Jugend

Impressionen vom Revolutionären 1. Mai in Berlin

Nach der DGB-Demonstration um 10 Uhr gingen wir gemeinsam mit der antikapitalistischen Hochschulgruppe organize:strike und Kolleg*innen der ver.di aktiv - Basisgewerkschaftsgruppe zur Revolutionären 1.Mai Demonstration am Friedrichshain. Die Demonstration wurde gegen Ende der Route auf der Warschuerbrücke mit einem großen Polizeieinsatz blockiert. Die Polizei übte Repression auf friedliche Demonstrant*innen und nahm 100 Menschen fest.

Impressionen vom Revolutionären 1. Mai in Berlin

Hin­ter Krieg und Krise ste­ht das Kap­i­tal! 

Der Kampf um Befreiung ist inter­na­tion­al! 

Nach der DGB-Demon­stra­tion um 10 Uhr gin­gen wir gemein­sam mit Kolleg*innen der ver.di aktiv — Basis­gew­erkschafts­gruppe zur Rev­o­lu­tionären 1.Mai Demon­stra­tion am Friedrichshain. Die Demon­stra­tion wurde gegen Ende der Route auf der Warschuer­brücke mit einem großen Polizeiein­satz block­iert. Die Polizei übte Repres­sion auf friedliche Demonstrant*innen und nahm 100 Men­schen fest.

Zu allererst verurteilen wir die Polizeire­pres­sion, fordern die sofor­tige Freilas­sung aller Demonstrant*innen und Ein­stel­lung jeglich­er Strafanzeigen. Das ist ein Angriff auf uns alle und auf unser Demon­stra­tionsrecht! 

Wir sind dafür, dass die rev­o­lu­tionäre Tra­di­tion des 1.Mai wieder von klassenkämpferischen Arbeiter*innen aufge­baut wird und wieder ein Kampf­tag mit Massen­streiks- und ‑proteste wird. Dafür ist eine rev­o­lu­tionäre und antibürokratis­che Organ­isierung inner­halb der Gew­erkschaften und Arbeiter*innenbewegung notwendig. Um eine solche Organ­isierung zu schaf­fen denken wir, dass die rev­o­lu­tionäre Linke die tra­di­tionelle DGB-Demon­stra­tion nicht ignori­eren darf und seinen ide­ol­o­gis­chen Bezug zur Arbeiter*innenklasse durch eine reele Aus­rich­tung im Prax­is ver­voll­ständi­gen muss. 

Ander­er­seits hat die rev­o­lu­tionäre 1. Mai Demon­stra­tion im Kampf gegen die staatliche Repres­sion und Poli­tik des Berlin­er Sen­ats eine wichtige Rolle und Tra­di­tion, die von Gew­erkschaften unter­stützt wer­den soll.

In unserem Block riefen wir unter anderem Slo­gans für die entschädi­gungslose Enteig­nung von Deutsche Wohnen, für die gew­erkschaftliche Organ­isierung, gegen den deutschen Staat und die impe­ri­al­is­tis­chen Angriffe, für die sex­uelle Selb­st­bes­tim­mung und für ein Sys­tem-Change anstatt Cli­mate-Change. 

Für näch­stes Jahr rufen wir alle Grup­pen, die dieses Jahr auf der Rev­o­lu­tionären 1. Mai Demo waren dazu auf, dass sie sich eben­falls an der DGB-Demon­stra­tion beteili­gen und da für eine rev­o­lu­tionäre Aus­rich­tung kämpfen!

Eben­falls laden wir alle Gew­erkschaftsmit­glieder, ähn­lich wie die Beteili­gung von ver.di aktiv an der Demo dieses Jahr, dazu ein, näch­stes Jahr sich eben­falls an der Rev­o­lu­tionären 1. Mai zu beteili­gen und einen Arbeiter*innen-Block zu bilden. 

Hoch die inter­na­tionale Sol­i­dar­ität!

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