Unsere Klasse

8. März: Die Welt bebte

Am 8. März gingen vor allem Arbeiterinnen auf die Straßen: In Madrid, in Buenos Aires und auch in Berlin. | Unsere Klasse Nr. 2 als PDF

8. März: Die Welt bebte

Am 8. März bracht­en Frauen die Welt zum Beben: 5,9 Mil­lio­nen Men­schen im Spanis­chen Staat trat­en in den Streik. Das sind fast 15 Prozent der Bevölkerung! Nicht nur dort gin­gen die Men­schen auf die Straße: Proteste gab es in 150 Län­dern.

Im Mit­telpunkt des diesjähri­gen Frauen­tags standen die Arbei­t­erin­nen. Auch in Berlin beteiligten sich stu­den­tis­che Beschäftigte und Kranken­hauskol­legin­nen an der Demon­stra­tion. Das ist kein Wun­der: Ger­ade die Lebens- und Arbeits­be­din­gun­gen von Arbei­t­erin­nen wur­den in den let­zten Jahren mas­siv ange­grif­f­en.

Die Regierun­gen auf der ganzen Welt kürzen im Bere­ich der Alten‑, Kinder‑, und Krankenpflege. So treiben sie Frauen dazu, diese Arbeit­en unbezahlt zu übernehmen. Sie tun alles dafür, dass wir Arbei­t­erin­nen – und unsere männlichen Kol­le­gen – die Krise bezahlen müssen.

Am 8. März ist der Unmut darüber laut gewor­den. Frauen sind auch nicht mehr bere­it, Ungerechtigkeit­en wie Abtrei­bungsver­bote oder sex­u­al­isierte Gewalt hinzunehmen. So gin­gen zum Beispiel in Argen­tinien 300.000 Men­schen auf die Straße. In der ersten Rei­he: Kranken­haus-Arbei­t­erin­nen, die gegen Ent­las­sun­gen kämpfen und gle­ichzeit­ig für das Recht auf Abtrei­bung ein­ste­hen.

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