Eilmeldung: Global Sumud Flotilla von Drohne angegriffen
Ein Schiff der Flottille wurde über Nacht bombardiert. Gewerkschaften, blockiert und stoppt endlich diesen Genozid!
Ein Schiff der Global Sumud Flotilla wurde um ca. 1 Uhr nachts zu deutscher Zeit von einer Drohne bombardiert. In diesem Video sieht man das Schiff „Family“, auf dem unter anderem Yasemin Acar, Greta Thunberg, Thiago Avila und viele andere Personen segelten, in Flammen stehen, während gleichzeitig eine Drohne im Hintergrund um das Schiff kreist. Glücklicherweise konnten alle Aktivist:innen unverletzt bleiben und das Schiff sofort verlassen.
Dieser Anschlag hätte tödlich enden können für die Aktivist:innen der Flotilla. Inmitten des Genozids in Gaza, bei dem gerade auch die letzten Häuserblöcke in ganz Gaza in Schutt und Asche gelegt werden, wird die Global Sumud Flotilla angegriffen. Das kann nur als Zeichen zionistischer Aggressionen bewertet werden.
Wir verurteilen diesen Angriff auf’s Schärfste und fordern jetzt die deutschen Gewerkschaften von ver.di bis IG Metall unverzüglich zu Streiks an den Häfen, Bahnhöfen, Flughäfen und Waffenfabriken auf, um diesen vernichtenden Genozid sofort zu beenden!
Stoppt den Genozid! Stoppt die Waffen! Freiheit für Palästina!
Im Pressestatement der Global Sumud Flotilla heißt es:
Die Global Sumud Flotilla (GSF) bestätigt, dass eines der Hauptboote, bekannt als das „Familienboot“ , das Mitglieder des GS-Lenkungskomitees beförderte, in tunesischen Gewässern von einer Drohne getroffen wurde. Das Boot fährt unter portugiesischer Flagge und alle sechs Passagiere und Besatzungsmitglieder sind in Sicherheit. Das Hauptdeck und der Lagerraum unter Deck wurden durch das Feuer beschädigt. Derzeit laufen Ermittlungen und sobald weitere Informationen vorliegen, werden diese umgehend veröffentlicht.
Aggressive Handlungen, die darauf abzielen, uns einzuschüchtern und unsere Mission zu vereiteln, werden uns nicht abschrecken. Unsere friedliche Mission, die Belagerung des Gazastreifens zu durchbrechen und Solidarität mit seiner Bevölkerung zu zeigen, wird mit Entschlossenheit und Entschiedenheit fortgesetzt.
Unsere vollste Solidarität gilt allen Aktivist:innen an Bord.