Uni weltweit im Widerstand: Beispiele studentischen Protests
14.10.2026 12:00
Semesterstart
Galilea in der Rost- und Silberlaube der FU, Otto-von-Simson-Str. 26, 14195 Berlin
Überall auf der Welt mischen Studierende bei Protesten und Revolten mit. In Argentinien gingen Hunderttausende auf die Straße, angeführt von Studierenden und Uni-Beschäftigten, um gegen die brutalen Kürzungen von Präsident Milei an den Hochschulen zu protestieren. In Bolivien erschütterte eine Protestwelle gegen Wirtschaftskrise und Sozialabbau das ganze Land, getragen von Arbeiter:innen, Bergleuten und auch von Studierenden. In Frankreich besetzten Studierende reihenweise Hörsäle und Universitäten gegen Macrons Rentenreform. Es gibt unzählige weitere aktuelle Beispiele, in denen Studierende in Aktion getreten sind, ob im Kampf gegen den Völkermord in Palästina, im erfolgreichen Aufstand gegen das Regime in Bangladesch oder im Widerstand gegen Bildungsabbau und den Rechtsruck unter Modi in Indien.
Das ist kein Zufall. Studierende stehen immer wieder an der Spitze moderner Aufstände: 1968 war es der Widerstand gegen den Vietnamkrieg und gegen das Fortwirken des Nazierbes, der Studierende in Deutschland massenweise auf die Straße brachte. Diese Tradition lebt weiter von Buenos Aires bis Berlin. Genau deshalb wollen wir aktuelle Beispiele studentischen Protests überall auf der Welt im Detail anschauen, um von ihnen zu lernen: Was machte diese Bewegungen stark? Was ließ sie scheitern? Und welche Strategien können wir für uns nutzen? Lasst uns gemeinsam herausarbeiten, was es heute braucht, damit wir in Deutschland in Zeiten des Rechtsrucks wieder an Schlagkraft gewinnen. Kommt vorbei, bringt eure Fragen und Ideen mit und lasst uns planen, wie wir uns an unserer Uni organisieren!