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„Fuck Trump“ – Zehntausende protestieren gegen den neuen US-Präsidenten

Der Sieg Donald Trumps bei den Präsidentschaftswahlen löst nicht nur Fassungslosigkeit aus. In vielen Städten der USA gingen schon am selben Abend Menschen auf die Straße.

„Fuck Trump“ – Zehntausende protestieren gegen den neuen US-Präsidenten

Unter den Rufen „Not my President“ und „Fuck Donald Trump“ traten am Mittwoch Zehntausende im ganzen Land auf die Straße. Nur wenige Stunden nachdem Donald Trump zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wurde, machte sich die Ablehnung des rassistischen und sexistischen Milliardärs in zahlreichen Städten bemerkbar.

Im Zentrum von New York gingen am späten Abend mehr als 10.000 Menschen auf die Straße und demonstrierten bis zum Trump Tower in Manhattan. Viele verurteilten den neuen Präsidenten mit Rufen wie „My body, my rules“.

Auch in Chicago kamen am Mittwochabend Tausende vor dem Trump Tower zusammen.

Genauso in Boston fanden Aktionen statt. In Pennsylvania gingen Studierende der University of Pittsburgh gegen den demagogischen Chauvinisten auf die Straße.

The chanting comes in waves here. The latest: „No KKK, no fascist U.S.A, no Trump.“ @ThePittNews pic.twitter.com/gAWtNMgscO

— J. Dale Shoemaker (@JDale_Shoemaker) 9. November 2016

An der Westküste fanden ebenfalls zahlreiche Proteste statt. Von Seattle im obersten Nordwesten über Portland in Oregon bis nach Oakland in Kalifornien. Dort fand ein „Walk out“ an der Berkeley High School statt, an dem sich hunderte Schüler*innen beteiligten.

#GoJackets #BerkeleyHigh #BHSWalkOut pic.twitter.com/bzltqEQGoP

— Berkeley High School (@Jacket__Pride) 9. November 2016

Die Mehrheit der Jugendlichen lehnte Donald Trump schon vor seiner Wahl zum Präsidenten ab. Die Generation der „Millenials“ war Protagonistin der größten sozialen Bewegungen der letzten Jahre wie Occupy Wall Street, Black Lives Matter und Fight for 15. 

Noch bleibt abzuwarten, wie weit soziale Bewegungen die Amtszeit von Trump bestimmen werden. Doch es ist wahrscheinlich, dass sich weitere Mobilisierungen solcher Art abspielen und ausweiten werden. Während das politische Establishment auf die nationale Einheit setzt, liegt es an den Arbeiter*innen, Jugendlichen, Frauen, Schwarzen und Latin*s, den Widerstand gegen die kommenden Angriffe vorzubereiten. 

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