Wie weiter nach Gießen? Generation Klassenkampf aufbauen

10.12.2025 18:00
Offenes Diskussionstreffen

Odak Kulturzentrum
Wolbecker Str. 1
48155 Münster

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Foto: Ayrin Giorgia

Am Samstag haben Zehntausende junge Aktivist:innen, Gewerkschafter:innen, Arbeiter:innen und Studierende es geschafft die Neugründung, der neuen AfD Jugendorganisation Generation Deutschland über Stunden zu verzögern, in dem sie mitten in der Nacht angefangen haben verschiedene Zufahrtswege zu blockieren. Viele Aktivist:innen haben das erste Mal Konfrontationen mit der Polizei gehabt, die den Weg für AfD-Funktionär:innen frei geprügelt hat mit Schlagstöcken, Wasserwerfern und Pfefferspray. 

Die großen Mobilisierungen machen deutlich, dass sich ein immer größerer Widerstand gegen den Rechtsruck organisiert. Vor allem ein großer Teil der Jugend führt diese Proteste an. Antikapitalistische und polizeikritische Sprechchöre sind keine Seltenheit, genauso wie offene Solidarität mit Palästina und eine Ablehnung der Wehrpflicht.

Doch wie ist die neue Jugendorganisation der AfD, die „Generation Deutschland“, zu charakterisieren? Handelt es sich im Kern um eine faschistische Organisation oder sogar um eine Art neue SA? Lässt sich die Situation im Jahr 2025 wirklich mit den 1930er Jahren vergleichen, wie es von einigen Linken behauptet wird?

Was können wir der extremen Rechten entgegensetzen und wie kämpfen wir als Studierende und Arbeiter:innen gegen die zunehmende Militarisierung, die Wiedereinführung der Wehrpflicht und die sehr rechte Merz-Regierung? Und warum müssen diese Kämpfe gemeinsam mit den Streiks im TV-L geführt werden?

Über all das und darüber, warum es einen klassenkämpferischen Antifaschismus von unten braucht, wollen wir mit euch bei einem offenen Treffen am 10.12. im Odak Kulturzentrum diskutieren. Alle Interessierten und Organisationen sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.