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Ken Loach solidarisiert sich mit Arbeiter*innen von PepsiCo

Der britische Filmemacher Ken Loach hat seine Unterstützung für die Arbeiter*innen von PepsiCo in Buenos Aires erklärt. Die 600 Kolleg*innen kämpfen gegen die Schließung ihrer Fabrik.

Ken Loach solidarisiert sich mit Arbeiter*innen von PepsiCo

Der britis­che Filmemach­er Ken Loach hat per Twit­ter seine Unter­stützung für die Arbeiter*innen von Pep­si­Co in Buenos Aires erk­lärt. Die 600 Kolleg*innen kämpfen gegen die Schließung ihrer Fab­rik.

Seit über fünf Jahrzehn­ten ist Loach als sozial­is­tis­ch­er Regis­seur aktiv. Zu seinen in Deutsch­land bekan­ntesten Fil­men gehören “Land and Free­dom” (1995) über den spanis­chen Bürger*innenkrieg, “Bread and Ros­es” (2000) über ille­gal­isierte Reiniger*innen in Los Ange­les und “The Wind That Shakes the Bar­ley” (2006) über den irischen Frei­heit­skampf. Als engagiert­er Sozial­ist erzählt Loach Geschicht­en aus der Sicht der Unter­drück­ten.

In seinem neusten Film, “I Daniel Blake” (2016), begleit­et Loach einen 59-jähri­gen Zim­mer­mann, der nach einem Herz­in­farkt vom Job­cen­ter die Anweisung bekommt, sofort eine neue Stelle zu suchen. Gegenüber ein­er kafkaesken Bürokratie muss Blake dafür kämpfen, die ihm zuste­hen­den staatlichen Zuwen­dun­gen zu erhal­ten. Es geht um das alltägliche Leben von arbei­t­en­den Men­schen. Angesichts dieses neolib­eralen Alb­traums sagt Blake: “Ich bin ein Men­sch und kein Hund. Ich fordere meine Rechte. Ich fordere, dass Sie mich mit Respekt behan­deln.”

Diese Worte kön­nten genau­so gut von den Arbeiter*innen von Pep­si­Co kom­men. Sie fordern Respekt. Sie fordern ihre Rechte. Sie wollen nicht wie Tiere oder Robot­er behan­delt wer­den, die wegge­wor­fen wer­den, sobald sie nicht mehr genug Gewinne abw­er­fen.

Die “Löwin­nen von Pep­si­Co”, mehrheitlich Frauen, sind wirk­liche Daniel Blakes. Sie haben sich bere­its bei Loach für seine Unter­stützung bedankt.

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