Jugend

Organize:strike gewinnt drei Sitze im Studierenden­parlament der FU Berlin!

Gestern Nachmittag wurden die Stimmen für die Wahl zum Studierendenparlament der Freien Universität Berlin ausgezählt. Als organize:strike - antikapitalistische Liste erlangten wir 3 von insgesamt 60 Sitzen, mit 123 von 2829 gültigen Stimmen. Somit werden wir im Stupa von unseren Genoss*innen Marlen, Roberto und Andrés vertreten werden. Damit konnten wir uns unter anderem gegen die Grüne Hochschulgruppe, die Jusos, Die Linke.SDS und die große Mehrheit aller anderen Listen durchsetzen.

Organize:strike gewinnt drei Sitze im Studierenden­parlament der FU Berlin!

Wahlsiegerin wurde Fri­days for Cli­mate Jus­tice (FfF an der FU) mit 200 Stim­men, gefol­gt von mehreren Fach­schaftsini­tia­tiv­en. Wir kon­nten mit einem antikap­i­tal­is­tis­chen Pro­gramm gegen die S‑Bahn-Pri­vatisierung und für eine antikap­i­tal­is­tis­che Klimabe­we­gung, für die Demokratisierung der Uni­ver­sität, gegen staatliche Repres­sion und für Selb­stor­gan­isierungskomi­tees für den Frauen*streik ein starkes Zeichen set­zen.
Obwohl die Wahlbeteili­gung mit 7,62% auf einem his­torischem Tief lag, schafften wir es, mit einem kon­se­quenten Pro­gramm unsere Stim­men zu ver­mehren, ohne auf Inhalte zu verzicht­en, wie es bei den meis­ten Lis­ten lei­der der Fall war.

Marlen, Spitzenkan­di­datin von organize:strike und Mit­glied der sozial­is­tisch-fem­i­nis­tis­chen Grup­pierung Brot und Rosen, sagte nach der Bekan­nt­gabe des vor­läu­fi­gen Wahlergeb­niss­es: “Unser starkes Wahlergeb­nis zeigt, dass unsere Per­spek­tive ein­er Studieren­den­be­we­gung, die Hand in Hand mit Arbeiter*innen sowohl inner­halb als auch außer­halb der Uni­ver­sität für eine Gesellschaft ohne Aus­beu­tung und Unter­drück­ung kämpft, viele Leute erre­ichen kann.”

Rober­to, eben­falls Mit­glied von organize:strike, ergänzte: “Nun geht es für uns darum, eine starke antikap­i­tal­is­tis­che Per­spek­tive in der Klimabe­we­gung zu vertreten. Der Kli­mas­treik an der FU, wo wir eine ganze Woche einen Hör­saal beset­zt haben, war ein wichtiger Schritt. Darauf wollen wir auf­bauen.”

Andrés, der schon im ver­gan­genen Jahr einen Sitz im Studieren­den­par­la­ment als Teil von organize:strike errun­gen hat­te, bekräftigte: “Die Wahl kann für uns nur ein Aus­gangspunkt sein. Um unsere Forderun­gen wirk­lich zu erkämpfen, reicht das Stu­pa nicht aus. Wir wollen es gle­ichzeit­ig als Bühne von unipoli­tis­chen und gesamt­ge­sellschaftlichen Kämpfen nutzen, als auch zu ihrer Ent­fal­tung beizu­tra­gen.”

Der Wahler­folg der Fri­days For Cli­mate Jus­tice und das zunehmende ökol­o­gis­che Bewusst­sein viel­er Studieren­der ist eine Bestä­ti­gung dafür, dass es eine wichtige Auf­gabe ist, inner­halb der Studieren­den­schaft und der Klimabe­we­gung für eine antikap­i­tal­is­tis­che Posi­tion der Arbeiter*innen zu kämpfen. Das schaf­fen wir aber nicht alleine: Deshalb laden wir alle, die uns gewählt haben, dazu ein, mit uns gemein­sam für eine neue Studieren­den­be­we­gung zu kämpfen!

Am Don­ner­stag, den 23.1. ab 18:30 Uhr find­et in der Wilden­bruch­straße 24 in Berlin-Neukölln das näch­ste offene Tre­f­fen von organize:strike statt, wo wir über die Bilanz der Wahl und unsere näch­sten Schritte sprechen wollen. Du willst uns ken­nen­ler­nen und mit uns für eine antikap­i­tal­is­tis­che Studieren­den­be­we­gung kämpfen? Dann komm vor­bei!

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