Frauen und LGBTI*

Antisexistische Wandzeitung!

Im Zuge der Ereignisse in der Silvesternacht in Köln ist eine Debatte über Sexismus entbrannt. Wir stellen uns konsequent sowohl gegen Sexismus als auch Rassismus und wollen mit dieser antisexistischen Wandzeitung auf die patriarchalen Verhältnisse aufmerksam machen und dagegen kämpfen!

Antisexistische Wandzeitung!

Die sex­uellen Über­griffe und die Gewalt an Frauen in der Köl­ner Sil­vester­nacht haben deutsch­landweit Auf­se­hen erregt. Unsere Sol­i­dar­ität gehört natür­lich den Frauen, die von diesen krassen Angrif­f­en betrof­fen sind. Ihnen muss jet­zt jede Hil­fe, die sie brauchen, zu teil wer­den.

Lei­der sind Frauen in Deutsch­land täglich von sex­ueller Gewalt betrof­fen. Die Täter kom­men dabei aus allen Gesellschaftss­chicht­en. Gewalt an Frauen sollte ein ständi­ges The­ma in der Öffentlichkeit sein. Und zwar ohne dass dabei den Opfern – also den Frauen selb­st – eine Mitschuld daran gegeben wer­den darf, zum Beispiel wie jet­zt mit Ver­hal­tensregeln (“Eine Arm­länge zu Frem­den Abstand hal­ten”). Und ihnen muss – anders als es oft der Fall ist – auch geglaubt wer­den, wenn sie Über­griffe öffentlich machen.

Lei­der wer­den diese schreck­lichen Vor­fälle jet­zt von bürg­er­lichen und recht­en Kräften für eine ras­sis­tis­che Het­zkam­pagne instru­men­tal­isiert, z.B. mit neuen Asyl­rechtsver­schär­fun­gen und ver­stärk­tem Mis­strauen gegenüber Geflüchteten. Dass es ihnen nicht wirk­lich um Frauen- rechte geht, wird sicht­bar, weil diese Maß­nah­men auch geflüchtete Frauen und Migran­tinnen tre­f­fen. Teils kommt es sog­ar zu regel­recht­en Straßen­jag­den auf Nicht-Weiße Men­schen durch Nazis.

Unsere Antwort auf die sex­uelle Gewalt und ihre Ver­harm­lo­sung ist die Selb­stor­gan­isierung. Dabei müssen wir uns auch gegen den Ver­such, uns mit Ras­sis­mus zu spal­ten, wehren. Lasst uns dem Sex­is­mus und dem Ras­sis­mus den Kampf ansagen. Wir soll­ten dafür bei uns selb­st, in unserem Umfeld, bei Par­tys, in unser­er Fam­i­lie und in Schule, Uni oder Arbeit­splatz anfan­gen.

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