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Unterstützt die Fabrik ohne Chef*innen!

Fabrik ohne Chef*innen: geht das? Die argentinische Keramikfabrik Zanon wurde in der großen Wirtschaftskrise 2001 von den Arbeiter*innen übernommen. Damit zeigten sie, dass es sehr wohl möglich ist, eine Fabrik durch Vollversammlungen der Arbeiter*innen statt durch das Hinterzimmer der Bosse zu steuern. Jetzt brauchen sie Hilfe.

Unterstützt die Fabrik ohne Chef*innen!

Ihre kämpferische Poli­tik hat sie weit über die Gren­zen des südamerikanis­chen Lan­des bekan­nt gemacht und andere Fab­riküber­nah­men durch die Arbeiter*innen in Argen­tinien und weltweit inspiri­ert und unter­stützt. In ihrer Prov­inz in Patag­o­nien ste­ht mit­tler­weile die gesamte Branche unter Arbeiter*innenkontrolle.

Doch sie wollen mehr als eine Koop­er­a­tive: eine Ver­staatlichung der Fab­rik unter Aufrechter­hal­tung der Arbeiter*innenkontrolle. Den Kapitalist*innen und Regierun­gen ist dieses Vor­bild seit langem ein Dorn im Auge und sie boykot­tieren die Keramik­fab­rik. Seit langem wollen die Arbeiter*innen einen Kred­it für Maschi­nen bekom­men, um die über 30 Jahre alte Anlage, für die es keine Ersatzteile mehr gibt, zu erneuern.

Aber der Staat, der selb­st multi­na­tionalen Unternehmen Geld für Investi­tio­nen schenkt, weigert sich bish­er, einen Kred­it zu bewil­li­gen. Wenn dieses Jahr keine neue Pro­duk­tion­san­lage angeschafft wer­den kann, dro­ht der Fab­rik die Schließung.

Um dies zu ver­hin­dern kämpfen, die Arbeiter*innen von Zanon zusam­men mit anderen Fab­riken unter Arbeiter*innenkontrolle und einem bre­it­en, inter­na­tionalen Sol­i­dar­itäts­bünd­nis aus Gewerkschafter*innen, Studieren­den, Künstler*innen, Intellek­tuellen und Parteien. Zanon braucht unsere Unter­stützung – auch finanziell. Damit der Kampf für neue Maschi­nen nicht durch Hunger gebrochen wird.

Jet­zt gibt es eine deutsche Ver­sion der Web­seite des Kam­pag­nenkomi­tees, auf der ihr spenden kön­nt und mehr über die Geschichte des Kampfes erfahrt.

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