Deutschland

Jüdische Antifaschistische Aktion Berlin gegründet

Am Montag trat die Jüdische Antifaschistische Aktion Berlin - oder auch Jewish Antifa Berlin - an die Öffentlichkeit. Wir veröffentlichen hier ihr Manifest.

Jüdische Antifaschistische Aktion Berlin gegründet

Die jüdis­che Linke wird von vie­len Teilen der deutschen Linken unter Beschuss genom­men. Und nicht nur die jüdis­che Linke: Unsere Ver­bün­de­ten — Palästinenser_innen, Migrant_innen und andere, die sich gegen Israels kolo­nial­is­tis­che Poli­tik, Besatzung und Enteig­nung aussprechen — wer­den noch mas­siv­er ange­grif­f­en. In Anerken­nung dieser Tat­sachen und im Bewusst­sein, dass diese miteinan­der verknüpft sind, wer­den wir in diesem Text unsere Posi­tio­nen und Stand­punk­te darstellen.

Wir, jüdis­che Linke, vor allem Migrant_innen aus Israel, sind sys­tem­a­tis­ch­er Gewalt seit­ens der deutschen Linken aus­ge­set­zt, vor allem seit­ens der­er, die vorgeben, Israel zu lieben. Wir sehen uns mit Ver­suchen der Dele­git­imierung, Dämon­isierung, Auss­chließung und gar Pathol­o­gisierung kon­fron­tiert. Gewalt und Mob­bing auf der ide­ol­o­gis­chen Ebene resul­tieren in Beläs­ti­gun­gen im alltäglichen Leben. Es kommt zu ver­mehrten Auss­chließun­gen auf dem Arbeits­markt, die mit “zu radikalen” linken Ansicht­en erk­lärt wer­den; eben­so mehren sich Auss­chließun­gen aus gemein­schaftlichen Struk­turen, virtuelle und direk­te Dro­hun­gen, Stre­ichun­gen vor­mals zuge­sagter insti­tu­tioneller Unter­stützun­gen, z.B. für Fil­mauf­führun­gen, Per­for­mances oder Vor­lesun­gen, sowie ver­bale und sog­ar physis­che Angriffe. Gle­ichzeit­ig sind wir uns darüber im Klaren, dass selb­st Teile der Linken mit der Israelis­chen Botschaft und diversen “Has­bara” (Propaganda)-Organisationen kooperieren. Das mag nach Ver­schwörungs­the­o­rie klin­gen, tat­säch­lich gehört das Auss­pi­onieren link­er Organ­i­sa­tio­nen aber seit vie­len Jahren expliz­it zur offiziellen Poli­tik des Staates Israel.

Wir stellen fest, dass die anti­deutsche Ide­olo­gie Anti­semitismus völ­lig unab­hängig von Kon­tex­ten diag­nos­tiziert: Zuerst kop­pelt sie Anti­semitismus von Jüd_innen und deren Erleb­nis­sen ab, um Anti­semitismus zu einem poli­tis­chen Mit­tel umzu­funk­tion­ieren, mit Hil­fe dessen poli­tis­che Ziele erre­icht wer­den kön­nen, die nicht notwendi­ger­weise mit Jüd_innen in Verbindung ste­hen. Zum Zweit­en definiert sie jede Kri­tik an der poli­tis­chen Struk­tur und Poli­tik des Staates Israel als anti­semi­tisch. In bei­den Fällen ist eine Berück­sich­ti­gung der ver­schiede­nen und kom­plex­en Lebenswirk­lichkeit­en und Ein­stel­lun­gen von Jüd_innen über­flüs­sig: Der Ver­weis auf ver­meintliche “jüdis­che Inter­essen” und Anti­semitismus wird zu einem Mit­tel, mit dem die eigene Poli­tik legit­imiert und forciert wer­den kann.

Uns ist bewusst, dass die Geschichte des Anti­semitismus in Deutsch­land und die Her­aus­forderun­gen, die diese Geschichte mit sich bringt, auch heute noch ein Teil der deutschen Linken sind, die sich dem Kampf gegen den Anti­semitismus ver­schrieben hat. Es ste­ht außer Frage, dass Anti­semitismus in vielfältiger Weise existiert, sowohl in als auch außer­halb der deutschen Linken. Es ist uns daher wichtig klarzustellen, dass wir alle jene, die eine selb­stre­flek­tierende Annährung an Anti­semitismus in ihrer eige­nen Umge­bung und Kul­tur anstreben, unter­stützen wollen. Wir ignori­eren auch nicht die Kri­tik an struk­turellem Anti­semitismus: als Jüd_innen und Linke sehen wir diese als Teil unser­er umfassenderen Kri­tik an der kap­i­tal­is­tis­chen Gesellschaft in der wir leben. Nicht­destotrotz for­mulieren wir einen grundle­gen­den Vor­be­halt: Die deutsche Linke kann sich auf Anti­semitismus nicht als ein the­o­retis­ches Kon­strukt beziehen und dies nach Belieben in inner-deutschen Diskus­sio­nen instru­men­tal­isieren – zumal diese Diskus­sio­nen meist ohne jüdis­che Beteili­gung, und vor allem ohne linke jüdis­che Beteili­gung, geführt wer­den.

Uns ist eben­so klar, dass anti­semi­tis­che Posi­tio­nen oft antizion­is­tis­che Kri­tik benutzen, und begeg­nen allen Ver­bün­de­ten mit Vor­sicht. Wir denken jedoch, dass Antizion­is­mus als eine poli­tis­che Def­i­n­i­tion, und als Teil ein­er anti-nation­al­is­tis­chen Ide­olo­gie, keine inhärenten anti­semi­tis­chen Imp­lika­tio­nen hat. Einige der inspiri­erend­sten jüdis­chen Intellek­tuellen – Marek Edel­mann, Yoel Teit­el­baum, Han­nah Arendt, Avra­ham Sar­fati, Noam Chom­sky, Erich Müh­sam, Judith But­ler und Emma Gold­man – sind/waren Antizionist_innen oder kritisier(t)en den Zion­is­mus scharf.

Als ehe­ma­lige Israelis, die aus eigen­er Erfahrung die ide­ol­o­gis­che Erziehung des Staates Israel ken­nen, sind wir mit diesem argu­men­ta­tiv­en Trick über­aus ver­traut: Seit Staats­grün­dung wird jede Kri­tik am Staat Israel als anti­semi­tisch, und jede_r Kritiker_in des Staates als Antisemit_in, dif­famiert.

Unsere Ini­tia­tive ist eine Reak­tion auf die aktuelle poli­tis­che Sit­u­a­tion in Europa und den Vere­inigten Staat­en. Die erstark­te radikale Rechte (die hin­re­ichend bekan­nte anti­jüdis­che und anti­semi­tis­che Wurzeln hat) ist zum Zweck der Schaf­fung ein­er neuen Front gegen den neuen “Feind”, dem Islam, zum Schul­ter­schluss mit zion­is­tis­chen Jüd_innen, Israelis und dem Israelis­chen Staat bere­it: Israelis­che Politiker_innen kol­la­bori­eren öffentlich und ohne Berührungsäng­ste mit Parteien wie der Frei­heitlichen Partei Öster­re­ich (FPÖ), Marine Le Pens Front Nation­al (FN), und sog­ar mit der deutschen Alter­na­tive für Deutsch­land (AfD). Teile der pro-israelis­chen Linken in Deutsch­land miss­brauchen die Exis­tenz von Jüd_innen für die Legit­imierung ihres seit Langem schwe­len­den Ras­sis­mus und ihrer Islam­o­pho­bie. Mit der Migra­tion von Men­schen aus ara­bis­chen Län­dern, die auf Grund kolo­nialer und kap­i­tal­is­tis­ch­er Kriege fliehen mussten, nehmen diese Ten­den­zen immer weit­er zu.

Sozialer ‘Philosemitismus’ endete immer damit, dem poli­tis­chen Anti­semitismus jenen mys­ter­iöse Fanatismus hinzuzufü­gen, ohne den Anti­semitismus kaum je der beste Slo­gan zur Mobil­isierung der Massen hätte wer­den kön­nen.
(Han­nah Arendt: The Ori­gins of Total­i­tar­i­an­ism; eigene Über­set­zung aus dem Englis­chen)

Han­nah Arendt for­mulierte es tre­f­fend: Philosemitismus und Anti­semitismus arbeit­en Hand in Hand, und sind auf vielfältige Weise kom­ple­men­tär. In der pro-zion­is­tis­chen deutschen Linken, mit ihrer Fülle an Flaggen und Tat­toos mit David­ster­nen, mit ihren Mossad- und Beitar Jerusalem F.V.-T-Shirts, mit ihrer Ver­wen­dung hebräis­ch­er Buch­staben und dem mil­i­taris­tis­chen (und oft sex­is­tis­chen) Fetis­chisieren des Israelis­chen Mil­itärs (IDF), scheint es, als ob das Juden­tum und der Staat Israel zu ein­er Art Kon­sumpro­dukt gewor­den sind, ein Fetisch für Sammler_innen. Einige der­er, deren Vor­fahren die Ver­nich­tung über die Jüd_innen gebracht haben, fühlen sich heute bei der Aneig­nung jüdis­ch­er und israelis­ch­er Sym­bole, die tief­greifende his­torische und kul­turelle Bedeu­tun­gen haben, vol­lkom­men behaglich. Und gle­ichzeit­ig drückt die pro-zion­is­tis­che deutsche Linke eine starke Abnei­gung gegen die pro­gres­sive israelis­che Linke aus, und ver­sucht die jüdis­chen Linke, die unmit­tel­bar unter ihnen leben, zum Schweigen zu brin­gen.

In der deutschen Linken ist es gebräuch­lich, den Staat Israel als einen “Jüdis­chen Staat” zu beze­ich­nen. Es ist erstaunlich, dass diejeni­gen, die einen “Islamis­chen Staat” ablehnen wür­den und sicher­lich auch die Idee, staatlich zuge­s­tandene Rechte und Frei­heit­en an die eth­nis­che und religiöse Zuge­hörigkeit sein­er Bürger_innen zu binden, kein­er­lei Bedenken bezüglich eines “Jüdis­chen Staates” haben. Wir sehen im “Jüdis­chen Staat” einen ras­sis­tis­chen und diskri­m­inieren­den Begriff, der diejeni­gen Jüd_innen und Nicht-Jüd_in­nen, die zwis­chen dem Jor­dan und dem Mit­telmeer leben, bet­rifft, sowie auch die Bevölkerung der von Israel kon­trol­lierten palästi­nen­sis­chen Gebi­ete, die seit Jahrzehn­ten von sys­tem­a­tis­ch­er, alltäglich­er Diskri­m­inierung betrof­fen ist – sei es durch die Kon­fiszierung von Land oder Gefäng­nis­strafen, Demü­ti­gun­gen und physis­ch­er und psy­chis­ch­er Gewalt. Die Hoff­nun­gen dieser Men­schen auf ein Leben in Pros­per­ität und Sicher­heit wer­den als ein Resul­tat der kolo­nial­is­tis­chen Bestre­bun­gen des “einzi­gen demokratis­chen Staates” im Nahen Osten zer­stört.

Wir sind sol­i­darisch mit der BDS-Bewe­gung (BDS Berlin), die ver­mut­lich eine der am meis­ten dif­famierten Bewe­gun­gen der Linken ist, und über die eine Fülle an Fehlin­for­ma­tio­nen kur­siert. Aktivist_innen der BDS-Bewe­gung und alle jene, die es wagen mit der Bewe­gung Sol­i­dar­ität zu zeigen, sehen sich ständi­gen Anfein­dun­gen durch die deutsche Linke aus­ge­set­zt. Ihre Gegner_innen bedi­enen sich der pro­pa­gan­dis­tis­chen Mit­tel des israelis­chen Staates, unter­stützt von Has­bara-Organ­i­sa­tio­nen wie “Stand With Us”, die selb­st nach­weis­lich Falschin­for­ma­tio­nen und Lügen nutzt. Wir hal­ten die Auf­forderung zum “Boy­cott of Divest­ment and Sanc­tions”, die von 195 palästi­nen­sis­chen zivilen und sozialen Organ­i­sa­tio­nen unterze­ich­net wurde, für ein notwendi­ges Min­i­mum, um auf der “richti­gen Seite der Geschichte” zu ste­hen.

Wir sind sol­i­darisch mit Berlin Against Pinkwash­ing. Diese Organ­i­sa­tion ste­ht eben­so unter Beschuss, und wird von diversen Plat­tfor­men für ihren Ver­such dif­famiert, der Selb­st­darstel­lung Israels als einem Him­mel für queere Men­schen zu wider­sprechen – einem Him­mel zugeschnit­ten auf kolo­nial anmu­tende Reisen von weißen, homo­sex­uellen Män­nern* in die Lev­ante, bei denen die Ver­brechen gegen les­bis­che, bisex­uelle, trans- und homo­sex­uelle und het­ero­sex­uelle Palästinenser_innen vergessen und ignori­ert wer­den.

Wir sind sol­i­darisch mit For Pales­tine. For Palestines Vision ein­er De-Kolo­nial­isierung Palästi­nas in Rich­tung ein­er demokratis­chen und säku­laren Ein­staaten­lö­sung, welche das Rück­kehrrecht von geflüchteten Palästinenser_innen und deren Fam­i­lien mit ein­schließt, und ihr kom­pro­miss­los­es Ein­ste­hen für diese Vision, sind eine Inspi­ra­tion für uns. Wir lehnen jeden Anti­semitismusvor­wurf gegen sie ab.

Wir sind sol­i­darisch mit der Jüdis­chen Stimme für gerecht­en Frieden in Nahost. Die seit Langem anhal­tenden Ver­suche, diese Gruppe zum Schweigen zu brin­gen, gipfel­ten zulet­zt in der Kündi­gung ihres Bankkon­tos – legit­imiert durch den Ver­weis auf ihre Unter­stützung der BDS-Bewe­gung. Es war das erste Mal in 70 Jahren, dass das Bankkon­to ein­er jüdis­chen Per­son oder Organ­i­sa­tion in Deutsch­land gegen ihren Willen geschlossen wurde. Dem Jüdis­chen Nation­al­fonds (JNF) wurde hinge­gen noch nie mit der Kündi­gung des Bankkon­tos gedro­ht, ein­er Organ­i­sa­tion, die aktiv und direkt für die Kon­fiszierung von Land und die gewalt­same Vertrei­bung von Beduinen in der Negevre­gion und in israelis­chen Sied­lun­gen ver­ant­wortlich ist.

Wir sind sol­i­darisch mit all jenen, die über die Jahre hin­weg unter diesem verz­er­rten Hybridge­bilde inner­halb der deutschen Linken gelit­ten haben; ein Hybridge­bilde, das ein Resul­tat der lan­gen und oft düsteren Geschichte des “Reich­es” ist. Wir beanspruchen, für uns selb­st unsere Iden­tität und Poli­tik zu definieren.

Wir sind sol­i­darisch mit den Mil­lio­nen Palästinenser_innen in der West Bank, im Gaza­s­treifen und inner­halb der Gren­zen des 1948 ent­stande­nen Staates, sowie mit den Mil­lio­nen palästi­nen­sis­chen Geflüchteten auf der ganzen Welt, deren Schick­sal der pro-zion­is­tis­chen Linken in Deutsch­land gle­ichgültig scheint. Der palästi­nen­sis­che Kampf für Befreiung, Frei­heit und Gerechtigkeit sollte weltweit, und speziell in Deutsch­land, im Zen­trum link­er Debat­ten ste­hen.

Als Pro­duk­te ein­er gewalt­samen und tragis­chen Geschichte, die uns an das Land Deutsch­land und an das Land Palästi­na bindet, sagen wir: Es reicht. Wir erk­lären, dass die De-Kolo­nial­isierung Palästi­nas unsere eigene De-Kolo­nial­isierung ist – um es in den Worten unser­er Partner_innen von “If Not Now” auszu­drück­en:

Die Jüd_innen wer­den erst frei sein,
wenn die Palästinenser_innen frei sind.

Kon­takt zur Jew­ish Antifa Berlin

14 thoughts on “Jüdische Antifaschistische Aktion Berlin gegründet

  1. Tom Gustav sagt:

    Schaut mal die Doku “300 Juden gegen Fran­co” dort wird auch die Prob­lematik der zion­is­tis­chen Sied­lungspoli­tik in Palästi­na von den Jüdis­chen-Antifaschis­ten ange­sprochen bzw. kri­tisiert.

  2. Baerlin Baer sagt:

    Ich find ja alles ganz gut was gesagt wurde — ich ver­ste­he aber nicht inwiefern das mit den Ansicht­en der all­ge­meinen Linken kol­li­dieren soll, sodass man sich extra seperiert als “JANTIFA” nen­nen muss?!
    Die Aus­sagen die hier zum Teil getrof­fen wur­den kann man echt nicht unter­schreiben. (Siehe nach­fol­gende Bemerkun­gen)
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    “Die jüdis­che Linke wird von vie­len Teilen der deutschen Linken unter Beschuss genom­men. Und nicht nur die jüdis­che Linke: Unsere Ver­bün­de­ten – Palästinenser_innen, Migrant_innen und andere, die sich gegen Israels kolo­nial­is­tis­che Poli­tik, Besatzung und Enteig­nung aussprechen – wer­den noch mas­siv­er ange­grif­f­en.”
    -> Wo denn bitte? In Foren wo Pseu­do-Linke sich herumtreiben?

    “Wir, jüdis­che Linke, vor allem Migrant_innen aus Israel, sind sys­tem­a­tis­ch­er Gewalt seit­ens der deutschen Linken aus­ge­set­zt, vor allem seit­ens der­er, die vorgeben, Israel zu lieben.”
    -> Anti­deutsche sind keine Linke

    “Es ste­ht außer Frage, dass Anti­semitismus in vielfältiger Weise existiert, sowohl in als auch außer­halb der deutschen Linken”
    -> Inner­halb der deutschen Linken???

    “In der deutschen Linken ist es gebräuch­lich, den Staat Israel als einen „Jüdis­chen Staat“ zu beze­ich­nen.”
    -> ???

    “…BDS-Bewe­gung und alle jene, die es wagen mit der Bewe­gung Sol­i­dar­ität zu zeigen, sehen sich ständi­gen Anfein­dun­gen durch die deutsche Linke aus­ge­set­zt.”
    -> ???

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    Wir sind eins und es bedarf kein­er­lei Spal­tung inner­halb der antifaschis­tis­chen Bewe­gung oder “Linken”. Umso inter­es­san­ter wäre es zu wis­sen warum sie denken es gäbe inner­halb unser­er Kreise so viel Gegen­wind.

    Liebe Grüße

  3. Micha Brumlik sagt:

    Ich würde gerne wis­sen, welche Per­so­n­en hin­ter dieser Aktion ste­hen und ob sie sich auch Face to Face der Öffentlichkeit stellen, micha Brum­lik, berlin

    1. Johannes Feest sagt:

      Wer will schon gerne als (hier jüdis­ch­er) Anti­semit beschimpft und diskri­m­iniert wer­den?

  4. anarcho punxx sagt:

    MAZAL TOV!

    all respect and sol­i­dar­i­ty!!

  5. ExHausbesetzer `80 Jahre Antiimp Berlin sagt:

    Der näch­ste Sargnagel in der Radikalen­Linken

  6. Bernhard Thiesing sagt:

    Wer die proim­pe­ri­al­is­tis­chen, ras­sis­tis­chen “Anti“deutschen als “Linke” beze­ich­net und sich dann wein­er­lich über “ver­bale und sog­ar physis­che Angriffe” der­sel­ben beklagt als han­dele es sich um “inner­linke” Auseinan­der­set­zun­gen, ist selb­st schuld. Jäm­mer­lich­es Man­i­fest, in dem an kein­er Stelle von Arbeit­erk­lasse, Rev­o­lu­tion oder Sozial­is­tis­ch­er Föder­a­tion des Nahen Ostens die Rede ist. Stattdessen die Ori­en­tierung auf Volks­fron­ten und die Ver­wen­dung des (auch von “Antifas” und “Anti“deutschen ver­wen­de­ten) Logos der Antifaschis­tis­chen Aktion der 30er Jahre — die dabei ver­sagte, die Nazis zu stop­pen.

  7. “Teile und herrsche” war schon immer ein Max­i­mum in der Poli­tik. Jet­zt soll auch noch die ANTIFA in “jüdisch” und “nicht jüdisch” ges­palt­gen wer­den. Ich find es unerträglich

  8. Kai sagt:

    Was für ein Etiket­ten­schwindel. Es sollte wohl eher “Anti Jew­ish Fas­cist Action” heißen. Die Nähe zur anti­semi­tis­chen BDS-Organ­i­sa­tion (“Kauft nicht bei Juden”) und die Unter­stützung der klerikalfaschis­ten Kräfte im palästi­nen­sis­chen Ter­ror­regime mit sein­er Tra­di­tion der Hitler-Kol­lab­o­ra­tion sagt schon alles. Anti­semitismus und faschis­tis­ch­er Ver­nich­tungswille im Antifa-Män­telchen. Was kommt als näch­stes? Die “Iden­titäre antifaschis­tis­che Aktion” vielle­icht?

  9. Liron Rosenthal-Fischer sagt:

    Wider­lich und zum Kotzen! Genau gegen dieses Pack kämpfen wir Zion­is­ten und wer­den damit auch nicht aufhören. Euch sollte man allen die israelis­che Staats­bürg­er­schaft aberken­nen und alle nach Gaza schick­en. Da wird es nun Zeit, dass wir eine Zion­is­tis­che Vere­ini­gung in Deutsch­land grün­den! אתה בושה לעם שלנו

  10. Find ich gut sagt:

    Goebbels “deutsche Linke” (die sog. “anti­deutschen”) und die Zion­is­ten schäu­men wieder vor Wut.

    Wieder ger­at­en antifaschis­tis­che Juden ins Kreuzfeuer der Faschis­ten.
    Wieder geben sich die Faschis­ten nach außen hin links.

    Wenn es wieder zu spät ist, wer­den Zion­is­ten wie Netanyahu die Ver­brechen gegen jüdis­che Antifaschis­ten genau­so rel­a­tivieren, wie sie es kür­zlich bei Adolf Hitler getan haben.

    Ein Schelm wer denkt, dass die Zion­is­ten mit solch einem Ver­hal­ten auf die Gräber der Holo­caust-Opfer spuck­en.

    WEHRET DEN ANFÄNGEN!!!!

    NIE WIEDER KRIEG, NIE WIEDER FASCHISMUS!!!!

  11. steggewentz, derk-olaf sagt:

    Suche kon­takt zur jüd. antifa

  12. Johannes Feest sagt:

    Wer will schon gerne als (hier: jüdis­ch­er) Anti­semit beschimpft und diskri­m­iniert wer­den)?

  13. Elektrojude sagt:

    Boah wie wäre es mal mit arbeit­en und Ver­ant­wor­tung für sich selb­st übernehmen! Die mächti­gen machen eh was sie wollen die benutzen euch höch­stens für ihre Inter­essen! Ihr set­zt euch mit Din­gen auseinan­der die vol­lkom­men am Leben vor­bei gehen!

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