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Streik in Unikliniken: „Der Hamburger Hafen ist bereit mit Reisebussen zu euch zu kommen“

Hafenarbeiter:innen solidarisieren sich mit dem Streik der Beschäftigten der Unikliniken in Nordrhein-Westfalen.

Streik in Unikliniken:
Streikender Hafenarbeiter in Solidarität mit Notruf NRW. Bild: Inés In (KGK)

Derzeit streiken die Hafenarbeiter:innen in ihrem längsten Kampf seit 40 Jahren. In einem Video zeigen sie ihre Solidarität mit Notruf NRW, dem Kampf der Beschäftigten der Unikliniken.

„Wir befinden uns Mitten in unseren Lohntarifverhandlungen“, sagt Jana Kaminschke, Hamburger Hafenarbeiterin bei HHLA und Mitglied der Tarifkommission.

Ihr Kollege Deniz Askar Dreyer, Vertrauensleutesprecher bei Eurogate Hamburg, ergänzt: „Wir möchten solidarische Grüße an NRW senden für euren guten, harten Arbeitskampf.“

„Der Hamburger Hafen steht komplett hinter euch, oder besser gesagt, der ganze Hafen, in ganz Deutschland und wir sind bereit mit euch zu kämpfen und unterstützen euch in jeglicher Form“, so Dreyer weiter.

„Wir wissen um Notruf NRW, wir wissen um den Streik der Unikliniken und wir verfolgen das medial schon eine ganze Weile. Aber man findet ja tatsächlich nur was, wenn man gezielt sucht. Wir möchten gerne die Möglichkeit nutzen, nachdem auch wir solidarisch unterstützt wurden, dass auch wir euch unterstützen in jeglicher Form“, führt Kaminschke aus.

Dreyer betont, wie wichtig es ist, gemeinsam zu kämpfen: „Streikrecht ist ein Grundrecht, und das sollte von jedem wahrgenommen werden und nicht verboten werden, da wir uns in einer Demokratie befinden, angeblich. Und jeder sollte aufstehen, egal welche Branche, welcher Bereich. Zusammen, nur dann schaffen wir alles. Nur gemeinschaftlich sind wir stark.“

„Wir hoffen auf diese Weise auch ganz viele kämpferische Gewerkschafter mit aufrufen zu können unseren Kampf gemeinsam zu unterstützen, sodass wir uns besser vernetzen können, dass wir gemeinsam antreten können für die gemeinsame Sache“, hebt Jana Kaminschke hervor.

„Der Hamburger Hafen ist bereit mit Reisebussen zu euch zu kommen und euch zu unterstützen im Arbeitskampf. Wir sind sehr von euch angetan und wir kämpfen für euch. Wir sind dabei und wir sind stark hinter euch, weil ihr leistet eine tolle Arbeit, ohne euch liegt Deutschland lahm. Wenn das Gesundheitssystem zusammenbricht, bricht ganz Deutschland zusammen“, schließt Dreyer.

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