Jugend

Hannover diskutiert über Protestwelle in Frankreich und Antirassismus in Deutschland

Hannover diskutiert über Protestwelle in Frankreich und Antirassismus in Deutschland

Ein­geleit­et wurde die Ver­anstal­tung durch einen Redak­teur der linken Online-Zeitung RevolutionPermanent.fr Pierre Riep aus Frankre­ich. Dabei berichtete er von den Demos in Calais bis zum Streik der Raffeneriearbeiter*innen, sowie von dem – zweitweili­gen – Erfolg der recht­sradikalen FN bis hin zu dem Bruch der demon­stri­eren­den Jugend und Arbeiter*innen mit den bürg­er­lichen Parteien.

Frankre­ich zeigt, welche Kraft die Verbindun­gen aus Schüler*innen und Studieren­den mit der Arbeiter*innenklasse haben kann. Wie diese Ein­heit ein Land lahm­le­gen kann und sich – trotz mas­siv­er Repres­sion und einem medi­alen Boykott – ständig ausweit­en kann. Auf den Weg zu einen wirk­lichen, unbe­gren­zten Gen­er­al­streik.

Im zweit­en Teil disku­tierten die Sudane­sis­che Geflüchteten­gruppe vom Weißekreuz­platz mit der DIDF-Jugend, Linksju­gend Sol­id, SDAJ, die Sym­pa­tisierende Sek­tion der Sol­i­dar­itätspartei Auf­gan­istan und RIO über die Per­spek­tiv­en des anti­ras­sis­tis­chen Kampfes in Deutsch­land.

Alle Grup­pen waren sich einig, dass wir eine bre­ite Ein­heit brauchen, in der wir sowohl den Ras­sis­mus von AfD und PEGIDA angreifen, als auch den Ras­sis­mus der Bun­desregierung. Wie wichtig es ist, soziale Forderun­gen wie Recht auf gute Arbeit oder Recht auf Wohn­raum zu erheben, um weit­ere Sek­toren der Jugend und Arbeiter*innenklasse zu mobil­isieren, zeigt auch ger­ade das Beispiel Frankre­ich.

Die Abschiebe­abkom­men, die die EU mit der Türkei und im Laufe des Khar­toum-Prozess­es mit nordafrikanis­chen Staat­en schmiedet standen eben­falls im Fokus der Debat­te. Die sudane­sis­che Gruppe rief die Teilnehmer*innen auf, zusam­men am 9. Juli in Berlin gegen Abschiebun­gen zu demon­stri­eren.

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