während­dessen anwuchs und beson­ders in Neukölln, dem Vier­tel mit der größten palästi­nen­sis­chen Gemeinde, viele sol­i­darische Unterstützer*innen fand.

Es ist erstaunlich, dass die Mobil­isierun­gen anhal­ten. Doch sie zeigen eines: Die mas­sive Het­ze der bürg­er­lichen Medi­en, welche die Palästi­na-Sol­i­dar­itäts­be­we­gung durch den Dreck ziehen woll­ten, kon­nte zurück­geschla­gen wer­den. Zeitweise war gar über­legt wor­den, die Demos zu krim­i­nal­isieren und auch dieses Mal wur­den unsere Plakate und Taschen durch­sucht. Ein Ver­fahren, dass wir bei allen (!) Demos erleben durften und das stets von arro­gan­ten Polizist*innen vol­l­zo­gen wurde.

Doch die erbärm­lichen Repres­sionsver­suche der Polizei nützen nichts: Die Teil­nehmenden ließen sich davon nicht ein­schüchtern und macht­en unmissver­ständlich klar, dass sie auch im neuen Jahr weit­er­hin gegen die Unter­drück­ung in Palästi­na auf die Straßen gehen wer­den.

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