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Gewerkschafter*innen der Freien Universität Berlin solidarisieren sich mit Rojava

Die Mitgliederversammlung der Gewerkschaft ver.di an der Freien Universität Berlin verurteilt einstimmig den völkerrechtswidrigen Krieg der Türkei gegen Rojava und ruft zu Aktionen gegen den Krieg und gegen Rüstungsexporte auf. Wir spiegeln ihre Erklärung.

Gewerkschafter*innen der Freien Universität Berlin solidarisieren sich mit Rojava

Ein­stim­mig ver­ab­schiedete Erk­lärung der ver.di-Mitgliederversammlung an der Freien Uni­ver­sität Berlin vom 16.10.2019

Seit dem 9. Okto­ber 2019 find­et ein völk­er­rechtswidriger Angriff der Armee des NATO-Mit­glieds Türkei in Nordsyrien/Rojava statt, bei dem bish­er min­destens 17 Zivilist*innen ums Leben gekom­men sind. Bei dem Angriff­skrieg wer­den seit­ens der türkischen Armee Leop­ard-II-Panz­er ver­wen­det, die in Deutsch­land hergestellt und in die Türkei exportiert wur­den. Deutsch­land ist also indi­rekt an diesem Krieg beteiligt.

Als ver.di-Betriebsgruppe an der Freien Uni­ver­sität Berlin schließen wir uns der Erk­lärung der Bezirks­delegiertenkon­ferenz des ver.di-Fachbereichs 5 Bil­dung, Wis­senschaft und Forschung im Bezirk Köln-Bonn-Lev­erkusen vom 14.04.2018 an und fordern, dass Deutsch­land sich am Krieg in Syrien wed­er direkt noch indi­rekt beteiligt und alle Rüs­tung­sex­porte in die Region voll­ständig eingestellt wer­den. Außer­dem fordern wir die Uni­ver­sität­sleitung auf, jegliche Rüs­tungs­forschun­gen an der Freien Uni­ver­sität Berlin zu unter­sagen.

Wir rufen alle Struk­turen der DGB-Gew­erkschaften und alle Betrieb­s­grup­pen dazu auf, diesen Angriff­skrieg eben­falls zu verurteilen, sich an Aktio­nen gegen den Krieg zu beteili­gen und sich gegen die Rüs­tung­sex­porte in die Region zu stellen.

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