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31 Monate ohne die 43 aus Ayotzinapa

Am Mittwoch demonstrierten Hunderte im Zentrum von Mexiko-Stadt. Sie forderten das lebendige Auftauchen der 43 verschwundenen Lehramtsstudent*innen aus Ayotzinapa.

31 Monate ohne die 43 aus Ayotzinapa

31 Monate sind seit dem 26. Sep­tem­ber 2014 ver­gan­gen. Die 43 Lehramtsstudieren­den der ländlichen päd­a­gogis­chen Schule, die damals ver­schwan­den, sind immer noch nicht aufge­taucht. Wie ein Vater eines ver­schwun­de­nen Stu­den­ten sagt: „Es ist klar gewor­den, dass die Regierung keine Antworten geben will“. Vor mehr als einem Jahr, dem 24. April 2016, wurde eine Gruppe von Expert*innen, die den Fall unter­suchte, des Lan­des ver­wiesen. Die Regierung hat die Ergeb­nisse ihrer Unter­suchun­gen ver­wor­fen.

Es gibt keinen Zweifel: Es war der Staat

Am Mittwoch Nach­mit­tag kamen Tausende Men­schen vor der Gen­er­al­staat­san­waltschaft im Zen­trum von Mexiko-Stadt zusam­men. Von dort aus ver­anstal­teten sie eine Demon­stra­tion. Vor ein­er Woche hat­ten die Eltern der Ver­schwun­de­nen ein per­ma­nentes Protestzelt vor der Gen­er­al­staat­san­waltschaft aufge­baut, das repres­siv geräumt wurde. Doch sie wer­den weit­er kämpfen, bis das Ver­schwinden ihrer Kinder aufgedeckt ist und die Schuldigen bestraft wur­den. Deshalb rufen sie: „Weil sie uns lebendig genom­men wur­den, wollen wir sie lebendig zurück haben“.

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