Brot und Rosen

„Der Kampf gegen die G7 ist auch ein feministischer Kampf!“

Demo in München: Ein spontaner Redebeitrag von Lea, Sozialarbeiterin, zum Thema G7 und Feminismus.

„Der Kampf gegen die G7 ist auch ein feministischer Kampf!“
Foto: Ayrin Giorgia

„Ohne Streik wird sich nichts verändern!“

Und wo sich vor allem was verändern muss, ist auch beim Feminismus: Wir haben nämlich eine Außenministerin, Frau Annalena Baerbock, die sich hinstellt und sagt, sie vertritt eine feministische Außenpolitik, während sie sich mit der Türkei trifft, die einen Angriffskrieg auf Kurdistan führt. Wer leidet denn unter dem Angriffskrieg? Die Frauen, die Kinder, alle Menschen die da wohnen. Währenddessen trifft sich Deutschland auf dem G7-Gipfel mit den USA, die gestern das Recht auf körperliche Selbstbestimmung einfach gekippt haben.

Schreit mal ein bisschen deswegen!

Deutschland steckt 100 Milliarden in die Bundeswehr. Ich bin Sozialarbeiterin, wir haben keine Frauenhausplätze, wir haben viel zu hohe Mieten. Die Frauen, die leiden, die können nicht einfach irgendwo hin. Der Kampf gegen die G7 ist auch ein feministischer Kampf! Es ist ein Kampf für die Rechte von allen Menschen. Gegen Ausbeutung, gegen Unterdrückung. Wer leidet denn unter den Staatsschulden, die der IWF für Argentinien verhängt? Die Frauen, die Kinder, jede:r.
Deswegen: Gegen die G7, für den Feminismus!

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