Waffen für den Krieg, statt Geld für den Kiez?!

07.06.2026 18:00
Podiumsdiskussion

Galerie Nord (Turmstr. 75, Berlin)

Militarisierung nicht mit uns!
Veranstaltung vom Interbündnis Berlin

Mit Beiträgen von:
Mirze Edis (IG Metall Gewerkschaft, Stahlarbeiter und MdB)
Anika (Verdi Gewerkschafterin, Vivantes Mitarbeiterin, betroffen von Kürzungen)
Elias (Schüler am Kantgymnasium, Schulstreikbewegung)
Imran (Kampagne Waffenembargo, Inter Bündnis Berlin)

Diskutiert mit am 7. Juni, 18 Uhr in der Galerie Nord (Turmstr. 75)

Die Bundesrepublik Deutschland geht mit schnellen Schritten auf Kriegsfuß. Die Militarisierung wird für uns immer spürbarer. Besonders unser Kiez im Wedding ist betroffen. Hier wird demnächst in der Scheringstraße 2 die Autoteilehersteller-Fabrik „Pierburg“ in eine Munitionsfabrik umfunktioniert.

Langfristig wird das die finanziellen Mittel aus unserer Nachbarschaft für Infrastruktur um die Fabrik herum priorisieren, statt das Geld für unseren Kiez zu verwenden.

Stahlarbeiter:innen wird mit Jobunsicherheit gedroht, um die Arbeit an Aufrüstung zu erpressen. Wir rufen daher auch alle Arbeiter:innen dazu auf, sich uns anzuschließen! Wir wehren uns mit euch gegen die Lüge der Arbeitsplatzgefährdung!

Besonders unsere Kinder und Jugendlichen sind betroffen. Schulen verkommen seit Jahren bereits und die Bundeswehr wirbt mit teuren Kampagnen immer stärker bei den jungen Menschen, um die Militarisierung akzeptabel zu gestalten.

Junge und erwachsene Männer im Alter von 18 bis 45 Jahren müssen seit neuestem bei der Bundeswehr eine Genehmigung einholen, um das Land länger als drei Monate verlassen zu dürfen.

Wir laden die Nachbarschaft, aber auch alle Berliner:innen aus der Anti-Kriegs-Tradition zu unsere Veranstaltung gegen die Militarisierung in Berlin ein.
Wenn ihr besorgt seid, Fragen habt oder euch mit der Nachbarschaft gemeinsam stärken wollt, kommt zu unserer Veranstaltung!
Gemeinsam können wir uns wehren!