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Historisches Wahlergebnis der Front der Linken und der ArbeiterInnen

Erste Bilanz der Wahlen in Argentinien

Historisches Wahlergebnis der Front der Linken und der ArbeiterInnen

// Erste Bilanz der Wahlen in Argentinien //

Die Front der Linken und der ArbeiterInnen (FIT) erlangte bei den gestrigen Parlamentswahlen in Argentinien drei Abgeordnete für das nationale Parlament aus Mendoza, Buenos Aires und Salta. Gleichzeitig wurden mindestens acht Provinzabgeordnete gewählt, zusätzlich zu den schon im Jahr 2011 gewählten Abgeordneten in Neuquén und Córdoba.

Nicolás del Caño von der PTS aus Mendoza sowie Pablo López und Néstor Pitrola, beide von der PO, wurden zu nationalen Abgeordneten gewählt. Hervorgehoben werden müssen die hohen Prozentzahlen, die in den Provinzen Salta (19%) und Mendoza (14%) erreicht wurden, zusätzlich zu den fast eine halbe Million Stimmen in der Provinz von Buenos Aires und dem Ergebnis von 10% in Neuquén.

Auch die Wahlergebnisse von Christian Castillo von der PTS als Abgeordneter in der Provinz von Buenos Aires und von Marcelo Ramal von der PO als Abgeordneter in der Hauptstadt stechen hervor.

Am Ende des Wahltages sind laut den letzten offiziellen Ergebnissen Jorge Altamira (PO, für die Stadt Buenos Aires), Myriam Bregman (PTS, für die Provinz von Buenos Aires) und Liliana Olivero (IS, für Córdoba) mit einem Abstand von wenigen Zehnteln nicht gewählt worden, trotz der exzellenten Wahlergebnisse, welche die FIT in diesen Wahlbezirken erreicht hat.

Diese Wahl bestätigt die Niederlage der Regierung bei den Vorwahlen im August nicht nur, sondern vertieft sie: Sie verloren in der Provinz von Buenos Aires mit einer Differenz von mehr als 10 Prozentpunkten gegenüber Massa, des „weißen Ritters“ des Establishments, und das Wahlbündnis UNEN nahm dem Regierungslager den Senator für die Minderheit in der Hauptstadt ab. In diesem Rahmen erhöhte die FIT ihren Stimmenanteil um fast 30%, von 900.000 auf 1.150.000.

Wir sind die einzige Kraft, die sich darauf vorbereitet hat, eine linke Alternative der ArbeiterInnen und der Jugend angesichts des „Endes des Zyklus“ des Kirchnerismus anzubieten.

Die erlangten Parlamentssitze für die Front der Linken und der ArbeiterInnen werden im Dienst der Stärkung der Kämpfe der gesamten arbeitenden Bevölkerung und der Entwicklung des Bewusstseins der politischen Unabhängigkeit der ArbeiterInnenklasse stehen.

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