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Solidarität mit dem Warnstreik am städtischen Krankenhaus in Kiel


Am vergangenen Donnerstag traten die Beschäftigten des Städtischen Krankenhaus Service GmbH erneut in den Warnstreik.


Solidarität mit dem Warnstreik am städtischen Krankenhaus in Kiel

Foto von den Krankenhausstreiks in Berlin / von Klasse Gegen Klasse

Die Beschäftigen der Tochterfirma des Kieler Krankenhauses fordern, nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) bezahlt zu werden, so wie auch der Rest des Personals im Städtischen Krankenhaus.
 Der Arbeitgeber hatte erneut ein unzureichendes Angebot vorgelegt, welches die Mitarbeiter die im Krankenhaus einen wichtigen Job leistet. Die Stad Kiel, welche 100-prozentiger Eigentümer der ausgelagerten Service GmbH ist, will sie nur mit ein paar Cent mehr pro Stunde abspeisen und lehnt die Tarifbindung weiter strikt ab.

Dadurch verdienen die Beschäftigten, die sich um die Hygiene im Krankenhaus kümmern, die Klinik reinigen und Essen für die Patienten kochen, circa 800 Euro weniger im Monat als ihre Kolleg:innen mit TVöD. Sie haben außerdem auch weniger Urlaubstage und bekommen weniger Weihnachtsgeld.
 Gerade nach dem Corona-Jahr nehmen die Kolleg:innen diese Hungerlöhne und die geringe Wertschätzung nicht widerstandslos hin und organisierten daher erneut einen Warnstreik.
 Solidarität mit den Streikenden der Service GmbH des Städtischen Krankenhaus Kiel!

Weitere Infos zum Streik: ver.di Kiel Gesundheit und Soziales

Auch in Berlin finden derzeit Arbeitskämpfe gegen die schlechten Bedingungen bei den ausgelagerten Tochterfirmen der Krankenhäuser statt. Hier mehr lesen.

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