Jugend

Fünf Gründe, warum Jugendliche gegen die Sicherheitskonferenz in München protestieren sollten!

Am Wochenende findet wie alljährlich die stark umstrittene Sicherheitskonferenz in München statt, bei der Außenminister*innen und Großkonzerne sich treffen und Kriege planen. Wir nennen euch fünf Gründe, warum es wichtig ist, dass vor allem Jugendliche gegen diese Konferenz protestieren.

Fünf Gründe, warum Jugendliche gegen die Sicherheitskonferenz in München protestieren sollten!

1.

Es gibt aktuell so viele Kriege wie seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr. Afghanistan, Syrien, Mali oder Kur­dis­tan sind nur einige wenige Beispiele. Es ist wichtig, dass wir uns gegen den Mil­i­taris­mus auflehnen und präsent sind.

2.

Jugendliche sind, auch wenn man es nicht glaubt, von der Sicher­heit­skon­ferenz betrof­fen. Dort wer­den The­men der Bun­deswehr besprochen und junge Men­schen dazu aufgerufen, zur Bun­deswehr zu gehen, wobei nur pos­i­tiv gewor­ben wird.

3.

An Schulen darf die Bun­deswehr völ­lig legal mit Plakat­en und Ver­anstal­tun­gen Jugendliche rekru­tieren. Doch anti­ras­sis­tis­ches Engage­ment von Jugendlichen, wie der Schul­streik, wird von Schulleitun­gen und Lehrer*innen mit neg­a­tiv­en Kon­se­quen­zen für Schüler*innen beant­wortet. Damit muss Schluss sein!

4.

Impe­ri­al­is­tis­che Großmächte soll­ten keinen Freiraum haben, um sich zu tre­f­fen. Dage­gen demon­stri­eren in München tausende Men­schen. Die Gesellschaft sieht es als nor­mal an, dass Kriege geführt, Men­schen aus­ge­beutet und Gren­zen abgeschot­tet wer­den. Gegen diese Stim­mung müssen wir ein Zeichen set­zen!

5.

Es ist nicht im Inter­esse der meis­ten Men­schen, dass Jugendliche von der Bun­deswehr aus­ge­beutet und in den Krieg geschickt wer­den. Doch die Per­spek­tivlosigkeit viel­er Jugendlich­er zwingt sie dazu, den Job bei der Bun­deswehr anzunehmen. Dabei schreckt der Staat auch nicht davor zurück, Jugendliche direkt mit Briefen die ver­meintliche Attrak­tiv­ität der Bun­deswehr zu präsen­tieren. Doch unsere Zukun­ft gehört uns! Nicht den Inter­essen des deutschen Staates oder von Großkonz­er­nen!

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