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Nieder mit dem Putsch in Bolivien!

Evo Morales ist heute als Präsident Boliviens zurückgetreten. Kurz zuvor hatte das Militär (FF.AA.) seine Unterstützung für die putschistische rechte Opposition erklärt und Morales zum Rücktritt aufgefordert.

Nieder mit dem Putsch in Bolivien!

Die rechte Putschbe­we­gung wurde seit der Wahl vom 20. Okto­ber gebildet, let­zte Woche hat­te sich die Polizei ihr angeschlossen. Die Organ­i­sa­tion Amerikanis­ch­er Staat­en (OEA) hat­te die Wahlen nicht anerkan­nt und damit das Mil­itär zum Putsch ermutigt. Cama­cho, ein rechter Anführer und Präsi­dent des Bürg­erkomi­tees von San­ta Cruz, kam mit ein­er Bibel und einem Rück­trittss­chreiben in den Regierungspalast und forderte die Bil­dung ein­er ziv­il-mil­itärischen Über­gangsregierung.

Die rev­o­lu­tionäre Arbeiter*innenliga LORCI in Bolivien, Schwes­t­eror­gan­i­sa­tion von RIO (Klasse gegen Klasse), kämpft schon seit Beginn am 20. Okto­ber gegen diesen recht­en Angriff und verurteilt den heuti­gen Putsch im Dien­ste von Kirchen, Agrarindus­trie und Kap­i­tal. Auch in Argen­tinien lehn­ten die wichtig­sten Anführer*innen der Front der Linken (FIT) den begonnenen Staatsstre­ich ab.

Hier gibt es eine Lang­fas­sung der Erk­lärung auf Spanisch.

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