Waffen der Kritik: Komm zur kommunistischen Jugend!
Während die Reichen weiter aufrüsten, steht unsere Zukunft auf dem Spiel. Doch wir lassen nicht zu, dass wir Schützengraben, Klimakatastrophe und Perspektivlosigkeit erwarten sollen.
Unsere Schulen und Unis sollen in den Dienst der Kriegsvorbereitung gestellt werden: Die Herrschenden schicken Offiziere in unsere Klassenzimmer und lassen in den Unis an Rüstung forschen und mit Unternehmen kooperieren, die Komplizen des Genozids in Gaza sind. Unsere Generation steht aber für ein freies Palästina und das Ende von Apartheid! Wir fordern eine umfassende und von den Beschäftigten und Studierenden kontrollierte Zivilklausel an jeder Uni und das Verbot von Bundeswehrwerbung in Schulen. Wir lassen uns den Mund nicht verbieten: Merz leck Eier!
Die Medien und die Regierung verbreiten täglich rassistische und nationalistische Ideen und greifen die Rechte von Frauen und Queers an. Sie sind keine Brandmauer, sondern ein Flammenwerfer, der der AfD den Weg bereitet. Gleichzeitig nimmt der Autoritarismus zu: Geheimdienste und Polizei gehen gegen palästinasolidarischen und antimilitaristischen Widerstand vor. Wir können deshalb nicht darauf vertrauen, dass der Staat uns vor der AfD schützt. Gerade an Schulen und Unis müssen wir uns gegen ihre geplanten Angriffe auf kritische Wissenschaft und linke Strukturen stellen. In Schulen und Unis, auf der Straße und Seite an Seite mit den Arbeiter:innen brauchen wir eine Einheitsfront gegen die AfD – ohne uns dabei der Regierung unterzuordnen. Denn weder Regierungsbündnisse mit der SPD von Pistorius, die aufrüstet, uns an die Front schickt und unsere Arbeitsbedingungen angreift, noch die Tolerierung rassistischer CDU-Regierungen werden uns vor der AfD schützen. Unsere Antwort ist gemeinsamer Widerstand gegen die AfD, gegen Rassismus und gegen den zunehmenden Autoritarismus.
Wir müssen auf unsere eigenen Kräfte setzen. Deshalb kämpfen wir tagtäglich dafür, Mobilisierungen anzustoßen und eine große Jugendbewegung aufzubauen. Ob Schüler:in, Azubi oder Studierende wollen wir unsere Lern- und Arbeitsorte zu Hochburgen marxistischer Ideen, des Kampfes gegen Militarismus und gegen die extreme Rechte sowie der Solidarität mit Palästina machen. Wir wollen, dass Lernende und Lehrende gemeinsam entscheiden, was und wie wir lernen. Dafür brauchen wir keine Schulleitungen oder Unipräsidien und Hochschulräte.
Während die Reichen uns in die Katastrophe führen, ist der Platz der revolutionären Jugend an der Seite der kämpfenden Arbeiter:innen, auf den Streikposten gegen Werksschließungen und die Angriffe der Regierung! Gemeinsam haben wir die Kraft, die Wirtschaft lahmzulegen, Regierungen zu stürzen und unsere Forderungen durchzusetzen! Die Gewerkschaften müssen in die Offensive gehen und entschlossen kämpfen, statt sich auf faule Deals einzulassen. Wir stehen dafür ein, dass Streiks und Bewegungen von der Basis durch Streikkomitees und Vollversammlungen demokratisch kontrolliert werden: Jugendliche und Arbeiter:innen Hand in Hand!
Eine internationale, antimilitaristische Jugendbewegung muss auch gegen jede Kürzung in der Bildung und im Sozialbereich stehen und gegen Anwesenheitspflichten, politisch motivierte Exmatrikulationen, Flyerverbote und Polizei am Schulhof und Campus sein. Schulen und Unis müssen Orte des Lernens statt des Kontrollierens und Überwachens sein. Wir stehen für eine kostenlose Uni, an der alle studieren können, unabhängig von Herkunft und NC und für ein einheitliches Schulsystem ohne soziale Selektion. Damit Bildung und Forschung im Interesse der Lernenden, Lehrenden und der Bevölkerung stehen, ausgerichtet nach sinnvollen gesellschaftlichen Bedürfnissen, und nicht im Dienste der Kriegstreiber! Deshalb wollen wir RheinMetall und Co. enteignen.
Dafür organisieren wir uns von Flensburg bis München, in Berlin, Bremen, Ingolstadt, Münster, Dortmund und international mit unseren Schwestergruppen der Permanent Revolution Youth.
Der Kapitalismus hat keine Zukunft. Komm zu Waffen der Kritik, um mit uns den Kommunismus zu erkämpfen…
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