Jugend

Jugendliche gegen den AfD-Parteitag: Bildung statt Abschiebung!

Am Samstag findet in Augsburg der Bundesparteitag der AfD statt. Aus ganz Deutschland wird Protest erwartet. Beispielhaft spiegeln wir hier den Aufruf der Jugendaktion Bildung statt Abschiebung in München.

Jugendliche gegen den AfD-Parteitag: Bildung statt Abschiebung!

Bil­dung statt Abschiebung: Jugendliche gegen die AfD!

Kommt mit der Jugen­dak­tion Bil­dung statt Abschiebung zu den Protesten gegen den Parteitag der AfD in Augs­burg! Um 6.30 Uhr tre­f­fen wir uns am Haupt­bahn­hof Süd in München und fahren gemein­sam mit dem Zug um 7 Uhr nach Augs­burg. Dort wer­den wir um 9 Uhr an der Kundge­bung an der Messe teil­nehmen und danach um 11 Uhr Rich­tung Rathaus­platz ziehen.

Die AfD will am kom­menden Woch­enende in Augs­burg ihren Bun­desparteitag abhal­ten – ohne unseren Protest wird sie das nicht! Als Jugendliche wider­set­zen wir uns der ras­sis­tis­chen, homo­phoben und antifem­i­nis­tis­chen Het­ze der AfD entsch­ieden. Die Angriffe auf Geflüchtete, egal ob auf der Straße durch rechte Schläger oder in Geset­zes­form mit der Ausweitung des Lager­sys­tems und immer bru­taleren Abschiebun­gen, sind auch das Werk der AfD. Und mit einem Erfolg bei den bayrischen Land­tagswahlen im Herb­st wird sich der poli­tis­che Recht­sruck nur ver­stärken. Nicht mit uns!

Wir wollen aber auch gegen die AfD demon­stri­eren, weil ihre Poli­tik uns Jugendliche alle bet­rifft: bei der Bil­dung. Kindern und Jugendlichen den Zugang zu freier und kri­tis­ch­er Bil­dung zu ermöglichen, hat die AfD nicht vor. Stattdessen will sie Eliten­förderung, am besten nur für Deutsche. Den Man­gel an Lehrer*innen greift die AfD auf und macht ein ras­sis­tis­ches Argu­ment daraus: Wenn es zu wenige Lehrer*innen gibt, dann soll­ten die zuerst deutsche Kinder unter­richt­en. Kinder von Geflüchteten und Migrant*innen sollen höch­stens in getren­nten Klassen unter­richtet wer­den.

Auch die Unter­richtsin­halte will die AfD immer weit­er nach rechts drück­en. Kri­tis­che Auseinan­der­set­zung mit recht­en Posi­tio­nen bekämpft sie aktiv. Sex­u­alkun­de­un­ter­richt bedeutet für sie die „Zer­störung der tra­di­tionellen Fam­i­lie“. Der Unter­richt sollte, wenn es nach der AfD gin­ge, „starke Män­ner“ zu ein­er „gefes­tigten Nation­ali­den­tität“ erziehen. Außer­dem sollen noch mehr Jugend­of­fiziere der Bun­deswehr in Schulen Wer­bung machen dür­fen – ohne jede Beschränkung. Für die AfD ist die Bil­dung ein Mit­tel, um ihre recht­en Inhalte zu ver­ankern. Die AfD will eine autoritäre Schule in einem autoritären Staat. Und das lassen wir nicht zu!

Wir wollen Bil­dung für alle – egal wo wir herkom­men!
Schluss mit Leis­tungs­druck und Selek­tion, für selb­st­bes­timmtes Ler­nen!
Schluss mit den Abschiebun­gen!

Mehr Infos gibt es im Face­book-Event.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.