Unsere Klasse

Therapeut*innen im Streik: Gleiches Geld für gleiche Arbeit!

An der Charité finden Streiks gegen Outsourcing und Ungleichbehandlung statt. | Unsere Klasse Nr. 3 als PDF

Therapeut*innen im Streik: Gleiches Geld für gleiche Arbeit!

„Wir sind die Ergos, Masseure, Ther­a­peuten. Wir streiken heute, weil sie uns aus­beuten!“

An der Char­ité wird wieder gestreikt. Die Therapeut*innen kämpfen gegen Ungle­ich­be­hand­lung. Etwa die Hälfte von ihnen ist über eine Tochter­fir­ma angestellt, ohne Tar­ifver­trag. Diese ver­di­enen bis zu 500 Euro weniger als ihre Kolleg*innen, die direkt für das Uni­ver­sität­sklinikum arbeit­en – für exakt die gle­iche Arbeit!

Bei ihrem ersten Warn­streik lag die Beteili­gung bei etwa 70 Prozent. Die Entschlossen­heit der Kolleg*innen war erstaunlich. Ohne sie läuft gar nichts im Kranken­haus. Doch die Char­ité weigert sich bish­er, alle Beschäftigte nach den Flächen­tar­ifverträ­gen zu zahlen. „Teile und Herrsche“ ist ihr Mot­to. Weit­ere Streiks wer­den nötig sein.

Ein Kranken­haus ist ein Betrieb und eine Belegschaft – es braucht auch einen Tar­ifver­trag für alle. Wir fordern die Rück­führung aller Tochterun­ternehmen, bei Char­ité, Vivantes und allen Lan­desun­ternehmen in Berlin. Dafür soll­ten die Kolleg*innen aller Töchter zusam­men mit den Stamm­belegschaften zusam­men streiken.

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