Wenn die Gesundheit nichts wert ist: Kapitalinteressen der Pharmaindustrie

28.02.2023, Lesezeit 15 Min.
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Quelle: shutterstock.com

In Deutschland werden die Medikamente knapp. Wer in letzter Zeit Medikamente benötigte, wird in Apotheken, Krankenhäusern oder bei Ärzten häufig gehört haben, dass Präparate nicht verfügbar sind oder lange Lieferzeiten haben. Zwar ist dieses Phänomen in Deutschland recht neu, doch weltweit ist es schon lange präsent.

Freiverkäufliche Medikamente sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken: eine Schmerztablette gegen Kopfschmerzen, Aspirin für den Kater am Tag danach oder Elektrolytlösung bei Magen-Darm-Infekten. Immer häufiger kommt es jedoch dazu, dass wir in den Apotheken vor leeren Regalen stehen oder die sonst günstigeren Generika nicht mehr vorrätig sind und wir die teuren Originale kaufen müssen. Das ist häufig noch verkraftbar, doch auch bei lebenswichtigen Medikamenten, beispielsweise Wirkstoffen zur Krebsbehandlung oder bei Autoimmunerkrankungen, lassen sich immer öfter Engpässe feststellen.

Mehrheitlich wird versucht, das Fehlen von Medikamenten in imperialistischen Ländern mit Problemen in der Lieferkette vor oder nach der Produktion zu begründen, vor allem mit Bezug auf die Coronapandemie oder unlängst den Krieg in der Ukraine. Doch herrscht dieses Problem in halbkolonialen Ländern und an der Peripherie, wie zum Beispiel im Osten Europas, die von imperialistischen Staaten abhängig sind, schon länger vor. Die akuten Engpässelassen sich tatsächlich mit den Abläufen der Lieferketten begründen, doch liegt die eigentliche Ursache in der kapitalistischen Produktionsweise und den Profitinteressen der Pharmaunternehmen.

Forschung für die Patente

Unser Gesundheitssystem ist auf Gewinne ausgelegt. Dabei müssen nicht nur Krankenhäuser und Praxen profitabel sein, sondern auch und vor allem die pharmakaproduzierenden Unternehmen. Die Entwicklung eines marktfähigen Medikamentes kostet durchschnittlich zwischen einer bis drei Milliarden Euro. Diese Kosten werden vor allem durch die klinischen Studien verursacht, die ein Medikament überhaupt erst sicher machen und durch die Tatsache, dass nur einer von circa zehntausend potentiellen Wirkstoffen letztlich auf den Markt kommt und all die anderen Stoffe durch Vorfeldversuche ausgeschlossen werden. Wird ein Medikament dann auf den Markt gebracht, so beträgt die weltweite Regelpatentzeit 20 Jahre – allerdings wird die Entwicklungszeit nicht berücksichtigt. Diese beträgt durchschnittlich 13 Jahre. Somit bleiben den Konzernen, nach Logik des Kapitals, in der Regel sieben Jahre, um die entstandenen Kosten zu decken und Gewinne zu machen, die für die Unternehmen im Kapitalismus wichtig sind, um zu existieren. Danach dürfen auch andere Konzerne die Medikamente, dann Generika genannt, herstellen – meist kostengünstiger – und die Gewinne verteilen sich.

Für die Praxis der kapitalistischen Produktion von Medikamenten ergeben sich hieraus drei bedeutende Schlussfolgerungen:

  1. Forschung wird primär für häufig vorkommende Krankheiten betrieben, denn viele kranke Menschen bedeuten höhere Absätze während des Patentzeitraums und somit mehr Gewinne für das Pharmaunternehmen.
  2. Dauert die Forschung zu lang, wird diese meist dennoch eingestellt, da der Zeitraum der Patentierung zu kurz ist, um gewinnbringend zu sein – auch wenn aussichtsreiche Wirkstoffe gefunden wurden.
  3. Forschung für seltene Erkrankungen wird meist nicht betrieben und wenn zumeist in kleinen Start-Ups oder im Rahmen universitärer Forschung.

Gewinne für wenige statt Gesundheit für alle

All die genannten Punkte sorgen dafür, dass Menschen mit seltenen oder bisher nicht stark genug erforschten Krankheiten in unserem Gesundheitssystem oft untergehen und keine oder nur symptomlindernde Medikamente zur Verfügung haben.

Wie bereits angesprochen, nehmen sich dieser Krankheiten häufig nur Universitäten oder kleine Biotech-Start-Ups an, die durch Drittmittel oder Spenden die Möglichkeit haben, dahingehend Forschung zu betreiben. Das ist nicht nur insofern problematisch, als mögliche Gewinnverluste kein Forschungshindernis sein sollten, sondern kleine Unternehmen, die ein aussichtsreiches Medikament auf den Markt bringen wollen, werden häufig vor der Vermarktung von den großen, weltweit agierenden Pharmakonzernen aufgekauft. Nicht selten werden Milliarden investiert, um das Medikament unter dem eigenen Namen vermarkten zu können und sich mit den Erfolgen der anderen Wissenschaftler:innen zu schmücken.

Seit den 1995er Jahren lässt sich weltweit eine Monopolisierung der Pharmafirmen beobachten. Immer mehr Unternehmen fusionierten, was zu einer Konzentration des Pharmakapitals in den Händen von wenigen Großkonzernen führte. Der Verband Pro-Generika, der die Förderung der Generikaproduktion fordert, spricht beispielsweise davon, dass in Deutschland seit 2008 über 50 Prozent weniger Unternehmen an der Medikamentenversorgung teilnehmen – weltweit sollten die Zahlen ähnlich, wenn nicht sogar größer aussehen.

Der Aufkauf kleiner Unternehmen und die Möglichkeit der Drittmittelförderung an Universitäten und damit die de-facto-Übernahme der universitären Forschung führt dazu, dass die großen Pharmakonzerne, wie Novartis, Roche, Bayer oder Sanofi, neue Medikamente sehr teuer verkaufen können, da ihr Name Gewicht und weltweit Ausstrahlungskraft hat. Ein Beispiel aus der nahen Vergangenheit ist hier beispielsweise das Medikament Zolgensma. Novartis kaufte ein kleines Biotechunternehmen auf, welches eine Gentherapie zur Behandlung der spinalen Muskelatrophie entwickelte. Dies ist eine seltene Erbkrankheit bei Neugeborenen, die Muskelschwund auslöst und in ihrer schwersten Form oft im Alter von zwei Jahren tödlich endet.

Nach der Übernahme durch Novartis, die das Unternehmen 8,7 Milliarden US-Dollar kostete, wurde das Medikament für 1,8 Millionen Euro pro Dosis verkauft. Da das Medikament nur durch die amerikanische Zulassungsbehörde genehmigt wurde und zu diesem Zeitpunkt noch nicht durch die europäische, mussten die Eltern der erkrankten Kinder die komplette Summe selbst zahlen. Der wohl berühmteste Fall spielte sich in Belgien ab, wo eine Familie eine vorzeitige Therapie zugesichert bekommen hat, die rund 2 Millionen Euro jedoch selbst zahlen sollte. Selbst die belgische Regierung wandte sich an das Unternehmen und bat es, das Medikament kostenlos abzugeben, um somit ein Kinderleben zu retten: Novartis weigerte sich. Nur durch eine Fundraising-Aktion, bei der Belgier:innen über eine SMS Geld spenden konnten, konnte Pia gerettet werden.

Novartis selbst rechtfertigt den hohen Preis mit einer Hochrechnung der Kosten der Alternativtherapien, die sich angeblich auf circa sechs Millionen Euro beliefen und keine Überlebensgarantie versichern können. Die Bosse scheren sich nicht um uns. Während sie auf unserem Rücken reich werden und sich dadurch jede Behandlung, egal wie teuer sie sein mag, leisten können, werden uns Arbeiter:innen neue, wirksame Therapieformen verwehrt, weil sie unbezahlbar sind. Gesundheit ist keine Ware und doch wird sie so gehandelt.

Wer nicht zahlt, der stirbt

Ein weiteres Phänomen, das immer häufiger auch in den Staaten des imperialistischen Zentrums auftritt, ist die Nichtlieferung von wichtigen Medikamenten durch die Pharmakonzerne. Staaten schließen mit verschiedenen Konzernen Verträge zur Versorgung der eigenen Bevölkerung ab. Dabei verhandeln sie regelmäßig über die Preise, zu denen sie die Medikamente einkaufen, um diese dann an die Bevölkerung in Krankenhäusern, Apotheken und Arztpraxen abzugeben. Ebenso legen die Staaten Festbeträge und Zuschläge auf Medikamente fest, woraus weitere Kapitalist:innen im pharmazeutischen Großhandel ihr Geschäft machen. Zusätzlich können auch die Krankenkassen eigene Verträge mit den Herstellern vereinbaren.

All das sind Faktoren, die die Medikamentenversorgung in jedem Land massiv beeinflussen können. Wenn sich ein Staat weigert, einen Mindestbetrag für ein Medikament zu bezahlen, so wird dieser einfach von der Lieferung ausgenommen und erhält die teils lebensnotwendigen Medikamente nicht mehr. So weigerte sich beispielsweise der Hersteller eines Epipens, der im Falle eines allergischen Schocks Patient:innen das Leben retten kann, den Spanischen Staat zu beliefern, da dieser das Produkt günstiger verkaufen wollte. Das Unternehmen duldete diese Gewinnverluste nicht und stellte die Verkäufe ein. Somit hatten viele Spanier:innen keinen Zugang zu diesem lebensrettenden Notfallmedikament. Nachdem die bürgerliche Regierung des Spanischen Staats diese Zustände circa zwei Jahre lang hinnahm, erklärte sie sich danach bereit, die teureren Preise wieder zu zahlen.

Die aktuell erreichten Zustände sind eine Neuheit in der Profitgier der Pharmaunternehmen, da wir als Einwohner:innen imperialistischer Staaten besseren Zugang zum Medikamentenmarkt hatten. In von den imperialistischen Staaten ausgebeuteten, halbkolonialen Staaten existiert dieses Problem jedoch seit eh und je. Oftmals fehlen die grundlegendsten Medikamente, da die imperialistischen Staaten die Vorräte der Produzent:innen aufkaufen und für sich behalten. Als brisantes Beispiel sahen wir beispielsweise die Impfstoffvergabe gegen das Corona-Virus. So bestellte Deutschland über 550 Millionen Impfdosen – rund 6,5 Dosen pro Einwohner:in – wie der Bundestag vor circa einem Jahr bekannt gab, während viele Länder auf dem afrikanischen Kontinent oder in Zentralasien kaum Zugang zum Impfstoffmarkt hatten und die Bevölkerung teilweise nicht geimpft werden konnte. Erst kurz vor Ablaufdatum der Impfstoffe erklärte sich die Bundesregierung bereit, Impfstoffe an andere Länder abzugeben.

Die Pharmaindustrie zeigt uns vor allem an diesem Punkt, wie die Kapitalist:innen ticken. Wer am meisten zahlt, sichert sich die Gesundheit. Ländern, die von imperialistischen Staaten wie Deutschland, Frankreich oder den USA ausgebeutet werden, wird der Zugang zum Arzneimittelmarkt verwehrt und deren Gesundheitssystem wird mehr und mehr dem Zusammenbruch überlassen.

Greenwashing statt Umweltschutz

Doch noch einmal zur Ausgangssituation. Wie anfangs bereits beschrieben, haben wir aktuell in Deutschland eine Knappheit wichtiger und gebräuchlicher Medikamente. Das hat einmal die bereits aufgeführten Hintergründe, aber auch, wie kurz angeschnitten, die tatsächliche Produktion und deren Lieferketten zur Ursache.

Nachdem pharmakaproduzierende Unternehmen jahrzehntelang die Herstellung der Medikamente in halbkoloniale Länder, wie zum Beispiel Indien, aber auch nach China auslagerten, um den steigenden Löhnen und immer strenger werdenden Umweltmaßnahmen in Europa oder den USA zu entgehen, wurden die Lieferketten immer anfälliger für Naturkatastrophen oder gesellschaftliche Krisen, wie Kriege oder Handelskonflikte. Mittlerweile lässt die Pharmabranche schätzungsweise 80 Prozent der Wirkstoffe außerhalb der EU und der USA herstellen. 60 Prozent allein in Indien und China – mit verheerenden Folgen. Die Probleme lassen sich hierbei in drei große Gruppen aufgliedern.

Zunächst wären da die Arbeiter:innen in den Fabriken, die die Wirkstoffe für den weltweiten Markt herstellen müssen. Die Arbeitsbedingungen sind katastrophal. Für einen Hungerlohn müssen die Arbeiter:innen in Fabriken arbeiten, die keine Sicherheitsstandards einhalten müssen. Sie sind den Chemikalien ausgesetzt, oftmals ohne Handschuhe oder Abluftabsaugungen. Fabriken sind des Öfteren marode – hat die Preissenkung doch die oberste Priorität.

Ein weiteres Problem des Outsourcings der Produktion: die Folgen für die Verbraucher:innen der Medikamente. Da viele wichtige Wirkstoffe weltweit nur noch in ein bis zwei Ländern oder teilweise noch drastischer in nur wenigen Fabriken hergestellt werden, bedeutet bereits der Ausfall einer einzigen Fabrik weltweiten Notstand an diesem Präparat. Besonders gut sieht man den Ernst der Lage am Beispiel Ibuprofen – eines der weltweit wohl meistgenutzten Schmerzmittel. Jedoch gibt es nur noch sechs Hersteller, die dieses Medikament produzieren – zwei davon jeweils in China und Indien. Zwar ist das Schmerzmittel nicht lebenswichtig, zeigt aber einmal mehr, wie zerbrechlich der Versorgungsmarkt ist. Ähnlichkeiten zeigen sich bei allen Präparaten und wir erleben immer häufiger die Fehler der konzentrierten Produktion und ihre Auswirkungen.

Die letzten und für die Regionen fatalsten Folgen sind die Umweltprobleme der pharmazeutischen Produktion. Wie eingangs bereits erwähnt, wählten die Pharmaunternehmen die Standorte der Produktionsverlagerungen nicht von ungefähr. Nicht nur die Bedingungen, zu denen sie Arbeiter:innen ausbeuten können, waren ausschlaggebend, sondern auch die Umweltstandards, die sie einhalten müssen. Diese sind nämlich in den ausgewählten Ländern besonders niedrig, weswegen Medikamente noch viel günstiger hergestellt werden können. Das hat zur Folge, dass Fabriken ihre giftigen Abgase einfach in die Luft leiten können und im Umfeld der Fabriken lebende Menschen Atemprobleme und schlimmere Krankheiten entwickeln. Noch vielgefährlicher sind aber die mit Medikamenten und anderen Chemikalien belasteten Abwässer, die über die Flüsse in das gesamte Ökosystem verteilt werden. Dabei nehmen Pflanzen und Tiere die Wirkstoffe auf und sie gelangen über die Nahrungskette in uns Menschen. Weiterhin gelangen die Chemikalien in das Grundwasser und werden so in sämtlichen Industrien, wie auch der Lebensmittelindustrie, verwendet. Die gesundheitlichen Folgen können dramatisch sein.

Aktuell lassen sich sehr hohe Antibiotikakonzentration im Grundwasser Indiens messen, was die Bildung resistenter Keime verursacht. Aber auch Phenole und Schwermetalle finden sich dort. Die langfristigen Folgen lassen sich noch nicht abschätzen, doch steht ein komplettes Ökosystem vor dem Kollaps.

Gesundheitssystem der Arbeiter:innen statt der Profite

Wir sehen, dass das Gesundheitssystem in seinem aktuellen Zustand nicht funktioniert. Das Vermögen bestimmt den Erfolg der Therapie, Menschen mit seltenen Krankheiten fallen völlig aus dem Raster, die Produktion der Medikamente kostet Menschen das Leben, obwohl sie zum Zweck der Heilung produziert werden. Doch es gibt Alternativen. Der aktuellen kapitalistischen Produktionsweise, die auf Monopolisierung und Gewinnmaximierung ausgelegt ist, steht eine bedarfsorientierte, geplante Produktion der Arbeiter:innen gegenüber.

Bürgerliche Medien werben dafür, den Standort der eigenen Staaten zu sichern. Daher fordern sie immer häufiger die Rückkehr der pharmazeutischen Produktion in die eigenen Länder, um die Wirtschaft des eigenen Landes zu stärken und den eigenen Bedarf zu sichern. Allerdings würde dies von imperialistischen Staaten abhängige Länder nur noch mehr abhängen, da sie nicht die materiellen Voraussetzungen besitzen, eigenständig Medikamente zu produzieren oder die noch teureren Verkaufspreise zahlen zu können. Die einfache Umverlagerung des Standorts unter Beibehalt der Produktionsverhältnisse ist also nicht die Lösung. Was es braucht, ist eine entschädigungslose Enteignung und Verstaatlichung der Pharmaunternehmen unter Kontrolle der Arbeiter:innen. Nur so können alle Aspekte der bedarfsgerechten Produktion, der Einhaltung der Umweltschutzmaßnahmen und der gesellschaftsrelevanten Forschung sichergestellt werden. Es ist im Interesse von uns Arbeiter:innen, dass alle Menschen Zugriff zu Medikamenten haben und unsere Umwelt geschützt wird – ist sie doch unser Lebensraum. Forschung und Wissen müssen ein Allgemeingut sein, das alle Menschen weiterbringt und ihnen hilft. Deshalb muss die Forschung und Entwicklung von Medikamenten in öffentlicher Hand sein. Dabei darf dieser Wirtschaftszweig jedoch nicht allein gedacht werden. Der Kapitalismus ist die Wurzel der Missstände in unserem System. Er ist es, der die Ausbeutung der Arbeiter:innen braucht, um wenige Kapitalist:innen reich zu machen. Er macht uns krank und sorgt dafür, dass unser Gesundheitssystem aus allen Nähten platzt. Psychische Probleme, mehr Zivilisationskrankheiten durch das ausbeuterische System und vermehrte Infektionskrankheiten und Erregerresistenzen sind durch die kapitalistische Produktionsweise bedingt. Wir brauchen in allen Wirtschaftszweigen eine bedarfsorientierte Produktion. Durch die Enteignung und Arbeiter:innenkontrolle der Unternehmen können wir eine demokratisch geplante Wirtschaft realisieren, in der alle Wirtschaftszweige aufeinander abgestimmt werden und nach den Wünschen und Bedürfnissen der Verbraucher:innen und Arbeiter:innen produziert wird statt im Übermaß, wie in unserem jetzigen System.

Aktuell und sofort braucht es klar verbindliche Arbeitsschutz- und Umweltschutzmaßnahmen, die weltweit die gleichen Standards setzen und die Ausbeutung der Natur und die Gefährdung der Arbeiter:innen verhindern. Wir brauchen eine Produktion und Abgabe der Medikamente zum Selbstkostenpreis und ein Verbot von Patenten. Dafür müssen wir einstehen, uns organisieren und kämpfen.

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