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Krankenhaus­beschäftigte fordern Krisenplan und Mitsprache in Krisenstäben

Beschäftigte der Hamburger Krankenhäuser haben in einer Videobotschaft gefordert, Krisenpläne aufzustellen und in den Krisenstäben der Krankenhäuser aufgenommen zu werden. Wir spiegeln ihren Aufruf, der ein erster Schritt in Richtung der Übernahme der Kontrolle des Gesundheitspersonals über die Gesundheitskrise sein könnte.

Krankenhaus­beschäftigte fordern Krisenplan und Mitsprache in Krisenstäben

Jeden Tag verteidigen wir die Würde der Patienten gegen wirtschaftliche Interessen. Jetzt sind wir bereit uns der Krise zu stellen und alles zu tun um die Versorgung aufrecht zu halten.

Wir, Beschäftigte der Hamburger Krankenhäuser fordern:

Fachkräfte der verschiedenen Bereiche (Pflege, Reinigung u.a.) müssen Mitsprache in den Krisenstäben an den Krankenhäusern bekommen, um wirksame, interdisziplinäre Krisenpläne aufzustellen, die beinhalten:

  • sofortiges Runterfahren der elektiven Operationen und Prozeduren
  • regelmäßige, konsequente Testung des gesamten Personals
  • deutliche Aufstockung des Reinigungspersonals
  • Ressourcen und Kompetenzerfassung über die einzelnen Krankenhäusern
  • klare Protokolle, was bei Verdachtsfällen zu tun ist
  • Transparenz und nachvollziehbare Entscheidungen zu Materialbeständen
  • Erreichbarkeit des Krisenstabs rund um die Uhr

An alle Leute da draußen:
Wir bleiben für euch da, bleibt ihr bitte für uns daheim!

Link zum Aufruf

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