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USA: “Wir wollen nicht mehr wie Affen arbeiten müssen” – Hilton-Arbeiter*innen schließen sich zusammen [mit Video]

Hilton steht für hochklassige Hotels für Superreiche. Doch ihre Arbeiter*innen werden schlecht behandelt und müssen für Dumpinglöhne schuften. Die Beschäftigten des Hilton-Hotels in Stamford, Connecticut haben sich nun in einer Gewerkschaft organisiert, um gemeinsam für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen zu kämpfen.

USA:

Ein Zim­mer in einem Hilton-Hotel in den USA kostet meis­tens wesentlich mehr als 200 Dol­lar. Dafür erwarten die meist super­re­ichen Kun­den einen aus­geze­ich­neten Ser­vice, von der Reini­gung, über das Essen bis hin zum Zim­mer-Ser­vice muss in einem Hilton alles stim­men. Doch die Arbeiter*innen, die all diese Auf­gaben erledi­gen, wer­den häu­fig zu Niedriglöh­nen aus­ge­beutet und haben unter katas­trophalen Arbeits­be­din­gun­gen zu lei­den.

In Stam­ford, Con­necti­cut haben sich die Arbeiter*innen des dor­ti­gen Hilton-Hotels nun ein Beispiel an den Beschäftigten des Hyatt-Hotels genom­men und sich gew­erkschaftlich organ­isiert. Die Unter­schiede sind deut­lich: Während die Reini­gungskräfte im Hilton für elf Dol­lar die Stunde bis zu 30 Zim­mer am Tag reini­gen müssen, kon­nten die Arbeiter*innen im Hyatt durch­set­zen, für 16 Dol­lar in der Stunde am Tag ins­ge­samt 16 Zim­mer reini­gen zu müssen. Ein klar­er Erfolg der gew­erkschaftlichen Organ­isierung.

Am Dien­stag kamen deshalb rund 100 Arbeiter*innen im Hilton zusam­men, um die Chefe­tage zur Anerken­nung ihrer Gew­erkschaft zu fordern und über die Missstände zu bericht­en. Ein Beispiel, wie gegen schlechte Löhne und Arbeits­be­din­gun­gen gekämpft wer­den kann, dass weit über die USA hin­aus­ge­ht.

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